Das Baby-Mädi wird flügge

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Ein Jahr lang hat sie nur zuckersüß zugeschaut, gelacht und gegrinst. Doch jetzt ist sie aufgewacht – die kleine Baby-Mädi-Maus hat es nämlich faustdick hinter den Ohren. Denn seit Kurzem schießt sie einen Bock nach dem anderen ab. Die Oma sagt, sie ist schlimm – ich nenne es neugierig 😉 . Da staunen sogar die zwei großen Schwestern! 

Das Hochbett. Der älteste Sonnenschein hat zum fünften Geburtstag ein Hochbett bekommen – natürlich mit Rutsche. Letztens habe ich meinen Augen nicht getraut, ich dachte, meine Kontaktlinsen spielen mir einen Streich! Da krabbelte der kleine Dreikäsehoch doch glatt die Rutsche hinauf, hantierte sich dann weiter ins Hochbett, setzte sich auf das Elsa-Kissen der Schwester und grinste mich an. Das Herz ist mir in die Hose gerutscht! Ich nahm sie wieder herunter und gab sie auf den Boden (natürlich nicht ohne ihr zu erklären, dass sie fürs Klettern eigentlich noch zu klein ist). Was machte sie? Sie sah mich an, ging beziehungsweise wackelte weiter zur Steckdose und griff hinein. OMG! Das bedeutet ab jetzt: Zimmerverbot!

Der Tip-Toi. Meine großen Goldschätze lieben die orangefarbenen Tip-Tois und die Bücher dazu. Wenn ich mich recht erinnere, bekamen sie die Stifte vor über einem Jahr – nichts ist passiert, alles blieb heil. Doch das Baby-Mädi hat es nun geschafft, binnen drei Wochen alle zwei kaputtzumachen! Einen haben wir nachgekauft, mit dem Nächsten warten wir bis Weihnachten. Denn sobald irgendwo ein Tip-Toi versehentlich liegen bleibt (was „manchmal“ vorkommen kann), visiert die kleinste Maus ihn an und schnappt ihn. Schneller als wir reagieren können, tippt sie alle und alles voller Enthusiasmus ziemlich fest damit an.

Der Fernseher. Ihr erster Weg in der Früh führt auf die Couch – sie krabbelt hinauf und setzt sich frech hin. Liegt die Fernbedienung vom Vorabend versehentlich noch da, jauchzt der Sonnenschein vor Freude, nimmt sie und schaltet grinsend den TV ein. Der Clou: Den großen Mäusen haben wir eingeredet, dass der Flimmerkasten erst am Abend funktioniert – das hat sie jedoch widerlegt! „Mama, warum lügst du? Schau mal – er geht doch!“, sagen die älteren Schwestern jedes Mal. Die Kleinste genießt die fünf Sekunden Frühstücks-TV mit der Fernbedienung in der Hand und lacht. Nehme ich sie ihr weg und schalte das Gerät wieder aus, schreien natürlich alle drei! ÄHHHH!

Das Klo. Vergisst mal jemand den Deckel zu schließen, ist der Griff in die Toilette Standard. Die süße Prinzessin steht dann ganz cool bei der Klomuschel, schaut das Wasserläckchen an und greift schlussendlich hinein. Ich weiß nicht, wie oft ich sie deshalb schon duschen und umziehen musste. Eines ihrer Lieblingsspielzeuge ist so oder so die Klobürste. Igitt! Also bitte nicht wundern: Die Klobürste wurde bei uns als Dekorationsstück umfunktioniert. Sie liegt einstweilen zwischen den Kerzen.

Fortsetzung folgt bestimmt.

PS: Details über mich, das Alter meine Mädis etc. findet ihr hier.

 

1 Comment
  • Nadine (Zwischen Windeln und Wahnsinn)
    Posted at 07:44h, 05 Oktober Antworten

    ???????????????????? Oh ja, das kenne ich alles noch. Und es wird mir demnächst auch wieder bevorstehen. Das ist der ganz normale Wahnsinn! Und zugleich doch zuckersüß… ????

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