Coronavirus so war die erste Woche MamaWahnsinn

Coronavirus: Die erste Woche komprimiert!

Wir wissen alle, it suck’s… Doch ihr Lieben, lasst uns das Beste aus der derzeitigen #stayathome Situation machen, wir sitzen theoretisch alle in einem Boot. Holen wir das Beste heraus. Auf Instagram gibt es deshalb die #freudechallenge – die uns täglich Freude bereiten soll. Hier am Blog lasse ich euch viele unterschiedliche Gedanken, Tipps und Tricks, Highlights, Verbesserungsvorschläge usw. Die erste Woche komplett komprimiert.  Tolle Influencerinnen und Bloggerinnen und auch ich verraten euch mehr, es ist bestimmt etwas für euch dabei! 

Let’s do our best!

Ja, wir haben eine komplett andere besondere Zeit, Epoche, die es in dieser Form noch nie gegeben hat und für uns alle eine große Herausforderung darstellt. Aber: Wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen und es annehmen, wie es ist. Es hilft nichts, bleiben wir daheim, bleiben wir gesund und machen wir das Beste daraus!!! Sarah von Triplewonderandme, Jette aka Super MomBeauty-Mami Mihaela und Karin von Jubeltage lassen euch an unserer ersten Woche teilhaben.

So war es hier

Mutter x 4. Ehefrau. Autorin. Freiberufler. Haushalt. Oder ausführlicher: Wickeln. Stillen. Vorlesen. Anziehen. Arbeiten. Ausziehen. Mails checken. Umziehen. Hilfe bei der HÜ. Schnell Fotografieren. Lernen für die Ansage. Deadline übersehen. Putzen. Mamataxi. Anruf vom Kunden. Saugen. Wickeln.

Tja, vor drei Wochen dachte, ich sei damit ausgelastet, doch so kann man sich täuschen… Mittlerweile bin ich außerdem noch zur Vollzeit-kochenden-Bio-Mama mit gesunden Rezepten ohne viel Zucker (Eltern wissen warum…) und nicht Zahlen-affinen Lehrerin, die neben dem Erklären der dreistelligen Division den zweijährigen entdeckungsfreudigen Bruder vom Klettern auf Stockbett abhalten muss, mutiert. Eine kurze Ergänzung der letzten Zeit. Nun aber zu meinen Punkten…

Coronavirus so war die erste Woche MamaWahnsinn Wie war deine erste Woche? Dein Highlight?
Ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass die Kinder die auch für sie neue Situation so leicht annehmen. Sie sind gelassen, sind kreativ. Hier gibt es beispielsweise auf Initiative der Kids virtuelle Playdates, das iPad steht in der Mitte des Tisches und die Girls „spielen“ mit ihren Freundinnen Stadt-Land-Fluss.

Was ist verbesserungswürdig? Was willst du optimieren? 
Ganz ehrlich: Das Zusammenspiel beziehungsweise die Aufteilung Homeoffice mit meinem Mann und mir muss noch besser funktionieren. Hier haben wir definitiv Aufholbedarf. 😉
Auch muss ich ehrlich zugeben, dass ich meine Eltern vermisse, ich freue mich, für sie Besorgungen zu machen, damit ich sie wenigstens fünf Minuten im Fenster sehen kann. Der Geburtstag vom kleinen Mann war zwar schön, ist aber mit den Großeltern, der Familie und Freunden nochmals schöner. Das holen wir nach.

Dein Learning oder Learnings:
Wir müssen noch mehr an der Struktur arbeiten und eine besser Aufteilung finden. Ich binde die Kids nun auch vermehrt auch im Haushalt ein, sie „dürfen“ Staubsagen und auch Kochen. Es gefällt ihnen und ich möchte das auch beibehalten, so lange es Spaß macht.

Hast du Vorsätze über Bord geworfen? Welche?
Natürlich haben wir aufgrund der Lage die „Medienzeiten“ etwas gelockert. Allerdings versuche ich zu beobachten, was sie tun – ein toller Tipp ist hier Leonie mit ihrem Instagram-Account @kinderdigitalbegleiten. Hier findet ihr tolle Informationen für Eltern.

Sport, Bewegung – wie habt ihr euch ausgetobt? Tipps? 
Wir haben zum Glück einen Garten und einen Hof und haben auch das Trampolin wieder aktiviert. Ein toller Tipp: Jedes Kind hat zehn Minuten exklusive Trampo-Zeit. So bewegen sie sich ordentlich, genießen es alleine, machen ihre Kunststücke und auch die Verletzungsgefahr ist geringer.

