IMG_2473 Lebensmittelintoleranzen sind derzeit sehr modern und gehen auch an uns nicht vorüber. Kuhmilch ist beispielswiese ein wirklich heikles Thema. Nach dem Genuss eines Joghurts blähen sich die Bäuchlein meiner 2 "großen" Mäuse zu richtigen Kugeln auf. "Mama, ich hab Bauchweh", heißt es dann. Im Blut sind zwar keine Allergien feststellbar, aber dass sie ihnen nicht gut tun kann, sagt mir der Hausverstand. Die Proportionen der kleinen Körper verschieben sich nach dem Verzehr komplett. So daneben bin ich mit meinen Vermutungen nicht gelegen, 2 homöopathische Ärzte haben mir das dann auch bestätigt. Bei der größeren Prinzessin ist es ohne der Kuhmilch getan, bei der mittleren ist die Sachlage ein bisschen angespannter*.

Nach einer Horrornacht mit ALLEM Drum und Dran – Details erspare ich euch – verbringe ich seit langem wieder einen ganzen Tag nur mit meiner großen Prinzessin. Den brauchen wir auch zum Auskurieren. Das ist bitter nötig. Theoretisch hätte ich ja ins Büro müssen, praktisch wäre das nur als wandelnde Leiche möglich gewesen, die sich nie mehr als 3 Meter von der Toilettentüre entfernt aufhalten dürfte. Das fällt dann eher in die Kategorie "KONTRAPRODUKTIV".

Uns fällt bei diesem Dauerregen die Decke auf den Kopf - wie geht es euch? Früher - ohne Kinder - habe ich mich auf die Couch gelegt, ein gutes Buch gelesen, TV geschaut oder einfach nur geschlafen. Doch die Zeiten ändern sich - Gott sei Dank! Denn meine 3 Mäuse versüßen mir nicht nur den Alltag, sie halten mich nebenbei auch (ziemlich) fit. 

GESCHWISTERLIEBE. Einerseits bin ich zwar noch immer ein bisschen schockiert, andererseits kann ich jetzt (danach) herzhaft darüber lachen, wenn ich euch erzähle, was uns passiert ist. Also, beginnen wir ganz von vorne: Die Stimmung zu Hause ist – um es harmlos auszudrücken – etwas aufgeheizt. Die zwei großen Mädis (zur Zeit des Geschehens 4 und 5 Jahre alt) streiten sich wieder einmal ziemlich heftig. Das Baby-Mädi (9 Monate) schaut gespannt zu.