Nach einer Horrornacht mit ALLEM Drum und Dran – Details erspare ich euch – verbringe ich seit langem wieder einen ganzen Tag nur mit meiner großen Prinzessin. Den brauchen wir auch zum Auskurieren. Das ist bitter nötig. Theoretisch hätte ich ja ins Büro müssen, praktisch wäre das nur als wandelnde Leiche möglich gewesen, die sich nie mehr als 3 Meter von der Toilettentüre entfernt aufhalten dürfte. Das fällt dann eher in die Kategorie "KONTRAPRODUKTIV".

GESCHWISTERLIEBE. Einerseits bin ich zwar noch immer ein bisschen schockiert, andererseits kann ich jetzt (danach) herzhaft darüber lachen, wenn ich euch erzähle, was uns passiert ist. Also, beginnen wir ganz von vorne: Die Stimmung zu Hause ist – um es harmlos auszudrücken – etwas aufgeheizt. Die zwei großen Mädis (zur Zeit des Geschehens 4 und 5 Jahre alt) streiten sich wieder einmal ziemlich heftig. Das Baby-Mädi (9 Monate) schaut gespannt zu.

Ich hänge gerade die Wäsche auf (und davon haben wir IMMER viel). Während mir wieder ein kleines einsames Söckchen zwischen den Stäben hinunter flutscht, schreit die älteste Prinzessin (damals fünf Jahre alt) aus dem Kinderzimmer: „Maaaamaaa! Maaammmaaa! Koooommmm. Ich brauche bitte ganz dringend deine Hilfe. JETZT!“

IMG_1667 Endlich wieder daheim im eigenen Bett – denkt man, frau fragt sich hingegen: Darf ich es mein Bett nennen, wenn ich nur 3 Stunden darin schlafe? Unsere Schlaf-Gepflogenheiten sind derzeit ein bisschen verworren und sicherlich für manche unverständlich, aber der Reihe nach: