Hello Woche 8!! Hier in Österreich sind die ersten Lockerungen da, in Deutschland ist es zum Teil (noch) (in)offiziell anders. Ich bin sehr gespannt, wie es sich weiter entwickelt. Wie es uns in der siebente Woche so ergangen ist, was mich gestört hat, was ich gelernt habe, findet ihr wieder im komprimierten Corona-Wochenüberblick. Mit dabei sind dieses Mal die liebe Karin von Jubeltage und Jette aka MeSupermom. Sie lassen uns an ihrem Corona-Alltag teilhaben. Jette erzählt uns, wie es in Berlin so ist. Karin hat ihren 40. Geburtstag gefeiert! Seid gespannt! 

Alles neu macht der Mai

Alles neu macht der Mai! Wir haben in Kombination mit unserem neuesten Accessoires der Schutzmaske bereits einige Lockerungen. Meine Mädchen gehen ab 18. Mai wieder wochenweise in die Schule. Was ich allerdings mit dem angehenden Schulkind und dem kleinen Mister machen werde, weiß ich noch nicht genau. Immer nur nachts zu arbeiten ist auch keine Dauerlösung und geht auf die Substanz. Tja, wir werden sehen, ich denke nur mehr tageweise. Vielen lieben Dank an Karin und Jette, die uns ebenso einen schönen Einblick gewähren.

So war es hier…

Ich werde oft gefragt, warum ich meist positiv bin, warum es immer den Anschein hat, dass bei mir alles glatt läuft. Nein, tut es freilich nicht, wäre auch abnormal und gelogen! Seht selbst. 

corona-wochennews mamawahnsinn siebente WocheWie handhabt ihr es? Bist du alleine mit den Kids oder teilst du dir die Arbeit mit deinem Mann auf?

Same business as usual… Ich bin nur sehr happy, dass ich mit meinem ersten Buch fertig bin! Der liebe Mann arbeitet im Moment mehr als sonst, Homeoffice hatte er überhaupt nur an zwei Tagen… Das heißt aber auch, dass ziemlich viel an mir hängt und iceh nachts arbeiten kann/darf. Auch erledige ich unsere Einkäufe (mit allen vier Kids einkaufen, sie warten dann in der Zwischenzeit im Auto). Was meine Arbeit betrifft: Vor 23 Uhr wird der Computer selten zugeklappt… Und ja, das geht nach einem langen Tag auch auf die Substanz…

Wie war die Stimmung in der siebenten Woche? Hat sich deine Laune eigentlich im Laufe der Zeit verändert?

Grundsätzlich schon, weil wir ein bisschen von den Lockerungen Gebrauch gemacht haben. Ich war am Samstag das erste Mal seit acht Wochen wieder in der Hundeschule, das war absolut notwendig. Sie haben es super organisiert, die Gruppen wurden gevier-teilt, der Parkplatz erweitert – alles, damit der Abstand gewährleistet werden kann. Das Traurige: Am Weg dorthin bin ich bei den Möbelhäusern vorbei und länger im Stau gestanden, der Ansturm war ähnlich wie zu Weihnachten. Sagenhaft…

Das Highlight deiner Woche?

Viele, viele kleine Highlights. Meine Nichte und meine Schwägerin waren am 1. Mai das erste Mal kurz bei uns.

Was war verbesserungswürdig? Hat dich eine Situation besonders belastet?

Ja, es gibt sie natürlich auch, dies Tage, wenn bereits in der Nacht Völker-gewandert, zusammen im Gitterbett oder kaum geschlafen und dann wegen einer Strumpfhose gestritten wird. Aber wisst ihr was? Der nächste Tag wird besser! 

Was gibt dir Kraft? Wo schöpfst du Energie? – Geheimtipps?

Noch immer unsere Reisen, wir waren in London, Rom, Chicago und in Thailand. Was mir in solchen Situationen hilft, ist meine Mamajoylistschöne Momente, Punkte, die ich dann absichtlich für MICH in den Alltag einbaue! Nur für mich.

