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Corona bringt so einiges mit sich…. Derzeit sind alleine in Österreich 1,8 Millionen Menschen in Kurzarbeit oder arbeitslos. Auch viele „Mompreneurs“ konnten nur eingeschränkt oder gar nicht arbeiten. Die Einkommenssituation der Familien hat sich verändert. Doch was tun? Welche Geld-Tipps gibt es für Betroffene? Ihr wisst vielleicht noch, dass ich seit 2007 bei der Kärntner Sparkasse tätig bin, im Moment zwar karenziert, aber ich habe dennoch diesen Background. Nun habe ich mich ausführlich mit einer Kollegin unterhalten und lasse euch wertvolle Geld-Tipps hier, die jeder anwenden kann! 

Corona hat viel verändert…

Eine gute Freundin ist in Kurzarbeit, sie arbeitet nur mehr zwei Stunden pro Woche und hofft, dass es bald wieder mehr wird. Eine weitere enge Freundin hat ihr Geschäft stillgelegt und wartet nun ab. Auch mir sind aufgrund von Corona einige Aufträge gecancelt bzw. abgesagt worden. Wir alle sind mehr oder weniger betroffen.

Deshalb habe ich mich mit einer lieben Kollegin von der Kärntner Sparkasse, die Teil der Erste Bank und Sparkassen Gruppe ist, unterhalten und mir von ihr wertvolle Geld-Tipps für uns alle geholt, die in dieser Situation schnell angewendet werden können.

Experten-Interview: Geld-Tipps Corona

Sibylle Wietinger ist selbst Mama von zwei Kindern und berät – wie derzeit viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erste Bank und Sparkasse – zahlreiche Kundinnen und Kunden, die bedingt durch die Corona-Pandemie Einkommenseinbußen oder sogar Geldsorgen haben. Gemeinsam wird nach individuellen Lösungen für jedes einzelne Schicksal gesucht. Heute verrät sie uns mehr und sagt, worauf wir achten müssen.

Geld-Tipps Corona MamaWahnsinnLiebe Sibylle, erstmals vielen herzlichen Dank für deine Bereitschaft, uns heute Auskunft zu geben und mehr Informationen hier zu lassen.  Du bist laufend mit deinen Kundinnen und Kunden in Kontakt. Was rätst du ihnen, wenn sich aufgrund der Corona-Pandemie das Einkommen reduziert? Worauf ist im ersten Moment zu achten? 

Sibylle Wietinger Viele Menschen belastet die veränderte Einkommenssituation stark, denn wenn das monatliche Budget knapper ausfällt als sonst, muss rasch gehandelt werden, um nicht in eine finanzielle Schieflage zu geraten. Zuerst sollte man sich einen Überblick über seine Einkünfte und Ausgaben verschaffen und diese detailgenau in einen Haushaltsplan übertragen.

Die Erstellung eines solchen Plans oder einer solchen Liste ist zwar recht aufwändig, lohnt sich aber, denn am Ende erhält man einen äußerst präzisen Überblick, in dem die Einsparungspotenziale sofort zu erkennen sind. Zu beachten ist dabei allerdings, dass manche Zahlungen nicht monatlich, sondern beispielsweise quartalsweise erfolgen. 

Bei einem Liquiditätsengpass sollte man keinesfalls fällige Zahlungen wie beispielsweise Kredite oder Mieten etc. ignorieren. Es ist wichtig, sich mit jenen Unternehmen oder Personen sofort in Verbindung zu setzen – viele zeigen sich immer wieder sehr kulant, wenn frühzeitig das Gespräch gesucht wird.

Welche Möglichkeiten gibt es für Familien, die im Moment nicht weiterwissen? Werden von Seiten der Erste Bank und Sparkassen Überbrückungskredite angeboten, gibt es Stundungen? 

Sibylle: Die Kärntner Sparkasse, die Erste Bank und Sparkassen-Gruppe unterstützen bei der Rückzahlung, wenn Kunden von Einkommensausfällen, Umsatzrückgängen oder Liquiditätsengpässen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus betroffen sind. Die im Zeitraum von 1. April bis 30. Juni 2020 anfallende Rückzahlungen sowie Zins- und/oder Ratenzahlungen können unter den gesetzlichen Voraussetzungen der „COVID-19-Stundung“ von Banken gestundet werden. Hier gibt es das Onlineformular.

Grundsätzlich werden die gestundeten Kreditraten an die ursprüngliche Kreditlaufzeit angehängt und verlängern diese damit.

Doch bitte Achtung: Die gesetzliche „COVID-19-Stundung“  betreffen aber nur Stundungen für Kreditverträge. Stundungen anderer Zahlungsleistungen – wie Miete oder Strom – müssen beim jeweiligen Vermieter/der Hausverwaltung bzw. dem Stromanbieter angefragt werden. Gleiches gilt für Leasingraten oder ähnliches. Infos dazu findet ihr im Online-Helpdesk. 