Homeschooling. Die Kinder beschäftigen – was funktioniert gut, was nicht?
Meine Schulmädchen sind noch sehr motiviert und sie mögen es, ihre Zettel selbst einzuteilen und sich zu organisieren. Schwierig wird es allerdings für mich nicht-Zahlen-affinen Menschen, neben dem Erklären einer dreistelligen Division den zweijährigen Bruder und das angehende Schulkind zu beschäftigen – das ist absolutes Neuland für mich und lässt mich an meine äußersten Grenzen gehen…

Gönnst du dir #metime? Was machst du dann? 
Ja, das brauche ich in Zeiten wie diesen noch mehr und das nehme ich mir auch ganz frech heraus. Ich bin jeden Tag 30 Minuten am Crosstrainer und hören einen Podcast. Das ist meine Zeit!!!

Deine Einkaufsliste!
Ich gestehe, vorher bin ich – überspitzt gesagt – wegen jedem Blatt Schinken ins Geschäft gefahren und hab es besorgt. Jetzt gibt es Listen, wir sammeln für die Großeltern und uns und versuchen, maximal zweimal pro Woche einkaufen zu gehen.

Karin von Jubeltage

Karin schreibt auf ihrem Blog Jubeltage und hat zusätzlich einen tollen Podcast. Auf IG-TV lädt sie regelmäßig #staycalm Earspirations zum Anhören hoch, ihr empfehlenswertes Profil heißt @jubeltage. Sie sind maximal fünfzehn Minuten lag, es geht um Selfcare, Achtsamkeit, wie wir Ruhe finden etc.  Heute verrät sie uns mehr.

Wie war deine erste Woche? Dein Highlight? 
Dass die Stimmung derzeit noch (die meiste Zeit) gut bleibt. Natürlich hatten wir auch richtige „Ausbrüche“ und Situationen in denen die Nerven blank lagen, aber ich hab das Gefühl wir Vier machen das in Anbetracht der Umstände ganz gut. Das macht mich happy. Überraschend war, dass die Kinder (zwei Mädels 7 und 10) gleich am Samstag (nachdem klar war, dass sie nicht mehr in die Schule gehen werden) ihr Zimmer komplett ausgemistet und sauber gemacht haben. Von alleine!! Und: Ihren Platz für die Schulaufgaben genauestens hergerichtet haben. Das hat mich echt total überrascht.

Was ist verbesserungswürdig? Was willst du optimieren? 
Mein Mann und ich müssen auf jeden Fall unsere Erwartungen, unsere Vorhaben und Pläne an die Situation anpassen. Das hat in dieser Woche noch nicht wirklich gut funktioniert. Mit zwei Kindern zu Hause, die auch „unterrichtet“ werden sollen, können wir nicht so viel arbeiten wie bisher. Wenn wir in der Intenstität weiterhakeln ist das nicht gut. Für alle Vier nicht. Daran möchte ich auf jeden Fall noch schrauben.

Dein Learning oder Learnings:
In den ersten Tagen haben wir alles sehr auf uns zukommen lassen. Bis dann am Mittwoch klar war – wir brauchen mehr Struktur, sonst werden wir alle wahnsinnig … Ich mag Routinen ehrlich gesagt nicht so unbedingt, aber jetzt ist es absolut notwenig. Wir besprechen immer am Anfang des Tages wer was zu tun hat, was die Kinder für die Schule machen werden, wann wir rausgehen (man muss vor die Tür) und wie wir uns die Zeit einteilen. Das klappt ganz gut. Am Freitag machen wir einen Schul-Jour-Fixe und schicken alle erledigten Aufgaben an die Lehrer oder laden sie hoch. Außerdem wird am Sonntag im Familienrat die Woche besprochen – zumindest überblicksmäßig. Welche Schul-Aufgaben stehen an, welche wichtigen Meetings im Job etc. das ist wichtig, damit alle wissen was auf sie zukommt. Natürlich kann sich da noch was ändern … Jeden Abend sammeln wir in einem Glas unsere Jubelmomente – das hilft uns sehr dankbar zu sein für das was wir haben und es gibt immer mehr Dinge die wir toll finden, als ich mir gedacht habe 😉 Ist auch spannend zu sehen was die Kinder als „JubelMoment“ definieren … Außerdem finde ich es jetzt noch viel wichtiger als vor dem Virus als Mama authentisch zu sein und auch zu sagen, wenn ich mich nicht gut fühle, oder wenn mich etwas bewegt. Meine Kinder spüren sofort, wenn ich ihnen etwas vorspiele, deshalb mach ich das einfach nicht.