Die Kinder beschäftigen – gibt es neue Ideen bei dir? Läuft es besser als am Anfang. Was habt ihr aktuell gemacht?

Nein, eigentlich nur immer die neuen Orte. Die Mädchen sind so fasziniert davon, dass sie sich schon am Vortag Gedanken machen, wohin es gehen könnte. Wir verreisen allerdings nur unter der Woche, am Wochenende schaffe ich es nicht.

Die Woche 7 in 5 Worten

Machen wir das Beste daraus!

JETTE AKA SUPER MOM

Super Mom Jette beziehungsweise Henriette kommt aus Berlin und war wie Karin schon zweimal dabei. Ich mag ihren Humor, ihre Art, ihre ehrlichen, ungeschminkten Texte. Die Gedanken der Mama von vier Kindern findet ihr auf ihrem tollen Blog Super Mom. Prädikat noch immer und noch stärker: Absolut empfehlenswert!

corona-wochennews mamawahnsinn siebente WocheWie handhabt ihr es zu Hause? Bist du alleine mit den Kids oder teilst du dir die Arbeit mit deinem Mann auf? Ist er auch im Homeoffice oder schon wieder in der Arbeit?

Der Mann ist im Homoffice und in Kurzarbeit, heißt Donnerstag und Freitag muss er nicht arbeiten. Natürlich klingelt das Telefon trotzdem oder er muss noch etwas „schnell“ fertig machen.

Wir sitzen alle an einem Tisch: Die zwei Schulkinder, das Kindergartenkind und wir Eltern. Das Baby liegt im Spieleparadies oder sitzt auf meinem Schoß. Vormittags helfen wir den Kindern bei den Schulaufgaben und versuchen „nebenbei“ Mails zu beantworten, etc. Punkt 12 Uhr hat der Mann jeden Tag einen Call und ich mache essen. Danach haben die Kinder frei und sehen fern, wir können arbeiten. Nachmittags muss der Mann weiter arbeiten, die Kinder spielen. Ich kann viel übers Handy machen oder versuche am Donnerstag und Freitag das Meiste zu schaffen und klinke mich dann aus. Es geht irgendwie, aber richtig konzentriert oder produktiv ist es selten, bei vier Kindern. Bin aber froh, dass der Mann zu Hause ist, weil er einkaufen geht, ich mich nur um ein Schulkind kümmere und er ums andere. Es macht alles leichter.

 Wie war die Stimmung in der siebenten Woche? Hat sich deine Laune eigentlich im Laufe der Zeit verändert?

Ich würde sagen, die Stimmung schwankt. Mal läuft es wirklich gut, mal sind wir alle sehr gereizt. Das Kindergartenkind weint schnell bei jeder Kleinigkeit. Sie sagt zwar, sie vermisst die Kita nicht, aber so zeigt es sich dann eben, dass sie alles doch belastet. Die Sehnsucht nach den Großeltern wird auch immer größer. Hinzu kommen die üblichen Geschwister Streitereien, aber das unterbinden wir recht schnell und trennen sie dann oder gehen raus. Insgesamt würde ich aber sagen, ist es besser geworden. Wenn wir keine Energie mehr haben, schauen wir, dass wir ein wenig Zeit allein haben. Ich mache dann Mittagsschlaf mit dem Baby oder Sport, der Mann geht joggen oder einkaufen.

Das Highlight deiner Woche? Was war verbesserungswürdig? Hat dich eine Situation besonders belastet?

Ein wirkliches Highlight fällt mir nicht ein. Ach doch, der Mann hat mir Pfingstrosen gekauft und deutsche Erdbeeren. Sie schmecken grandios. Das war eine tolle Überraschung! Ansonsten fließen die Tage und Wochen recht einheitlich vor sich hin. Was mir immer noch schwer fällt ist, nach und nach Kurztripps und Urlaube aus dem Kalender zu streichen und sie ins Ungewisse zu verschieben. Natürlich ist es auch finanziell belastender als früher, durch Kurzarbeit und wegbrechende Aufträge.

Was gibt dir Kraft? Wo schöpfst du Energie? – Geheimtipps?

