Prinzipiell frisiere, flechte oder zöpfe ich mit dem Frühstücksbrot im Mund. Wenn ich Glück hab, sitzt das zu bearbeitende Mädi ruhig bei Tisch. Wenn nicht, flitze ich mit dem Gummiband im Mund und mit Kamm & Tangle Teezer bewaffnet zwischen Toaster und Kühlschrank dem jeweiligen Sonnenschein hinterher. Schnell sollte es gehen – gut aussehen muss es. Gelingen tut es mir nicht immer, aber ich versuche mein Bestes. Die Kindergärtnerin korrigiert zwar noch manchmal und ich hole dann ein wunderschön gezöpftes blondes Engelchen ab – aber meinen absoluten Tiefpunkt hab ich hinter mir gelassen. Damals zeigte sich eine Kindergartenfreundin für die Frisuren meiner Mädis verantwortlich. Aus Mitleid hat sie meine Mäuse in der Früh schnell umgestylt.

IMG_0638 Spätestens seit meiner ersten größeren Veranstaltung, die ich am Anfang meines beruflichen Daseins organisiert habe, weiß ich, was ich kann und was ich nicht kann. Und absolut talentbefreit bin ich in Bezug auf den Firlefanz rund um die Dekoration und das Essen – seien es der Tischschmuck oder das Buffet. Mir fehlt hier schlicht und einfach die Liebe zum Detail. Doch ich habe dazugelernt und hole mir diesbezüglich immer fachgerechte Unterstützung – und das nicht nur beruflich.

Eigentlich bin ich das komplette Gegenteil der Deko-DIY-Mama, die alles selber macht. Die anderen können das besser, EHRLICH.  Trotzdem steht Ostern unmittelbar vor der Türe – und ich liebe es, QualityTime mit meinen drei Mädis (damals: nächste Woche 5, fast 3 ¾ Jahre und bald 8 Monate) zu verbringen. Und die  Mäuse  wollen ein paar Ostereier bemalen – auf die Idee gebracht haben sie natürlich die WhatsApp-Fotos meiner lieben Freundin K.K.HochDreiUndVierPfoten, die diesbezüglich ein Wunderwutzi und mein absoluter Hero ist (aber das ist eine andere Geschichte).