Hast du Vorsätze über Bord geworfen? Welche?
Vorsätze eher weniger aber Vorhaben. Jetzt ist nicht die Zeit, das alles zu verwirklichen was ich im Kopf habe. Ich hab das in meiner letzten Audio-Inspiration auf Instagram schon gesagt. Für uns als Familie ist es wichtig, Prioritäten zu setzen. 1. Was muss jobmäßig unbedingt erledigt werden, weil Kunden darauf warten oder der Chef, oder das Finanzamt; 2. Was kann man eventuell verschieben 3. Was wäre als Idee da, lässt sich aber aufgrund der veränderten Situation jetzt einfach nicht auch noch reinpressen. Das tut zwar ein bisschen weh, aber wichtig ist, dass wir alle im Moment unsere Grenzen achten und bei Laune bleiben.

Sport, Bewegung – wie habt ihr euch ausgetobt? Tipps? 
Wir wohnen ja mitten in Wien, da ist es nicht so einfach. Aber ein Fixpunkt ist, dass wir einmal am Tag – natürlich mit Riesenabstand zu anderen – in den Grünen Prater gehen (wir wohnen daneben) – wir brauchen das einfach alle. Es ist sofort spürbar, wie die Laune steigt. Wir haben den Esstisch als Tischtennis-Tisch umfunktioniert. Dafür gibt es eigene Netze zu kaufen – funktioniert super. Jeden Abend singe ich und die Kinder tanzen dazu … so helfen wir uns. Außerdem haben wir den Ergometer wieder aus dem Keller geholt. Ich radle dann halt während ich meine koreanischen Serien schaue ;))

Homeschooling. Die Kinder beschäftigen – was funktioniert gut, was nicht?
Ich bin sicher sehr „verwöhnt“, weil meinen Mädels da einen großen Eigenantrieb haben. Sie haben letzte Woche sogar Schule gespielt. Außerdem sind sie natürlich schon größer, was die Sache enorm erleichtert. Was mir aufgefallen ist: Sie brauchen oft gar nicht viel, um sich wieder „aufzuladen“. Eine kurze Geschichte vorlesen oder zwischendurch ausgiebig kuscheln. Gemeinsam ein Spiel spielen – das muss nicht lange sein – und dann beschäftigen sie sich gerne wieder selbst. Natürlich wird bei uns im Moment sehr viel Tablet geschaut, aber das ist für mich in Ordnung. Sie schauen z.B. sehr gerne Logo oder Checker Tobi, aber natürlich auch Kinderserien. Solange wir Eltern jetzt auch noch nicht unseren Rhythmus und das Arbeitspensum gefunden haben, passt das für mich. Irgendwann ist auch das tollste Bild fertig gemalt und das 10. Armband gefädelt …

Gönnst du dir #metime? Was machst du dann? 
Ich stehe grundsätzlich immer recht früh auf, jetzt genieße ich aber die Zeit so von 5:30 bis ca. 6:15 noch mehr. UND: Immer wenn die Kinder im Bett sind, ziehe ich mich ins Schlafzimmer zurück, mein Mann bleibt im Wohnzimmer. Dann ist mindestens eine Stunde #metime. Es ist mir egal wie die Wohnung aussieht, das kann ich nachdem ich mich selbst aufgetankt habe auch noch immer machen. Mir ist einfach klar, dass ich im Moment extrem gut auf mich achten muss – wenn mein Nervenkostüm im Eimer ist, hilft es mir nichts wenn ich dafür eine perfekt geputzte Wohnung habe. Da hat niemand was davon.

Deine Einkaufsliste!
Eigentlich im Moment nur Lebensmittel. Und wir hatten (kein Scherz) tagelang kein Klopapier, weil es keines gab – gestern war wieder welches da.

Mihaela Beauty-Mami

Mihaela ist freiberufliche Autorin und schreibt am Blog Beauty-Mami ihre Gedanken nieder, zusätzlich gibt es viele Tipps zum Thema Beauty, aber auch Umweltschutz und Internet finden sich auf ihrer sehr umfangreichen schönen Plattform. Sie ist Mama von zwei Kindern. Hier blickt sie in ihre vergangene Woche.

Coronavirus so war die erste Woche MamaWahnsinnWie war deine erste Woche? Dein Highlight? 
Da ich sowieso von Zuhause seit Jahren arbeite, war es für mich keine große Umstellung.
Nicht gerechnet habe ich aber damit, wie verständnisvoll und verantwortungsbewusst meine Kids mit der Situation umgehen. Meine Tochter hat sogar ihre Freundinnen aufgeklärt, wieso sie sich momentan nicht verabreden können.