Insgesamt schöpfe ich Energie, weil wir den Druck rausnehmen, bzw. bleibt so das Energielevel länger hoch. Dann bestellen wir mal eine Pizza oder machen nicht alle Schulaufgaben, wenn die Stimmung einfach im Keller ist. Ansonsten nehme ich mir fast jeden Tag eine Stunde für mich. Meist mittags, wenn das Baby schläft und die Kinder fern sehen dürfen. Ich schlafe dann oder mache ein wenig Sport. Das hilft sehr. Man muss irgendwie schauen, dass man mal wieder auf seine eigene Stimme hört und nicht immer nur aufs Maaaaaaaaaaama!!!

Die Kinder beschäftigen – gibt es neue Ideen bei dir? Läuft es besser als am Anfang. Was habt ihr aktuell gemacht?

Nachmittags beschäftigen sich die Kinder gut allein, bzw. spielen sie zusammen. Die beiden Kleineren basteln oder spielen LEGO, die Große liest und liest und liest. Sie schicke ich immer zu ihrer Freundin, die auch hier wohnt, damit sie Bücher tauschen können. So viel kann ich gar nicht nachliefern. Ansonsten gab es neulich für sie „Dein Mädchenbuch: Über 230 Ideen für mehr Glitzer im Leben“. Da ist sie beschäftigt. Die beiden Kleinen haben jeweils eine Uhr von PJ Masks bekommen und retten seitdem die Welt und stromern draußen rum. Das klappt alles wirklich gut. Ich bin nicht so die Mama, die sich hinsetzt und ewig bastelt. Mit Aquarell Farben male ich gern und nehme mir dann die Zeit für die Kinder um ihnen ein paar Tricks zu zeigen.

Medienzeit – was dürfen deine Kinder, was erlaubst du? Was schauen sie? 

Meine Kinder dürfen nach dem Mittagessen eine bis zwei Stunden fernsehen. Danach gehen sie draußen spielen oder in ihre Zimmer. Abends nach dem Abendbrot dürfen sie meist noch mal ein bis zwei Stunden fernsehen. Die beiden Schulkinder nutzen gern die App Anton und wenn sie fragen, dürfen sie das Tablet auch nehmen. Dann lösen sie Schulaufgaben und das beschränke ich auch nicht. Länger als eine Stunde würden sie nicht davor sitzen. Dann haben sie keine Lust mehr. Sie sind jetzt 7 und 9 Jahre alt, andere Apps nutzen sie noch nicht. Manchmal schauen sie Zeichenvideos oder suchen Malvorlagen. Die Fernsehzeit ist gestiegen, aber das ist okay. Sie einigen sich meist und schauen verschiedene Serien: Paw Patrol, PJ Masks, Bibi & Tina, Meerjungfrauen Geschichten….

Haushalt – viele putzen die Häuser, Schränke und Co. Wie ist das bei euch? Wenn ja: Geheimtipp bitte, komme gefühlt zu nichts!

Naja, wir wollen ja nicht übertreiben. Also ich putze jetzt nicht die Glasschränke oder die Küchenfronten. Was ich aber gemacht habe: Klamotten aussortieren und Kleiderschränke wieder aufräumen, sowohl bei mir als auch bei den Kindern. Die feuern ja oft alles nur rein, gern auch dreckig. Und da der Winter vorbei ist, räume ich eh meinen Schrank immer um. Die dicken Sachen kommen nach hinten, alles was ich jetzt trage, ist in Greifweite. Bei der Gelegenheit miste ich immer aus. Das macht mir Spaß und fühlt sich danach irgendwie so leicht und befreit an. Ansonsten ist es einfach viel dreckiger wenn alle jeden Tag zu Hause sind und ihren Kram überall liegen lassen. Da bleibt neben dem Saugen und Kram hinterher räumen, keine Zeit für große Putzaktionen. Ist aber auch okay.

Die Woche 7 in 5 Worten

Die Schaukel rettet unsere Stimmung. (Der Osterhase brachte eine Schaukel, die seit Kurzem im Flur hängt. Beste Anschaffung).

