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?%$§“%/(?=%$§$% – das ist meine Art des Fluchens, bei drei kleinen Prinzessinnen sehr eingeschränkt, wie ihr seht! Und ?=$%&%&%- lautet das Motto meines gestrigen Tages! Purer Wahnsinn, wenn es schon in der Früh so toll anfängt und kein Stolperstein beziehungsweise Fettnäpfchen ausgelassen wird!? Wenn alles, was schief laufen kann, schief läuft?

Angefangen hat es damit, dass der Handy-Wecker piepst und piepst und trotzdem schaltet ihn niemand aus. Mein Göttergatte und ich ignorieren ihn gekonnt, die Kinder sind unter der Woche um diese Zeit sowieso noch im Tiefschlaf. Um sechs Uhr (und eigentlich um 30 Minuten später als sonst) hüpft dann mein lieber Mann auf und sagt: „Komm! Wir sollten jetzt aufstehen. Ich muss nach Graz fahren, ich kann niemanden übernehmen. Sei du so lieb und bringe die Kleine zur Tagesmutter und dann die zwei Großen in den Kindergarten!“ BOOOOM! TAUCH! AHSO!

Schnell husche ich ins Bad. Als ich in die Kontaktlinsen-Schachtel greife, um mir ein neues Paar herauszuholen, bemerke ich, dass nur mehr ein Stück da ist. Warum das so ist, weiß ich wirklich nicht und leider habe ich auch keine Zeit, darüber nachzudenken! Ich drehe und wende die Schachtel, es werden einfach nicht mehr. Blind tappe ich durchs Bad und durchsuche die Schubladen. Zum Glück finde ich irgendwo noch uralte Reserve-Reserve-Linsen. Jedoch kein Vorteil ohne Nachteil: sie sind um eine ganze Dioptrie schwächer, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Okay! Immerhin! Irgendwie versuche ich mich in der Eile zu schminken und die dunklen Augenringe abzudecken. Halb blind ziemlich eingeschränkt!

Mein Göttergatte weckt in der Zwischenzeit unsere drei Mäuse, gemeinsam ziehen wir sie rasch an – Zeit für Experimente haben wir leider keine. Trotzdem zwickt die Hose beziehungsweise ist sie angeblich zu kurz und der am Vorabend ausgesuchte violette Oberteil ist jetzt scheinbar untragbar. Schnell disponieren wir wieder um, bis schlussendlich dann alles passt. Die Zeit rinnt, mein Mann ist noch so lieb und bereitet das Frühstück zu, fünf Minuten später ist er weg.

Als meine Goldschätze und ich nach fast einer Stunde dann fix und fertig sind und ich mir nur noch die Schuhe anziehen müsste, kommt mir zur Draufgabe eine unangenehme Duftwolke entgegen. Die kleine Maus hat in die Hose gemacht. Okay! Kommando zurück! Jacken aus und Kappen runter!

In diesem Tempo geht es dann weiter: Stau am Weg zur Tagesmutter, Stau am Weg zum Kindergarten, für die 15 Minuten Autofahrt brauche ich eine Stunde! Das Pünktchen auf dem i: im Büro angekommen, kommt mein Laptop nicht auf Touren, er ist extrem langsam und startet nur die halben Programme. Ein Horror!! SOOOOOO kann es tatsächlich nicht weitergehen! Ich stehe auf, verlasse meinen Arbeitsplatz, suche den nächsten Optiker und kaufe mir neue Linsen. Immerhin. Auch wenn der Tag ?()($%§% ist, es ist ein bisschen einfacher, wenn frau den Durchblick bewahrt!

In diesem Sinne: An Tagen wie diesen, lernt man Selbstverständlichkeiten wieder zu schätzen und die Kunst ist es, einmal mehr aufzustehen als hinzufallen. ()(&&%&$§%&%&%/&(/&(&(&/I(/)(=)&&%%$§§%&/(/()))/%$§$%%! Und aus!  

 

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.