Chaosbeseitigung jeden Tag eine Lade MamaWahnsinn

Behind the Scenes: Sanfte Chaosbeseitigung…

Nachdem ich letztens meine tollen neuen Haus-Freunde oder Helferlein hier gelassen habe, möchte ich heute näher auf die Chaosbeseitigung eingehen, es ist wieder einmal Zeit für ein kleines Behind the Scenes. Ich habe nämlich eine neue Challenge, quasi ich alleine mit mir, aber ganz ehrlich? Es macht mir Spaß und ich bin ein wenig stolz darauf….

Das bisschen Haushalt…

„Das bisschen Haushalt….“, tja, das ist definitiv mein Lieblingsspruch…. NEEEEEIIINNN, Spaß beiseite, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es andere Mamas schaffen, bei ihnen ist es immer sauber, alles aufgeräumt und verstaut. Ist das bei uns zu Hause einmal der Fall, haltet dieser wundersame, wunderbare Zustand genau zehn Minuten, nicht mehr, vielleicht sogar weniger. Just in diesem Moment fliegt nämlich das Jausensemmerl aus der Schultasche oder die kleine Prinzessin möchte die Puppe baden. Zum Glück im Wasser und nicht im Himbeersaft, aber immerhin…  Ich könnte hier unzählige Beispiele aufzählen.

No worries, ich schweife nicht aus, wer mir schon länger folgt, weiß, ich habe mir das dauernde Hintennach-Räumen abgewöhnt (oder gar nicht angewöhnt). Ich sauge drei- bis viermal am Tag, nach dem Essen und je nach Bedarf und denke, das ist mehr als genug. Zusammengeräumt wird dann einmal täglich gemeinsam und einmal pro Woche kommt unser Engel Frau M. für vier Stunden und hilft.

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Was dennoch im Alltag komplett untergeht und Frau M. in den vier Stunden auch nicht wirklich schafft, sind unsere Laden. Ja, ich gestehe! Wieder einmal stellt sich die Frage, wie es die anderen machen – aber mit vier Kindern häuft sich dort das Chaos. Jeder bedient jede Lade, holt sich oder verstaut etwas. Auch bin ich mit so vielen anderen Sachen beschäftigt, dass die Laden nicht in die Kategorie Priorität AAA fallen… Tja, lange Rede kurzer Sinn: Schlussendlich war ich so weit, dass ich in Bezug auf dieses Thema ein wenig resignierte. Ich hätte mich mindestens einen Tag, wenn nicht länger, ausschließlich mit den verschiedensten Inhalten unserer Laden beschäftigen müssen, um sie auszuräumen, auszumisten, zu putzen und zu sortieren. Und ehrlich? Erstens hätte der Müllmann nie und nimmer so viel mitnehmen können und zweitens, was hätte ich in der langen Zwischenzeit mit meinen Kindern gemacht? Und drittens, wollte ich das nicht. Sorry, Mama.

Das Laden-Burn Out: Der Reis lebte…

Doch was tun? Es war wie eine göttliche Fügung, hervorgerufen durch ein Päckchen Reis. Bio Dinkelreis wohlgemerkt und vor ein paar Wochen gekauft…. Nicht wirklich schön und diesen Anblick versuche ich noch immer zu verdrängen. Ich habe ihn geöffnet und –  um euch jetzt jegliche grausigen Details zu ersparen, nur so viel: Er hat gelebt… Ich denke, meine Schreie hat man damals bis Udine gehört. So viel zum Laden-Burn Out und dem inneren Schweinhund. Ich habe die Lade sofort ausgeräumt, gereinigt, desinfiziert, die Sachen aussortiert, den Rest poliert und alles wieder fein säuberlich eingeräumt. Da meinen Kindern der Appetit nicht vergangen war und ich (nämlich) SOFORT kochen musste, hatte ich nicht mehr Zeit und verschob die nächste Lade auf den nächsten Tag. Und das war der Beginn meiner Laden-Challenge – irgendwie dazwischen war sie dann geboren, diese Idee, die mir das Leben hintennach etwas erleichtert und diesen Anblick für immer ersparen wird. Jeden Tag eine Lade – fünfmal pro Woche wird nun eine Lade gereinigt und alles aussortiert, wenn ich mehr Lust habe, eine größere, bei weniger Vorfreude eine kleine, aber immer eine. 15 bis 25 Minuten bringe ich unter, das schaffe ich täglich.

In diesem Sinne möchte ich heute mit einer wichtigen Frage an euch abschließen: Es interessiert mich, wie ihr es schafft? Wie bekommt ihr alles unter einen Hut? Verratet mir bitte eure Geheimwaffen?
Denn mittendrin in der Challenge höre ich dann: „Mama, da sind keine Unterhosen und Socken in meinem Kasten!“ Doch ich schwöre, diese Laden hatte ich noch nicht… 😉


Deshalb noch schnell die Story über mehr Gelassenheit… Für mich…

PS: Details über den Blog, mich etc. findet ihr hier.
PPS: Mehr über die Challenge „Chaosbeseitigung jeden Tag eine Lade“ seht ihr täglich auf Instagram.

 

3 Comments
  • Eva
    Posted at 13:15h, 06 Mai Antworten

    Ich mach es ähnlich wie du. Unser kleiner ist ja knapp eine Woche älter als euer herzensbub und als er angefangen hat, Schubladen zu öffnen und alles auszuräumen, hab ich begonnen, nicht einfach alles wieder einzuräumen sondern gleich auszumisten. 😊 Dominik hat sich zuerst die sockenschublade vorgenommen und so sortieren wir gemeinsam aus…2 Fliegen mit einer klappe😉👍

  • margit
    Posted at 15:44h, 06 Mai Antworten

    Hier 3 Kinder, 6,4 u 1 … bin dabei eine Lösung zu finden…. 😉 in den anderen Häusern ist es genauso u gut ist auch ok muss nicht alles perfekt sind … live,love und ist it be

  • Stefanie
    Posted at 22:15h, 06 Mai Antworten

    Ich hab gefühlt drei Kinder 😣😅😏🙈 Dabei sind es nur zwei Jungs plus Ehemann… HAHA…
    Meine Strategie ist, jeden Tag etwas saubermachen. Einen Tag die Toiletten, den nä. Tag Wanne und Waschbecken, wieder den nä Tag saugen, wobei ich das auf zwei/dreimal die Woche reduziere, einen Tag staubwischen…. Wäsche hab ich jeden bzw jeden zweiten Tag eine… Der Rest bleibt halt liegen😅😉…

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