Karin von Jubeltage

Karin berichtet auf ihrem Blog Jubeltage über Jubelmomente und hat zusätzlich einen tollen Podcast. Diese Woche hatte die zweifache Mama ihren 40. Geburtstag! Auf IG-TV lädt Karin regelmäßig #staycalm Earspirations zum Anhören hoch, ihr empfehlenswertes Profil heißt @jubeltage. Mit 11. Mai startet hier eine #machsdirleicht Challenge. Das Ziel: In sieben Tagen möchte sie gemeinsam herausfinden, wie wir es uns im Alltag leichter machen können. Karins Beitrag dazu: Sie gibt jeden Tag Impulse, die ihr und ihrer Community dabei helfen!

corona-wochennews mamawahnsinn siebente WocheWie handhabt ihr es zu Hause? Bist du alleine mit den Kids oder teilst du dir die Arbeit mit deinem Mann auf? Ist er auch im Homeoffice oder schon wieder in der Arbeit? 

Wir sind derzeit noch beide zu Hause. Gott sei Dank … Ich muss auch ehrlich sagen, dass das eine Sache ist, die ich nach dieser Krise auf jeden Fall vermissen werde: Dass mein Mann derzeit so viel zu Hause ist. Normalerweise verlässt er das Haus, wenn er um 7.35 Uhr die Kleinere in die Schule bringt und kommt nicht vor 19.00 Uhr wieder nach Hause, manchmal gibt es auch Abendtermine. D.h. unter der Woche sehen wir uns normalerweise sehr, sehr wenig. Jetzt jeden Tag gemeinsam zu essen und den ganzen Tag miteinander zu verbringen, genießen wir schon in einer Art und Weise. UND DAS BESTE: Die Aufteilung funktioniert so viel besser als sonst. Er übernimmt schwerpunktmäßig am Vormittag die Kinder und ich am Nachmittag – wobei ja unsere nicht mehr sooo viel Betreuung brauchen mit 7 und 11, aber da wäre ja noch das Homeschooling ;)))

Wie war die Stimmung in der siebenten Woche? Hat sich deine Laune eigentlich im Laufe der Zeit verändert?

Die Stimmung in dieser Woche war eigentlich wie in jeder Woche – eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Manchmal denke ich mir: „Ich schaffe das alles easy!“ und am Tag danach würde ich am liebsten mein Köfferchen packen und ausziehen ;). Diese Woche war es allerdings insgesamt ein bisschen besser, als die Wochen davor, weil ich ja am Donnerstag meinen 40er hatte und wir da nur bis Mittwoch gearbeitet haben. Freitag war ja dann 1. Mai – d.h. auch Feiertag. Ich finde schon, wenn die Schule wegfällt, dann ist es um einiges gemütlicher.

Das Highlight deiner Woche? Was war verbesserungswürdig? Hat dich eine Situation besonders belastet?

Das Highlight war definitiv mein 40er. Wir haben natürlich mit Corona-Vorschriften gefeiert. Ich hab mich gut mental auf den Tag vorbereitet, war dann so unglaublich entspannt, weil ich eigentlich überhaupt keine Erwartungen hatte und: Es war sooooooo schön! Zuerst haben mir die Mädels einen wunderschönen Brunch vorbereitet, sie haben selbst Deko gebastelt, den Tisch, gedeckt und alles so liebevoll gemacht. Danach war Homeschooling angesagt und als ich mit meiner Großen gerade bei einer Division gesessen bin, meint mein Mann in einem ernsten Ton: „Karin, komm raus.“ Da hab ich mir schon gedacht … irgendwas stimmt nicht.

Als ich in die Wohnküche gegangen bin, hab ich so einen Brüller losgelassen. Eine meiner engsten Freundinnen ist tatsächlich 35 Minuten zu mir gefahren um mir mit Mundschutz und einem kleinen Tortenstück mit Kerze zu gratulieren. Ich bin fast ausgeflippt!!! Natürlich war es komisch … mit Mundschutz und 1 Meter Abstand, aber unglaublich toll. Nach dem Mittagessen sind dann die Eltern und Schwiegereltern gekommen. Sie sind mit großem Abstand im Garten gesessen und wir oben auf der Terrasse. Wir haben uns nicht umarmt, gebusselt oder die Hände geschüttelt, den Kaffee und die Torte über die Terrasse hinuntergereicht, aber es war so schön sie dabei zu haben … auch wenn es besondere Umstände waren.

