Mamawahnsinnhochdrei Jugendsünden von Sabrina

THROWBACK: 20 Jahre später – inklusive Jugendsünden

Es freut mich besonders, euch dieses Mal eine etwas andere Geschichte zu präsentieren. Heute geht es hier auf MamaWahnsinnHochDrei nämlich nicht um meine Mädchen oder mich – nein, Sabrina von Starlights in the Kitchen outet sich hier. Wir drehen die Zeit gemeinsam um 20 Jahre zurück und die sympathische, bloggende, zweifache Buben-Mama und Powerfrau erzählt uns von ihren Jugendsünden. Ich bin schon sehr gespannt, ob uns das eine oder andere bekannt vor kommt…

Mein Outing findet ihr übrigens auf Sabrinas Blog – hier ist der Link. Mir ist es lieber, wenn diese Infos wo anders stehen und nicht unmittelbar mit mir in Verbindung gebracht werden. 😉 Stichwort: Augenbrauenpiercing in einem schummrigen Keller in London und so….

 

So, nun, aber zum THROWBACK –
die Jugendsünden von meiner lieben Sabrina!

 

Dein Mode Fauxpas?

Puh, ich denke, wenn ich hier alle meine Modesünden aufzählen würde, täten wir morgen noch hier sitzen, also mache ich es jetzt einfach kurz: Ein bauchfreies Top mit Metallreifen, den man um den Hals tragen konnte, dazu ein paar Glockenhosen und Buffalo Plateauschuhe. Schrecklich, wirklich…vor allem wenn man ja eigentlich – wie in meinem Fall – eh schon 178 Zentimeter  groß ist und trotzdem noch mit diesen Herman Monster-Schuhen rumläuft. Aber ja, es war nun mal trendy ;-).

Dein Frisuren-Desaster?

Okay, das liegt jetzt zwar keine 20 Jahre sondern nur 7 Jahre zurück, aber es war ein einschneidendes Erlebnis, vor allem für meinen Mann, der mir am liebsten meine abgeschnittenen Haare mit Superkleber wieder draufgeklatscht hätte. Einen Tag vor meinem Geburtstag ging ich zum Friseur, weil ich mir „nur“ die Spitzen schneiden lassen wollte. Aus den Spitzen wurde dann ein Undercut mit asymmetrischem Haarschnitt.
Muss man sich mal vorstellen: Die eine Seite meiner Haare war lang, sehr lang, und die andere Seite kurz, viel zu kurz. Fragt mich nicht, wie ich bloß auf diese dumme Idee kommen konnte. Jedenfalls hat mich mein Mann dann mehrere Wochen lang gehänselt („Setzt du dich bitte mit der schönen Seite zu mir“ – O-Ton meines Mannes, aber ich lieb ihn trotzdem) und die Moral aus der Geschichte war, dass ich mir die lange Seite auch abgeschnitten und somit angleichen hab lassen. Aus meinen schönen langen Haaren wurden dann eben mal kurze und ich musste mir deshalb zwei Jahre später bei meiner Hochzeit eine Haarverlängerung machen lassen. Auweia!

Tattoo, Piercings und Co. Körper-Verschönerungen?

Beim Thema Körperkunst hab‘ ich so einiges mitgemacht und ausprobiert. Nur in puncto Implantate und Brandings oder Cuttings bin ich irgendwie nicht masochistisch genug, um solche Körperverletzungen über mich ergehen zu lassen. Piercings hatte ich aber zu meinen Glanzzeiten ganze acht Stück. Von Zunge bis Lippenbändchen, Bauchnabel, Nase, Ohren und so weiter war einiges dabei. Heute habe ich kein einziges mehr, sondern nur noch Ohrlöcher, die ich auf acht Millimeter gedehnt habe. Diese bereue ich übrigens nicht und ich mag sie auch immer noch sehr gerne. Bei den Tattoos finde ich mein Arschgeweih doof. Klassisch, oder? Aber damals, als ich 17 Jahre alt war, war es eben auch sehr trendy. Ich denke, hier kommt demnächst ein Cover-Up aber ansonsten mag ich alle meine Tattoos und lass mir im Frühjahr auch mit bald 33 Jahren meinen Ober- und Unterarm noch volltätowieren.

Putz-Anekdoten?

Als Kind hab ich meine Brotdosen unter dem Bett verstaut, die teilweise noch befüllt waren und ihr könnt euch jetzt denken, dass diese quasi zu leben begannen…generell war ich alles andere als ein Putzteuferl und ziemlich schlampig…aber von einem Tag auf den anderen mutierte ich zu Bree Van de Kamp von Desperate Housewives, weil ich plötzlich meinen eigenen Hausrat hatte und wollte, dass auch alles blitzblank sauber war. Irgendwie nahm das dann aber schon etwas krankhafte Züge an, denn ich kehrte meinem Mann, den ich damals gerade einmal zwei Monate kannte, beim Essen unter den Füßen die Brösel weg, die er verursachte. Zum Glück hatte er sich davon nicht abschrecken lassen und ist bei mir geblieben. Meinen Putzfimmel habe ich zurückgeschraubt, mag es aber dennoch gerne sauber und ordentlich. Nur Fenster, die sind mir egal und die putze ich – wenn es hochkommt – ein Mal im Jahr, weil sie ja sowieso von meinen Kindern wieder abgeschmiert werden.

