IMG_6169 Ursprünglich hatte ich einen ziemlich sanften Arbeitsstart geplant – zuerst eine Woche teils halbtags kombiniert mit Seminaren inklusive zwei freien Tagen und die Woche drauf dann eben mehr, back to the office – zurück in den 30-stündigen Arbeitsalltag. Doch erstens kommt es anders, zweitens als frau denkt. Und bei drei süßen Goldschätzen ist die Chance dafür sehr groß.

September 2015: Few weeks to go… Nur mehr drei Wochen und der "richtige" Alltag hat uns wieder. Ich habe zwar schon zwei Monate nach der Geburt des kleinsten Mädis wieder mit der Arbeit begonnen, jedoch nenne ich es "Schonfrist",  ich war der Freigeist der Abteilung und nahm hauptsächlich an Besprechungen teil, gleichzeitig habe ich noch ein internes Ausbildungsprogramm absolviert, aber mehr als ein bis zwei Tage pro Woche musste ich die Kleine nicht weggeben. Und dank Oma, Omi und einer lieben Tante hat das auch sehr gut funktioniert. 

IMG_2636 3 Wochen habe ich jetzt alles genauestens geplant. Ich fahre zu einer interessanten Tagung nach Salzburg. Zwei Tage, eine Nacht oder besser 2.040 Minuten – ohne meine Mädis und meinen lieben Göttergatten. ÄHHHH!! Doch es kommt – zumindest beim geplanten Abschied – schon anders. Eigentlich habe ich alle und alles vorbereitet, alle Joker ausgespielt, Geschenke versprochen etc. Ich will sie nur noch kurz drücken und küssen und müsste dann weg. 

unnamed Zwei  Tage und eine Nacht ohne meine 3 Mädis (und ohne Göttergatten). Ich ganz alleine in Salzburg. Naja, ganz alleine zwar nicht, 3 äußerst lustige Kolleginnen und ein lieber Kollege begleiten mich; wir fahren zu einer interessanten Tagung. Was eigentlich nach einer netten Abwechslung vom Mama-Alltag klingt, bedeutet jedoch beinharte minutiöse Planung. Und das bereits 3 (!) Wochen davor. EHRLICH! Und dabei geht es nicht um den Namen des Hotels oder den Namen des Tagungsortes, geschweige denn um die Zimmerreservierung – das checke ich dann zögernd im Zuge der Anfahrt!

IMG_0017 Der Alltag hat uns nach unserem Türkei-Trip  wieder. Gestern habe ich endlich die Sneakers und  die Boy Cut Jeans in die Ecke geworfen,  ich war mit meinem Chef und einer lieben Kollegin bei einem Vorstands-Meeting. Ich LIEBE meine Mädis (jetzt wirklich fast 5, bald 3 ¾ Jahre und schon beinahe 8 Monate) über alles, aber ein bisschen (geistige) Abwechslung tut gut! Mein Job hat mir schließlich immer Spaß gemacht. Kurz zur Info: Ich bin im Marketingbereich* einer größeren Kärntner Bank mit VIEL Tradition. Und NEIN, es ist nicht die Anadi Bank.