Eine Frage, die mich derzeit nicht loslässt und beschäftigt: Darf man sich als Mama eigentlich gerne schminken? Darf dieses Mini-Beauty-Ritual Spaß machen? Darf man sich diese Zeit für sich nehmen, ohne abgestempelt zu werden, Schönheitsidealen hinterher zu jagen? Oder besser nicht? Heute gibt es deshalb eine "ungeschminkte" Mamakolumne für euch - mir war einfach danach und ich muss nach einer komischen Anfrage diesbezüglich etwas Luft rauslassen....

Ohne dass ich meinen lieben Göttergatten oder andere Mädchen-Papas aus unserem Freundschaftskreis (da gibt es ja einige ;-) ) jetzt loben will, aber ich bin jedes Mal aufs Neue erstaunt, was unsere Helden alles wissen und wie gut sie sich bei "Mädchen-Dingen" auskennen. Klar, mit Autos, Fußbällen, Guns N'Roses oder Eishockey-Ausrüstungen sind sie groß geworden, allerdings kennen sie nun den Unterschied zwischen der violetten und "der pinken mit ohne Glitzer"-Haarspange, können bei "Ich lasse los, lasse los..." mitsingen und wissen viel, viel mehr....

Ab wann schlafen Kinder durch? Und damit meine ich jetzt keine Babies, sondern ich spreche von Kindern inklusive Eltern. Ich für meinen Teil leide derzeit wieder einmal unter akutem Schlafmangel, meine Rettung sind die Sonnenbrille, Schokolade und viel Kaffee. Die sechs Stunden zwischen Mitternacht und in der Früh sind im Moment mehr als nur durchwachsen. Der Mond trägt bestimmt seinen Teil dazu bei. 

Ihr Lieben, wie ist das bei euch? Wie oft gönnt ihr euch etwas? Intensive, tolle Me-time beim Friseur oder bei der Kosmetik? Hier sind Auswärtstermine leider viel zu selten der Fall und wenn, muss vorab alles mit der Oma, den vier Lieblingen und den Taxidiensten minutiös geplant und organisiert werden. Schaffe ich es tatsächlich, ist die Vorfreude riesengroß und danach bin ich im Normalfall ein paar Tage lang selig. Tja, doch nicht dieses Mal: Zwei Monate später ärgere ich mich noch immer!!! Nix mit Haare schön! Heute lasse ich euch die offensichtlichen von mir übersehenen Warnstufen hier! Ich glaube nämlich schlicht und einfach, die Friseurin hat mich nicht gemocht. 

Trotz (oder wegen...) meiner vier Schatzis, Job, Haushalt und Co. ist es mir wichtig, größtenteils ein positiver Mensch zu sein und es auch während Downs zu bleiben. So viel gleich am Anfang: Ich nehme keine Drogen oder Happy-Pillen und freilich, natürlich habe ich auch kurzzeitige Schleuderphasen und Tiefpunkte! Heute verrate ich, was mir dann hilft! Mindset is everything - auch in kleineren Krisenzeiten. Wobei den Begriff "kleiner" jeder für sich selbst definieren kann, darf und soll.