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Tee, Kaffee oder Kakao? Dein Lieblingsgetränk vor 20 Jahren?

Ich hab vor 20 Jahren, da war ich 12 Jahre alt, eigentlich am liebsten Tee oder Kakao getrunken. Kaffee nämlich erst mit 26 und da war mein berufsbegleitendes Studium schuld. Ja, richtig gelesen…ich mochte Kaffee nicht, weil er mir nicht geschmeckt hat…ein Vanilla Latte bei Mc.Donald's hat das an einem mehr als gestressten Tag an der FH dann doch geändert und zack, seither geht nichts mehr ohne und mein liebster Hashtag ist wohl wirklich #butfirstcoffee. Ich mach mir mal eben einen und antworte dann gleich weiter… ;-).

Deine damalige Lieblingsmusik?

Rock, Metal, Punk…von Green Day bis Nirvana und ja, ich war ein wahnsinnig großer Marilyn Manson Fan. So groß, dass ich mir damals mit dem Radl die Biographie vom Libro geholt habe und diese vom Englischen ins Deutsche übersetzt habe, weil ich einfach alles wissen musste. Heute schüttle ich darüber den Kopf, bin aber nach einem kurzen Ausreißer in die Dancefloor- Szene wieder ein Fan von rockiger Musik und mag Metallica, Volbeat aber auch Indie und Folk ganz gerne.

Dein damaliger Berufswunsch?

Gerichtsmedizinerin. Begründung: Was tot ist, kann man nicht mehr kaputt machen. Ob da vielleicht meine Marilyn Manson-Ära schuld dran war? Jedenfalls wollte ich wirklich eine Zeit lang Pathologin werden und fand dieses Thema sehr spannend…vielleicht war auch Scully von Akte X ein Einflussfaktor, obwohl mit Aliens will ich es dann doch lieber nicht zu tun haben. Weil zur Pathologin aber ein Medizinstudium gehört und ich drei Jahre später, mit 15 Jahren, lieber Geld verdienen wollte, als ewig lange zur Schule zu gehen, wurde es dann doch eine Lehre zur Technischen Zeichnerin und Modellbauerin und tja, jetzt, gute 20 Jahre und eine nachgeholte Matura und ein berufsbegleitendes Studium später, bin ich Vollzeit-Bloggerin und liebe meinen Beruf wahnsinnig.

Hatten es deine Eltern leicht mit dir?

Ja, und das ist nicht einmal gelogen. Natürlich hab‘ ich in meiner Kindheit so manche Sachen gemacht, die ich lieber auslassen hätte sollen…schwindeln, lügen und ja auch mal ein kleiner Ladendiebstahl, aber eigentlich hatten meine Eltern es immer leicht mit mir, denn zB in meiner Pubertät hatte ich nie große Probleme mit meiner Mama. Ich war immer schon sehr selbstständig, selbstbewusst und auch immer schon extrovertiert… ich habe lange gebraucht um mich zu finden, bin jetzt aber sehr froh über das, was ich heute bin und dankbar über so manche Sachen, die man sich in der Jugend vielleicht doch lieber erspart hätte.

Große Liebe, wann hast du deinen Mann kennengelernt?

Ich war 23 Jahre alt und hatte zu diesem Zeitpunkt, nachdem ich eine siebenjährige Beziehung hinter mir hatte und mit meinem Singleleben mehr als zufrieden war, eigentlich kein großes Interesse an der Männerwelt. Aber mein Mann kam dann, unverhofft, genau zum richtigen Zeitpunkt und hat mich sofort begeistert…ich wollte nie heiraten und keine Kinder kriegen, aber als ich ihn traf und wir uns sofort verknallten, sagte ich zu einer Freundin, dass dieser Mann der Richtige für mich sei. Ich wusste es schon nach drei Wochen und ja…heute, neun Jahre später, sind wir verheiratet, haben zwei Kinder, wohnen in einem kleinen Reihenhaus und sind beste Freunde, Seelenverwandte und froh, dass wir uns haben. Mit allen Macken und Fehlern.

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Keine Zukunft ohne Vergangenheit

„Wow, kaum zu glauben, was sich alles nach 20 Jahren ändern kann, oder?“ –  Danke liebe Sabrina für deine tollen Antworten und diesen weisen Satz! Es hat Spaß gemacht, gemeinsam mit dir und euch zurückzublicken und ich bin sehr dankbar, Sabrina auch persönlich kennengelernt zu haben. Glaubt mir, vor zwanzig Jahren hätten wahrscheinlich weder sie noch ich gedacht, dass wir heute da sind, wo wir sind. Angekommen auf eine wunderschöne Weise. Aber wie es so schön heißt, es gibt keine Zukunft ohne Vergangenheit und das ist gut so. Meine Antworten gibt es wie schon gesagt, auf Sabrinas Blog

In diesem Sinne, ihr Lieben, würde es mich sehr interessieren, ob euch das eine oder andere bekannt vor kommt? Arschgeweih, Buffalos oder so 🙂

Mamawahnsinnhochdrei Jugendsünden von Sabrina

 

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

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