Meine Lieben, heute möchte ich einmal zur Schnuller-Problematik Stellung nehmen und ein bisschen erzählen, wie das bei uns so ist. Denn ihr müsst wissen, unser Schnuller-Verschleiß ist ENORMSTENS, in unserem Hause ist jemand mehr als nur schnullersüchtig. Doch dazu später. Zuvor gestehe ich, dass ich zu dieser Sorte Mama gehöre, die diesbezüglich nicht so rigoros ist. Ich ließ den Schnuller im Krankenhaus nicht verbieten. Trotzdem fühle ich mich nicht schlecht dabei. By the way und für das Protokoll: Ich habe dennoch alle drei Lieblinge voll gestillt.

Vielleicht traue ich mich auch, so offen und ehrlich darüber zu schreiben, weil mir die Zahnärztin gerade letzte Woche bestätigte, dass keine der drei Prinzessinnen aufgrund des Schnullers eine Zahnfehlstellung hat. Jedoch muss ich sagen, dass ich einige Grundregeln beachtet habe, Dinge die mir wichtig waren, um Ärgeres wie eben Fehlstellungen, Karies und Co. zu verhindern.

Meine Schnuller-Grundregeln

#1  Die kleinste Größe
Prinzipiell kaufe oder kaufte ich nur die kleinste Größe – also die Modelle von 0 bis 6 Monate. Für die Zähne und das Gebiss sind diese am schonendsten. Da meine Süßen nie einen Schnuller zerbissen haben, kam es deshalb auch nie zu Problemen.

#2 Hauptsächlich zum Einschlafen
Theorie und Praxis weichen hier sehr oft ab. Bei den älteren zwei Mäusen war ich bestimmt strenger #shameonme. Eigentlich möchte ich unserer kleinsten Maus den Schnuller nur zum Einschlafen geben, jedoch läuft sie auch manchmal untertags damit herum. Bemerke ich es, ist er freilich weg. Eine Ausnahme gibt es, wenn sie kränklich ist.
Nachts bin ich strenger. Sobald sie schläft, wird er aus dem Mund genommen und auf das Nachtkästchen gelegt. Fragt die Zuckerpuppe schlaftrunken danach, bekommt sie ihn wieder kurz.

#3 Abgewöhnung mit 2 1/2 – 3 Jahren
Bei den großen Prinzessinnen hab ich es geschafft, aber wenn man lange auf die Lieblinge einredet, Feenstaub streut und von der Schnuller-Fee erzählt, funktioniert es eigentlich problemlos. Ich will jetzt aber nicht den Tag vor dem Abend loben, ich hoffe, bei meiner Kleinsten geht es auch reibungslos über die Bühne. Die Sterne stehen jedoch gut…

#4 Problem: Schnuller-Halten 
Meine älteste Puppe hielt beim Einschlafen immer drei oder vier weitere Schnuller in der Hand. Wir haben es damals so gelöst, dass die Schnuller-Fee mit einem entzückenden neuen Stofftier gekommen ist, mit dem sie dann nachts kuscheln konnte. Zumindest bis 22 Uhr – zu diesem Zeitpunkt wanderte oder wandert sie meistens in unser Bett…

Enormer Verschleiß

Aber wie schon vorhin gesagt, strenge Grundregeln hin oder her – trotzdem haben wir einen enormen Verschleiß. Und schuld ist nicht meine Inkonsequenz, NEIN! Auch kein Kind. Ebenfalls nicht mein Mann. NEIN, ich – trotz des Titelbildes – ebenso nicht! Schuld ist einzig und alleine unser schwarz-weißer Kater. Der freche Mister ist nämlich schnullersüchtiger als jedes Kind. Tatsache! Sobald in unserem Haus ein für ihn sichtbarer Schnuller herumliegt, schnappt er ihn sich, knabbert ihn an, spaziert damit herum und beißt ihn schlussendlich ab. Sagenhaft, ich hab das so davor noch nie erlebt.

Das letzte Mal traute ich meinen Augen nicht. Der kleine Kater war sogar so frech, dass er sich in unser Schafzimmer schlich, den Schnuller vom Nachtkästchen stahl und damit im Mund heraus spazierte.  ÄHHHHHHH! Seit diesem Zeitpunkt sind die Türen geschlossen, denn sein Hobby geht ins Geld…

In diesem Sinne meine Lieben, würde es mich sehr interessieren, wie das bei euch so ist oder war? Hatten eure Lieblinge einen Schnuller oder wolltet ihr das nicht? Wie habt ihr ihn wieder abgewöhnt! Ich freue mich auf die Antworten. KissKiss.

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