Der Moment als die Mädels mir ihre Geschenke überreicht haben, war besonders emotional. Die Große hat mir mein Krafttier (die weiße Löwin) gezeichnet, die Kleine Wunsch-Steine beschrieben zb mit „In ruhe lasen“ – die darf ich einlösen wann ich mag . Dann hat mein Papa ein wunderschönes Geburtstagslied gesungen und das Beste: Meine kleine Tochter (die nie singen wollte) war von Opas Gesängen so motiviert, dass sie sich völlig überraschend das Mikro geschnappt und einen Song aus Mamma Mia 2 gesungen hat. Wir hatten zuerst Mühe es auf YouTube zu finden, weil ich es noch nie (!!) gehört habe. Alle anderen auch nicht … sie hat es sich selbst beigebracht und dachte: Jetzt trau ich mich!!

Belastet haben mich vor allem Gedanken an die Schule, weil es ziemlich wahrscheinlich ist, dass die Mädels an unterschiedlichen Tagen dort sind – das heißt wieder keine Ruhe zum Arbeiten … aber ich hab mich jetzt mal von meinem Zielumsatz für 2020 verabschiedet. Es geht einfach nicht, das ist mir auch diese Woche klar geworden. Ich kann nicht von März bis September (fast) durchgehend die Kinder ohne Betreuung zu Hause haben und gleich viel Umsatz machen wie im letzten Jahr. Das ist einfach unmöglich, wenn ich nicht meine eigenen Grenzen der Belastbarkeit vollkommen missachte. Das ist der Nachteil am Selbstständig-Sein, wenn wir nichts arbeiten, bekommen wir auch kein Geld…

Was gibt dir Kraft? Wo schöpfst du Energie? – Geheimtipps?

Die Abende gehören mir – das geht natürlich zur Lasten der Zeit mit meinem Mann … wird auch auf die Dauer nicht so weitergehen können ;) Allerdings ist das jetzt gerade so wichtig für mich Zeit zu reservieren, wenn es ruhig ist. Und: Ich stehe zwischen  5.00 Uhr und 5.30 Uhr auf  – das ist auch eine Stunde für mich bis die anderen kommen. Natürlich hilft mir auch Meditation sehr, mich auf die kleinen Momente zu fokussieren, die mich jubeln lassen. 

Die Kinder beschäftigen – gibt es neue Ideen bei dir? Läuft es besser als am Anfang. Was habt ihr aktuell gemacht?

Mir ist aufgefallen, dass sich meine Mädels immer mehr selbst beschäftigen. Das war am Anfang der Krise noch nicht so … meine größere Tochter sortiert im Moment total gerne. Sie nimmt sich jede Lade im Haus vor und räumt sie durch, auch ihr Zimmer usw. Die Kleinere malt, oder rennt im Garten herum, pflückt Blumen. Der Papa ist bei uns der Brettspieler (ich mag das gar nicht) – da spielen sie meist 1x pro Tag eines. Was natürlich auch ganz toll war: Die Vorbereitungen zu meinem Geburtstag, da haben sie sich stundenlang im Zimmer verkrochen und Sachen gemalt, gezeichnet oder gebastelt.

Medienzeit – was dürfen deine Kinder, was erlaubst du? Was schauen sie? 

