Das  Thema Vision Board und alles rund um ein Vision Board erstellen ist mächtig und immer auf meiner Watch-Liste. Das bedeutet, dass ich mich konstant damit beschäftige und immer schaue, ob es neue Ansätze, Ideen oder Hilfen für die Erstellung oder die Manifestation gibt. Und während dieser Recherche bin ich auch auf das Bridge Board gekommen – ein super interessanter Ansatz, von dem ich dir heute unbedingt mehr erzählen will.

Schon seit Jahren habe ich mein Vision Board und manifestiere hier meine Träume, meine Wünsche, sogar während der sehr außergewöhnlichen Zeit, als Quarantäne Tipp. Und im Zuge dessen bin auch auf das Bridge Board gekommen, das man, wenn du mich fragst, sofort nach dem Vision Board erstellen soll. Wir haben das unter anderem auch in der Mama Mentoring Membership – das sind die Absolventinnen des Mama Mentoring Programmes  – unlängst getan und es war soooo mächtig und es zahlt sich absolut aus, ein Bridge Board zu erstellen.

Bridge Board – der Unterschied zum Vision Board

Der Unterschied zum Vision Board: Im Vision Board visualisiert du die großen Dinge und konzentrierst dich hauptsächlich auf das Ende und das Erreichen der Ziele. Die Problematik, die sich hier auftuen kann: Oft kreieren wir ein Vision Board mit Bildern und Dingen, die nichts mit unserem jetzigen Leben zu tun haben und das kann uns manchmal, wenn es eben nicht so toll läuft, wir irritieren sind, aus der Bahn werfen.

Ich habe in meinem Leben schon viele verschiedene Vision Boards gemacht – auch bei mir hängen Fotos vom perfekten Urlaub, der gesündesten Ernährung, dem erfolgreichsten Mentoring Programm, dem fittesten Körper, einem makellos aufgeräumten Haus usw. Gerade wenn es nicht so gut läuft, wie beispielsweise bei mir im Herbst während Corona oder dem Facebook Hack, kann es passieren, dass man sich beim Anblick unglücklich oder wie ein Verlierer fühlt. Der Gedanke „Alles ist umsonst! Es funktioniert eh nicht“, kann auftreten. Man will vielleicht aufgeben.

Die Brücke zwischen der Realität

Der Grund dafür ist, dass die Lücke zwischen dem was man will und dem wo man ist, unmöglich zu schließen scheint. Daher kann es tatsächlich demotivierend sein, sich nur sein Endziel vorzustellen.

Hier noch ein kurzes einfaches Beispiel: Wenn dein großes Ziel der New York Marathon ist, dann siehst du Bilder vom Endergebnis. Du siehst, wie du glücklich durch die Ziellinie rennst, im Gedanken deine Arme hochreißt, deine Familie empfängt dich, du freust dich, dass du es geschafft hast. Nun, ja. Was ist aber, wenn dir bei Kilometer 18 plötzlich die Schnürsenkel reißen, dir der Akku deiner geliebten Airpods, die du beim Laufen brauchst, ausgeht, es zu regnen beginnt, ….

Gerade deshalb ist es gut, wenn du dir ein Bridge Board erstellst. Das Bridge Board ist die Brücke  dazwischen. Wir sind nicht vor unverhersehbaren Ereignissen, Ängsten, Sorgen, … gefeit. Im Zuge des Bridge Boards setzt du dich schon früher damit auseinander und kann dann im Falle des Falles besser, überlegter und fokussierter überlegen, um dein großes Ganzes zu erreichen!

Vorteile von einem Bridge Board: 

  • Ein Bridge Board ist oft realistischer
  • Wir sind nicht demotiviert von dem Gedanken, dass es unmöglich für uns ist unsere Ziele tatsächlich zu erreichen
  • Wir unterteilen große Wünsche in kleinere Etappen
  • Man genießt den ganzen Weg, nicht nur das Ziel
  • Man ist viel eher dazu geneigt, durchzuhalten und tatsächlich kontinuierlich an seinem Wunsch zu arbeiten
  • Besser geeignet für kurzfristige Ziele
  • Eine der stärksten Geistesübungen die man machen kann
  • Es setzt den Fokus auf was du fühlen wirst und nicht nur auf das, was du erreichen willst
  • Wenn man sich vorstellt, die harten Zeiten durchzustehen, gibt einem das enorme Motivation und Energie
  • Nichts was es wert ist zu erreichen, ist leicht – man muss sich den schwierigen Momenten bewusst sein und diese zelebrieren, anstatt dagegen ankämpfen zu wollen oder diese zu ignorieren
  • Der Sinn und Zweck deines Vision Boards ist es, alles darauf zum Leben zu erwecken – und die Brücke bringt dich sicher vom Status quo zu deinem Wunsch

Es gibt bestimmt noch viel mehr Vorteile, aber ich finde diese Liste ist schon Motivation genug, um gemeinsam in Bridge Board zu erstellen!

In diesem Sinne: Lass den Inhalt kurz sacken, lies dir den Blogpost gerne morgen nochmals durch und erstelle dir DEIN Bridge Board. Visualisiere dein großes Ganzes, dein Ziel und mach dir schlussendlich eine Brücke mit deinen Bedenken, etwaigen Hindernissen, Ängsten, … dazu. Tolles Gelingen!
Bei Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung. Gerne auf Instagram unter @mamabalancehochvier

Don’t forget: Energiespender, Kraft sammeln wie das Bridge Board, Visualisierung, Auszeiten, … sind im Alltag mit Kindern so wichtig. Bitte achte auch bewusst darauf, die Energieräuber wie zu hohe Bildschirmzeiten, Overthinking, Negativität, …  wegzulassen.

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Mit dem Bridge Board das Vision Board optimieren.

PS: Details über meinen Mama-Blog findet ihr hier.