Jede Situation ist individuell und separat genau zu betrachten und zu analysieren. Sind deine Kolleginnen und Kollegen der Erste Bank und Sparkassen wie immer verfügbar oder- gibt es eingeschränkte Zeiten? Seid ihr persönlich oder telefonisch anzutreffen?

Sibylle: Die Kärntner Sparkasse Filialen und auch alle anderen Geschäftsstellen der Erste Bank und Sparkasse sind wie gewohnt geöffnet. Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe sind gerade jetzt sehr wichtig. Wir sind persönlich da, beraten momentan zur Sicherheit aller aber am liebsten per Telefon und über George. Unsere SB-Foyers stehen selbstverständlich wie gewohnt zur Verfügung.

Geld-Tipps Corona MamaWahnsinn
5 wertvolle Tipps fürs Geldleben

Last but not least lässt uns Sybille noch fünf hilfreiche Tipps hier, die wir im Prinzip nicht nur in Pandemie-Zeiten anwenden sollten:

#1 Tipp: Haushaltsplan oder Haushaltsrechnung 
Wichtig ist es, Zeit zu investieren und sich einen Überblick über das eigene Budget oder Geldleben zu schaffen. Dazu ist es nötig, alle Einnahmen und Ausgaben aufzuschreiben. Die Einnahmen sind im Normalfall einfacher ersichtlich –   das sind das Gehalt, Trinkgelder, Kindergeld, Alimente. Die Ausgaben sind etwas aufwändiger, doch im Onlinebanking bekommt man die Auszahlungen auch recht rasch angezeigt.

#2 Tipp: Klassische Auflistung in einer Excel-Datei oder in einem Heft
Bei der Auflistung selbst wird zu einer klassischen Excel-Liste oder einer Tabelle in einem Heft geraten. Von Apps ist eher abzuraten, so Experten, die zu bedenken geben, dass gerade private Anbieter damit einen Zugriff auf sehr heikle Daten bekommen.

#3 Tipp: Einsparungspotenzial erkennen 
Die genaue Auflistung zeigt sofort, wo angesetzt werden kann und oft ist auch gleich klar, wo Einsparungspotenzial gegeben ist. Mögliche Resultate daraus: Abos kündigen, die man nicht braucht, Stromanbieter oder Internetprovider überdenken und eventuell wechseln, Versicherungen überprüfen.

#4 Tipp: Ritual – laufend eintragen  
Die Finanz-Aufstellung sollte kein Einmal-Projekt sein, sondern regelmäßig aktualisiert und fortgesetzt werden. Sie kann sich als tägliches Ritual etablieren, so hat man sein Geldleben fest im Griff.

#5 Tipp: Notgroschen 
Sobald sich die finanzielle Situation bessert und am Monatsende Geld übrigbleibt, ist es ratsam sich einen Notgroschen anzusparen, der zirka drei Monatsgehälter umfasst. „Danach  ist Vorsorge wichtig und die muss einfach individuell passen. Deshalb empfehlen wir hier eine persönliche, auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte Beratung“, so Sibylle.

In diesem Sinne hoffe ich innigst, auch euch mit diesem Blog-Beitrag geholfen zu haben. Mir geben diese Tipps sehr viel. Danke Sibylle für die erneute Bewusstseinsbildung! 

 

Sibylle WietingerSibylle Wietinger ist zweifache Mutter und seit 15 Jahren in der Kärntner Sparkasse als Kundenbereuerin tätig. Sie arbeitet in der Wohlfühl-Filiale Villacher Straße. Ganz untypisch für eine Bankfiliale duftet es hier im Erdgeschoß nach Kaffee und frischen Köstlichkeiten einer Klagenfurter Traditionsbäckerei. Gleich nach dem Eingang befindet man sich in Begnungs- und Kommunikationszonen. Unbedingt einen Besuch wert! 

 

Mit freundlicher Genehmigung und in Kooperation mit: Erste Bank und Sparkasse

Hinweis: Bei diesem Post handelt es sich um eine Kooperation. Ich stelle auf meinem Blog ausschließlich Produkte, Firmen, (Online-)Shops etc. vor, von denen ich selber überzeugt bin und die für mich und euch einen Mehrwert bieten und unser "Mama Leben" erleichtern. Entdecke ich durch eine mögliche Kooperation, ein Produkt, das uns zu unserem Glücklich-Sein verhilft, stelle ich dieses durch meine eigene verfasste Meinung in einem Beitrag vor. Der Beitrag ist unterhalb der Überschrift mit "Dieses Posting enthält Werbung" gekennzeichnet.