Wir halten es mit dem Medienkonsum seit je her sehr pragmatisch, aber trotzdem achtsam. Mein Mann und ich sind totale Technik-Freaks und ich bezeichne mich ja als „Digitale Optimistin“ ;) Ich bin der Meinung, dass wir die Technologie haben, weil sie uns sehr viele positive Errungenschaften bringt (nicht nur, das ist klar). Allerdings stellen wir uns die Corona-Krise ohne Handy, Internet und Video-Telefonie vor?!! Das Social Distancing wäre ungemein schwerer auszuhalten. Außerdem ist ganz viel Wissensaustausch über Kontinente hinweg (z.B. durch Onlinekurse oder Social Media) nur aufgrund der Technologie möglich die wir haben. Ich möchte meinen Mädels einen achtsamen Umgang damit mitgeben aber ich werte nicht.

Wenn sie sich am Tablet etwas ansehen ist das für mich nicht nicht „schlimm“ oder „schlecht“ oder etwas, was sie möglichst wenig tun sollen. Bei meiner Großen zeigt das schon Wirkung, je älter sie wird, desto weniger schaut sie. „Ich mag jetzt nicht schauen – ich mach lieber etwas anderes.“  Das höre ich mittlerweile ganz oft von ihr. Die Kleinere schaut im Moment vorwiegend 3 Sachen: Die Videos zum Soundtrack von Mamma Mia, Sallys Welt, Woozle Goozle und Logo, das ist eine Nachrichtensendung für Kinder. Was mir wichtig ist, dass die Sachen altersadäquat sind und nicht vollkommen sinnbefreit. Deshalb gibt es auf den Tablets für die Kinder auch nur die YouTube Kids APP – klar dadurch geht einiges nicht, aber wir haben das besprochen und sie finden das gut. Und (bitte kein Shitstorm) meine größere Tochter hat zwar ein Smartphone, aber kein WhatsApp, weil sie mit 11 noch zu jung dafür ist. Auch das haben wir besprochen. Dadurch fällt ganz viel „Handyzeit“ weg, weil es einfach nicht so attraktiv ist. Dafür darf sie sich jederzeit meinen Laptop schnappen und mit ihren Freundinnen skypen. Mittlerweile kann sie das schon alles vollkommen selbstständig einrichten usw. Wir reden auch beim Mittagessen über die Sachen, die sie schauen und ich denk mir nicht „Ach das ist so ein Blödsinn, das will ich gar nicht hören.“ Das sind die Sachen, die sie interessieren ;) und daran will ich teilhaben.

Haushalt – viele putzen die Häuser, Schränke und Co. Wie ist das bei euch? Wenn ja: Geheimtipp bitte, komme gefühlt zu nichts?!

Wir sind ja derzeit in unserem Ferienhaus in Kärnten und das seit über fünf Wochen. Wir waren in den letzten Jahren nie so lange am Stück dort. Deshalb ist die Motivation groß endlich die Sachen zu machenden, zu denen wir nicht kommen, wenn wir nur ein Wochenende da sind. Wir haben zum Beispiel den kompletten Abstellraum ausgeräumt und (fast) alles weggegeben was drinnen war, um dort ein Arbeitszimmer einzurichten (das Haus ist sehr klein). Im Garten haben wir bisher auch kaum was gemacht – jetzt gibt es da ein Beet mit Kräutern, von dem wir schon seit 2013 reden ;)). Das geht aber nur am Wochenende. Unter der Woche sind wir so mit Homeschooling und Homeoffice beschäftigt, dass wir kaum zum Mittagessen kommen. Ich bin echt der Meinung, wir sollten es uns da leicht machen! Das was leicht geht ist ok, aber nichts erzwingen. Es ist und bleibt eine völlige Ausnahmesituation! Wenn wir uns noch unter Druck setzen jetzt besonders produktiv zu sein, dann ist das nicht gerade liebevoll und fürsorglich uns selbst gegenüber. Davon halte ich gar nichts.

Die Woche 7 in 5 Worten

Ups, downs, Vierzig, dankbar, #wirschaffendas

 

In diesem Sinne, vielen, vielen lieben Dank, meine lieben Damen!!! Schön, dass ihr uns einen Einblick gewährt!! Es tut auch mir so gut, zu hören und zu sehen, wie es den anderen geht. 
Ihr Lieben, wie war die siebente Woche bei euch? Was gibt euch Kraft??

 

PS: Details über meinen Mama-Blog findet ihr hier.