Was ist verbesserungswürdig? Was willst du optimieren?
Ich wünsche mir mehr Bewegung/Sporteinheiten in unserem Alltag. Daran müssen wir noch arbeiten. 😊

Dein Learning oder Learnings 
Nicht so viele Nachrichten lesen und die Social Media verfolgen, sondern das reale Leben mit der Familie genießen.

Hast du Vorsätze über Bord geworfen? Welche?
Nein, noch nicht.

Sport, Bewegung – wie habt ihr euch ausgetobt? Tipps? 
Im Garten und Yoga-Stunden zu Hause. Da wir uns aber momentan viel weniger bewegen als sonst, müssen wir noch mehr Sporteinheiten in unseren Tagesablauf einbauen. Es gibt z.B. auf Youtube bei Albaberlin tolle Sporttipps & Videos speziell für Kinder und Jugendliche.

Homeschooling, Kids Beschäftigung – was funktioniert gut, was nicht? 
Homeschooling – funktioniert noch super. Meine Tochter ist sehr fleißig und motiviert. Das Problem ist nur, dass ich jetzt neben meinen täglichen Aufgaben als Mutter/Hausfrau/Ehefrau/Vollzeit-Bloggerin auch noch Lehrerin sein und zahlreiche Schulaufgaben unterrichten muss.

Kids Beschäftigung: Malen, Puzzeln und kreative Spiele im Garten funktionieren ganz gut. Wir nutzen (noch) keine Kinder-Apps (außer Musik-Streaming) als Ablenkung. Dass die Kids jetzt zu Hause sind, heißt für mich nicht, dass sie mehr Zeit online/mit Handys/Tablets verbringen müssen.

Gönnst du dir #metime? Was machst du dann? 
Wirklich Zeit für mich hatte ich nicht. Ich hatte alle Hände voll zu tun. Ahhh nein. Doch. Ich habe es geschafft, meine Nägel zu lackieren und meine Shellac-Maniküre aufzufrischen. 😉

Deine Einkaufsliste! 
Obst, Gemüse, Trockenfrüchte, Nüsse (Mandeln, Wallnüsse, Erdnüsse), Milch (Hafer-, Mandel- und Kokosmilch), Dinkel-Haferflocken, Dinkel-Brot, Vollkorn-Risotto, Linsen, Kichererbsen, Fleisch (Rind und Geflügel), Fisch, Bio-Eier, Dinkelmehl, Dosen (Thunfisch, Erbsen, Tomaten), Waschmittel, Servietten und Küchenpapier

Sarah von Triplewonderandme

Sarah kommt aus Oberösterreich und ist die Mama von drei kleinen Jungs. Die Zwillinge sind 2,5 Jahr alt und der „Große“ 4,5. An und für sich schon eine Challenge, zusätzlich hat sie ein erfolgreiches Instagram-Profil mit über 50.000 Follower, die sie täglich mit Tipps und Tricks versorgt. Uns gibt sie heute einen Einblick in ihre erste Woche, daheim mit den Jungs, ohne sozialen Kontakte.

Coronavirus so war die erste Woche MamaWahnsinnWie war deine erste Woche? Dein Highlight? 
Ich habe es geschafft, in der ersten Woche mein Haus komplett zu putzen und hab sogar die meisten Schränke aussortiert!!

Was ist verbesserungswürdig? Was willst du optimieren? 
Mein NERVENPENSUM ist relativ schnell erreicht momentan.

Dein Learning oder Learnings:
Ich möchte noch intensiver auf die Kids eingehen.

Hast du Vorsätze über Bord geworfen? Welche?
Vorsätze? Gehen bei mir im Jänner schon flöten 😊

Sport, Bewegung – wie habt ihr euch ausgetobt? Tipps? 
Wir haben Gott sei Dank ein tollen großen Garten, viel Spielzeug (Traktor, Bobby Car, etc) und seit Donnerstag endlich unser Trampolin im Garten aufgebaut – das ist natürlich das Highlight der Kids 😊

Die Kinder beschäftigen – was funktioniert gut, was nicht?
Ich habe bereits einige Sachen selber gemacht, womit die Kids sich einige Zeit selbstständig und in Ruhe beschäftigen können … zB selbstgemachte Knete, selbstgemachtes Salzteiggebäck für die Spielküche. Als nächstes steht noch selbstgemachter Zaubersand am Plan und noch ein paar weitere Dinge.

Gönnst du dir #metime? Was machst du dann? 
#metime? Was ist das? Also momentan gibt’s die #metime leider seltener als sonst. Aber wenn der Mann von der Arbeit daheim ist, bzw mit dem Homeoffice fertig ist, nimmt er die Kinder das ich kurz in Ruhe den Haushalt machen kann oder eben für Instagram einiges erledigen kann.

