September 2015: Few weeks to go… Nur mehr drei Wochen und der „richtige“ Alltag hat uns wieder. Ich habe zwar schon zwei Monate nach der Geburt des kleinsten Mädis wieder mit der Arbeit begonnen, jedoch nenne ich es „Schonfrist“,  ich war der Freigeist der Abteilung und nahm hauptsächlich an Besprechungen teil, gleichzeitig habe ich noch ein internes Ausbildungsprogramm absolviert, aber mehr als ein bis zwei Tage pro Woche musste ich die Kleine nicht weggeben. Und dank Oma, Omi und einer lieben Tante hat das auch sehr gut funktioniert. 

Doch jetzt sieht es anders aus: mit 1. Oktober beginne ich wieder mit 30 Stunden pro Woche. Mit zwei Kids war es ideal, da ich einen Teil auch von zu Hause machen konnte. Das funktioniert jetzt auch wieder, trotzdem bin ich schon gespannt, wie das mit DREI so wird – spätestens seit letzter Woche bin ich jedoch sehr zuversichtlich!

Meine Prinzessinnen haben sich nämlich ausgezeichnet, mir fehlen noch immer die Worte! Voller Bedenken fahre ich mit allen drei Kindern zur Tagesmutter des Baby-Mädis, um die Details wegen der Eingewöhnung zu klären. Mir ist mulmig im Bauch, denn im Gegensatz zu den zwei Großen hat – meiner Meinung nach – die Kleine einen Luxus weniger, sie muss schon mit 13 Monaten „woanders“ hin. Bei der Größten war ich gleich wieder schwanger und deshalb so oder so daheim, bei der Mittleren hat mein lieber Göttergatte sein Studium abgeschlossen und sich den Baby-Dienst mit den Großeltern aufgeteilt.

Kurze Eingewöhnung

Sooo!!!!! Wir fahren also zu viert hin und was passiert? Ich kehre alleine wieder heim! JA – ALLEINE!!! Ich dachte, mich küsst ein Elefant! Das Baby-Mädi hat voller Enthusiasmus mit den Duplo-Steinen gespielt, als ob sie diese noch nie gesehen hätte, die zwei Großen verliebten sich in die Tochter der äußerst lieben Dame und waren nicht einmal mit einem Eis wegzubringen. Und das bedeutet etwas!! Herrlich!!! Nach 30 Minuten habe ich die Kleinste wieder geholt, die Großen wollten noch immer bleiben. Nach zwei weiteren Stunden durfte ich die Prinzessinnen schlussendlich mitnehmen.

Das Statement meiner Ältesten: „Mama, das ist so gemein. Warum haben wir nie zu dieser Tagesmutter dürfen?“ Die Mittlere daraufhin: „Macht doch nichts! Der Kindergarten hat Gott sei Dank auch schon wieder begonnen!“

In diesem Sinne kann ich mich schon wieder auf die Arbeit freuen – die Kinder sind super versorgt! Ein dickes fettes DANKESCHÖN an alle Beteiligten!

Nachtrag: So ging es auch weiter, nicht nur die kleinste Maus hat sich bei der Tagesmutter wohlgefühlt – auch die Großen sind öfters hin.

PS: Details über mich, das Alter meine Mädis etc. findet ihr hier.