Ich hänge gerade die Wäsche auf (und davon haben wir IMMER viel). Während mir wieder ein kleines einsames Söckchen zwischen den Stäben hinunter flutscht, schreit die älteste Prinzessin (damals fünf Jahre alt) aus dem Kinderzimmer: „Maaaamaaa! Maaammmaaa! Koooommmm. Ich brauche bitte ganz dringend deine Hilfe. JETZT!“

IMG_1667 Endlich wieder daheim im eigenen Bett – denkt man, frau fragt sich hingegen: Darf ich es mein Bett nennen, wenn ich nur 3 Stunden darin schlafe? Unsere Schlaf-Gepflogenheiten sind derzeit ein bisschen verworren und sicherlich für manche unverständlich, aber der Reihe nach:

IMG_7960 ENDLICH WOCHENENDE!!! Sonntag. Ich liebe diesen RUHIGEN Wochentag, ihr nicht auch? Prinzipiell ist es bei uns der einzige Tag, an dem die Mädis von alleine aufstehen und nicht geweckt werden müssen. Tagwache um 5.45 Uhr, zumindest für meine Frühaufsteherin (das widerspenstige Sandwich-Mädi), sie kommt ins Zimmer gestürmt. Im Doppelbett liegen der noch sehr tief schlafende älteste Sonnenschein und das Baby-Mädi, die mir ihr bezauberndstes Lächeln schenkt. Also beim Einschlafen am Abend war definitiv nur der Göttergatte neben mir, er dürfte in der Nacht ins andere Schlafzimmer (eigentlich das 2. Kinderzimmer) geflüchtet sein. Hallo Welt!

Eigentlich müsste ich jetzt an einer ziemlich umfangreichen Marktforschung für den Vorstand weiterarbeiten. Aber das Leben schreibt die besten Geschichten, sagt man. Und frau erlebt sie natürlich. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten: Ich alleine mit allen drei Mädis – bald 5, 3 ½ Jahre und 7 Monate – bei der Ärztin. Es hat alles reibungslos funktioniert. Zwei davon waren sogar so gesund, dass sie die Impfung bekommen konnten, die ihnen sicherlich schon seit Herbst hinterherläuft. Ich war WIRKLICH stolz auf mich! Komplett im  Adrenalinrausch – wie anno dazumal nach zwei  Spritz Aperol.

Herzlichen willkommen in meiner kunterbunten oder besser rosaroten Welt – obwohl im Moment ist eher MARSALA mein Favorit! Ich bin eine chaotische modebewusste arbeitende aber sehr leidenschaftliche Mädels-Mama³, die Tag für Tag sehr viel Kreativität braucht, um alles zu meistern. Schnell zwei verschiedene Frisuren hockend  mit dem Frühstücksbrot im Mund. Natürlich solche, die von den Kindergärtnerinnen nicht wieder neu gemacht werden müssen. Mein absoluter Tiefpunkt: Das Mitleid eines anderen Kindes, sie hat meiner Großen die Zöpfe dann geflochten. Doch frau lernt dazu.  Improvisation ist schließlich alles. Ich möchte hier in Zukunft ein- bis zweimal die Woche aus dem „Nähkästchen“  plaudern. Und das, obwohl ich...