Deine Einkaufsliste!
Wir haben einen Zettel am Kühlschrank hängen, wo wir unter der Woche Dinge aufschreiben, die wir unbedingt wieder einkaufen müssen. In der jetzigen Situation versuchen wir nur einmal in der Woche einkaufen zu gehen. Ich muss sagen, das hilft echt gut und man kauft viel bewusster ein. 😊 Natürlich dürfen Schoki und Co. nicht fehlen beim Einkauf, auch wenn diese NICHT am Einkaufszettel stehen.

Jette aka Super Mom

Super Mom Jette beziehungsweise Henriette kommt aus Berlin. Ich mag ihren Humor, ihre Art, ihre ehrlichen, ungeschminkten Texte. Die Gedanken der Mama von vier Kindern findet ihr auf ihrem Blog Super Mom.

Coronavirus so war die erste Woche MamaWahnsinnWie war deine erste Woche? Dein Highlight? 
Highlights gab es zwei: Das Große war der Geburtstag meiner Tochter, den wir bei bestem Wetter gefeiert haben. Wir haben Schule „geschwänzt“ und sie hochleben lassen. Mein zweites Highlight ist der große Blumenstrauß, der im Wohnzimmer steht. Ich dachte, er würde nicht geliefert werden und habe mich riesig gefreut, als er dann hier stand. Ja die kleinen Dinge 😉

Was ist verbesserungswürdig? Was willst du optimieren?
Zum Einen hat es mich unglaublich traurig und wütend gemacht, wieviele Kinder draußen zusammen gespielt haben, während ich die „Böse“ war und es meinen verboten habe. Zum Anderen ist das reingrooven in das Schulthema schon etwas herausfordernder als gedacht.

Dein Learning oder Learnings
Struktur ist wichtig. Wir waren noch etwas nachlässig im Einhalten der selbst auferlegten Struktur, aber dann bricht das Chaos schneller aus. Also wollen wir in der zweiten Woche konsequenter sein in unserem Alltag und bei der Erledigung der Aufgaben, dabei aber auch flexibel und möglichst besonnen reagieren, wenn es nicht passt wie wir es uns vorgestellt haben.

Hast du Vorsätze über Bord geworfen? Welche? 
Home Office, Home Schooling und Betreuung zweier kleiner Kinder sind einfach kaum bis gar nicht vereinbar. Ist okay, ich erledige meine Arbeit morgens oder abends.

Sport, Bewegung – wie habt ihr euch ausgetobt? Tipps? 
Wir gehen jeden Tag raus. Die Kinder nehmen ihre Roller, Inliner oder Fahrräder mit. Bewegung ist so wichtig, auch für uns. Ich trainiere mit einem Online Fitness Studio und die Kinder schauen auf YouTube Sportvideos. Alba Berlin (ein Berliner Basketballverein), bringt wöchentlich mehrmals Sport Videos raus, damit sich Kinder auch zu Hause bewegen.

Homeschooling, Kids Beschäftigung – was funktioniert gut, was nicht? 
Wir versuchen, 2-3 Stunden vormittags durchzuziehen, mit Pausen. Zum Ende sinkt die Motivation bei den Schulkindern deutlich und es ist recht nervenaufreibend, sie auf den letzten Metern zu motivieren. Das kleinere Kind beschäftigt sich in der Zeit allerdings erstaunlich super und sitzt entweder mit am Tisch und bastelt, oder spielt mit den Spielsachen. Das Baby ist einfach Dauer gut gelaunt und quietscht munter rum. Es läuft bisher ganz gut.

Gönnst du dir #metime? Was machst du dann? 
Ich mache Sport, gehe in die Wanne, oder schließe die Tür und mache einen Mittagsschlaf. Ganz ehrlich, letzteres wirkt Wunder.

Deine Einkaufsliste!
Ich hab gar keine. Wir schauen Anfang der Woche, was alle essen wollen und dann gehts los zum Einkauf. Der Mann will grillen, die Kinder wollen Spaghetti, ich will Kartoffeln mit Quark essen. So kaufen wir dann auch ein. Toilettenpapier ist auch noch da. Alles entspannt.

In diesem Sinne, vielen vielen herzlichen Dank für die tollen ungeschminkten Einblicke.
Und ich hoffe, es geht euch einigermaßen. Zusammen schaffen wir es!
Solltet ihr Lust haben, auf Instagram gibt es die #freudechallenge, jeden Tag verbreiten wir gemeinsam Freude.

 

PS: Details über meinen Mama-Blog findet ihr hier.

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