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Berufstätig: Ferienbetreuung bei uns

Finally – die großen Sommerferien sind da. Als Kind und Jugendliche habe ich mich jedes Jahr aufs Neue sehr darauf gefreut, die Zeit herbeigesehnt und die Tage gezählt. Jetzt mit den drei kleinen, aber immer größer werdenden Lieblingen ist es teilweise eine verzwickte Lage. Freilich freue ich mich auf die freie Zeit mit meinen Schätzen, allerdings kann ich – wie die meisten berufstätigen Eltern – nicht mit neun Wochen Urlaub dienen. Tja… Die Lieblinge müssen auch fremdbetreut werden.

Eine liebe und aufmerksame Leserin hat mich gefragt, wie das bei uns so ist und ich dachte mir, ich könnte doch einen Blogbeitrag daraus machen, denn mit drei Lieblingen ist es wahrlich nicht einfach, wie sich letztes Jahr schon herausgestellt hat. Heuer entpuppt es sich als etwas leichter, vom Spaziergang ist jedoch nicht die Rede, da die Klitzekleine noch Krabbelstube, die Midi-Maus noch in den Kindergarten und die große Prinzessin bereits in die Schule geht. Drei Kinder – drei Orte. Zwei Ortswechsel stehen an, wie ihr seht, es wird also immer einfacher. 😉

Ferienbetreuung im Hort und Sommercamps

Die große Zuckerpuppe muss im Prinzip nur drei Wochen in den Hort. Hier hake ich aber fairerweise ein – von Müssen ist es dort nämlich nicht die Rede. Sie ist in einem entzückenden privaten Hort. Während des Sommers fahren die Betreuer mit den Kindern jeden Tag zum See und sie gehen gemeinsam baden, auch besuchen sie die Feuerwehr und unternehmen viele interessante Dinge. Just zur Info: Er kostet vielleicht „ein Abendessen“ mehr als der öffentliche Hort, doch das nehme ich gerne in Kauf.

Ab August kommt dann auch unsere Midi dazu, die schon letzten Sommer schnuppern konnte. Sie hat bis Ende Juli Kindergarten und will ihre lieben Kindergärtnerinnen bis zum bitteren Ende sehen. Hach, ich kann sie verstehen…. Nichtsdestotrotz freut sie sich auf die neue spannende Zeit.

Zusätzlich zum Hort besuchen die zwei großen Zuckerpuppen zwei Camps, um in den Ferien auch ihren Hobbies nachgehen zu können. Ihr Ballettunterricht ist im Sommer geblockt und sie haben eine Woche lange Intensiv-Training mit Ballett, Modern Dance und und und… Zusätzlich gehen sie auch noch fünf Tage lang ins Zirkuscamp, sie wünschten sich das zum Geburtstag. Ich sage nur: Zwei Fliegen mit einer Klappe. Fünf Wochen wären damit einmal abgedeckt. Und da ich zwar nicht neun, aber dafür dreieinhalb Wochen Urlaub habe, geht es im Prinzip nur mehr um lächerliche zwei (!) Tage, die sie bei Oma, Omi oder ihrer Cousine verbringen „müssten“… Tja… Es gibt bestimmt Schlimmeres. 🙂

Ferienbetreuung Krabbelstube und Oma

So, nun zur Klitzekleinsten, dem entzückenden Sonnenschein. Hier ist die Lage nicht so easy. Die Prinzessin ist zwar ebenfalls bis Ende Juli in der Krabbelstube, danach wird es aber problematisch. Sie ist für den Hort und die Camps noch viel zu klein – zum Glück springen aber Oma, Omi, liebe Tanten und Babysitter ein und helfen uns. Die zweieinhalb Wochen können irgendwie überbrückt werden, vor allem auch deshalb, da ich mittwochs und donnerstags so oder so zu Mittag nach Hause komme. Ich habe zwar mein Firmenhandy dabei, checke die Mails und bin erreichbar, das funktioniert jedoch recht gut. Ausnahmen bestätigen leider die Regel.

Und wie schon gesagt, ich selbst habe ein bisschen mehr als drei Wochen frei – die erste Ferienwoche zum Herunterkommen für alle. Wir bleiben nach unserem turbulenten Juni einfach nur daheim, werden schwimmen und baden, im Wörthersee plantschen, Tennis spielen, Freunde treffen und uns ab und zu auch einfach nur fadisieren. Ab 21. August ist es dann ähnlich. Robbie hat gewonnen, Griechenland bleibt heuer Griechenland. Wir fahren ein paar Tage nach Italien ans Meer und auch ins Burgenland – that’s it. Tja, schauen wir mal… Manchmal sind wir auch spontan.

In diesem Sinne würde es mich sehr interessieren, wie das bei euch so ist. Wie überbrückt ihr die Ferien? 

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PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.
PPS: Wie es andere Blogger machen, verratet euch Vera von Haus Nummer 6.

2 Comments
  • Britta
    Posted at 12:49h, 10 Juli Antworten

    Hier gibt es zum Glück auch tolle Ferienprogramme für die Kinder. Der Große (11 Jahre) kann mit einer Karte ( 5 Euro pro Woche) täglich in unser Schwimmbad fahren. Dort bietet die Jugendförderung Aktivitäten an die man buchen kann. Am Samstag war er z.B. klettern.
    Der Mittlere (8 Jahre) geht bei uns ums Eck zum Spielplatz, da findet die Ferienbetreuung der Grundschüler statt. Er ist sehr begeistert.
    Der Kleine (6 Jahre) hat noch Kindergarten und erst die letzten 3 Wochen frei, die mein Mann und ich dann auch Urlaub haben.

  • Daniela
    Posted at 19:40h, 10 Juli Antworten

    Liebe Verena, hut ab – den Sommer mit drei Kinder zu organisieren, ist sicher nicht leicht! Ich hab “nur“ ein Kind (8 Jahre), trotzdem ist das eine Herausforderung, vor allem, seit er in die Schule geht. Im Kiga gab es den ganzen Sommer Betreuung, in seiner Volksschule nun gar nichts. Ich arbeite freiberuflich, das ist in dem Fall ein grosser Vorteil. Ich habe meine Eltern im Haus, die helfen sehr gerne, wenn sie Zeit haben. Ansonsten kommt er zu Terminen mit, E-Mails beantworten und schreiben wird oft am Abend erledigt. Klappt eigentlich ganz gut, im August fange ich dann angestellt bei einem Verlag an, das wird noch spannend. Keiner (!!) in unserer Schule benötigt anscheinend eine Betreuung, da ich die einzige bin, die immer wieder nachfragt. Da ich alleinerziehend bin, helfen mir im Prinzip meist eine Oma und der vielbeschäftigte Opa, wenn er Zeit hat. Wenn sie aber im Urlaub sind, wird es knapp – da muss ich ganz schön kreativ werden. Zum Glück habe ich sehr kinderliebe Auftraggeber – der Bub wird dann einfach zu Redaktionskonferenzen und Reportageterminen mitgenommen 🙂 schönen Sommer euch! Lg Daniela

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