HAHA AUSSCHLAFEN

ausschlafen

Der liebe Schlaf ist so ein spannendes, seltenes und heiß geliebtes Thema, ich kann einfach nicht aufhören, darüber zu schreiben – SOOOORRRRRYYYY! Und diese Geschichte darf ich euch sowieso und überhaupt nicht vorenthalten, denn es geht nicht um unsere nächtlichen Völkerwanderungen, sondern um das Ausschlafen an und für sich, die Luxusvariante par excellence sozusagen. Letztens dachten mein lieber Göttergatte und ich nämlich, wir tricksen unsere Augensterne aus und jeder von uns kommt zu seinem wohlverdienten Schlaf.

So weit – so gut! Der Plan: Da ich Freitagabend länger unterwegs war (ja das kommt vor), darf ich am Samstag (das erste Mal seit über einem Jahr) ausschlafen. Mein lieber Mann steht mit den drei Süßen auf und kümmert sich um alles. Am Sonntag dann umgekehrt. Okay! Die Realität: „Mama, Mama, Mama – darf ich biiiiiittteeee mit dir kuscheln?“, nach drei Stunden ziemlich unruhigem Schlaf kommt mein ältester Engel um 6.00 Uhr zu mir ins Bett. Es wird eng. Zwischen zwei Tritten von meiner mittleren Maus, die es sich ebenfalls neben mir bequem gemacht hat, fragt die Große süß: „Mama, was tust du lieber: schlafen oder mit mir kuscheln?“ AUA – wieder ein Tritt! „Kuscheln, natürlich! Was soll die Frage?“, antworte ich schlaftrunken. ÄHHHHHHH!

Mein Göttergatte bekommt von allem noch nichts mit. „Mama, was tust du lieber? Mir etwas vorlesen oder schlafen?“, fragt sie wieder zuckersüß. Jetzt wird es schon komplizierter! „Weißt du, mein Schatz, der Papa hat gestern gesagt, er liest dir gerne etwas vor, frag doch ihn“, spiele ich den Ball zu meinem lieben Mann, packe ziemlich egoistisch meine Bettdecke und flüchte in unser Gäste- beziehungsweise Ausweichbett.

Schneller als geglaubt bin ich im Land der Träume – doch nach einer weiteren gefühlten Mini-Sekunde spüre ich im Halbschlaf plötzlich etwas bei meinen Haaren. Meine zwei größeren Mäuse probieren, mich zu frisieren und mir einen Zopf zu flechten. KRREIIIISCHHHH! „Wo ist der Papa?“, frage ich. Just in diesem Moment steht mein lieber Mann zum Glück im Zimmer und will die Augensterne endlich überreden, mit ihm zu kommen. „Nein!!!!!“, protestieren sie. „Geht! Es gibt Nutella!“, setze ich alles auf eine Karte. Nutella bekommen sie nämlich daheim normalerweise nie, wohlweislich haben wir am Vortag ein 450-Gramm-Glas gekauft – eine Premiere. Und: sie gehen. Vorerst.

Nachdem sie aber satt und voller Schoko sind, stehen sie erneut bei meinem Bett. Die Große pustet sich von mittlerweile 1,22 auf 1,27 Meter auf und sagt bestimmend: „Mama, du musst aufstehen! Du hast schon den ganzen Tag verschlafen!“ Ich schau auf mein Handy, es ist 8.00 Uhr. Immerhin!

Mein Trost: Meinem Göttergatten geht es am nächsten Tag auch nicht anders. Partout und ununterbrochen probieren sie von 6.00 bis 7.00 Uhr, zu ihm ins Bett zu huschen. Irgendwie und mit viel Nutella gelingt es mir, die Lieblinge abzulenken. Eine Stunde später weiß ich dann aber nicht mehr weiter. Ich sage zu meinen Prinzessinnen: „Kinder, wir haben dem Papa versprochen, dass er heute einmal ausschlafen darf. Versprochen ist versprochen. Das kennt ihr doch, oder?“ Die Antwort meiner Ältesten: „Also, Mama, ich habe dem Papa GAAARRR NIIIXXX versprochen! Er soll jetzt gefälligst aufstehen!“ Okay!

In diesem Sinne: Augen auf und durch! Wir haben von Samstag bis Sonntag das halbe 450-Gramm-Nutella-Glas weggegessen – müde sind wir trotzdem!

 

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

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