„Erstelle eine Vision für das Leben, das du wirklich willst, und arbeiten dann unermüdlich daran, es Wirklichkeit werden zu lassen.“ – dieses Zitat von Roy Bennett hat mich inspiriert aber auch gleichzeitig nachdenklich gemacht! Hallo, wie geht das BITTE als Mama? Wenn wieder einmal alles anders als geplant ist? Nach den schlaflosen Nächten? Mit Kindern und Job-Deadlines? Du weißt, es ist mir wichtig, ständig und unermüdlich nach machbaren Impulsen, die uns allen den Vereinbarkeitsspagat von Familien und Beruf erleichtern, zu suchen – deshalb auch heute dieser ausführlich Beitrag – ich teile 4 kraftvolle Schritte mit dir, die dir dabei helfen, dein MACHBARES Vision Board zu erstellen.

Das Thema Vision Board beschäftigt mich persönlich ja schon länger, privat gefühlt schon immer, aber auch beruflich und hier am Blog möchte ich meine Erfahrungen damit mit dir teilen. Es gab vor langem schon die Checkliste mit der Vision Board Vorlage sowie das Bridge Board, das dir helfen soll, wenn es nicht so gerade läuft.

Auch im derzeit pausierten  Mama Mentoring Programm und in der Membership haben wir uns stark mit unseren Visionen, Zielen, …. auseinander gesetzt, wir haben uns damit beschäftigt, sie erneuert und kontrolliert, ob wir in Richtung Big Vision gehen, was wir optimieren, … können.

Wichtig dabei ist und war es mir immer, dass es MACHBAR ist. MACHBAR für uns Mütter und nicht MACHBAR für Wunderwutzis, die sich nicht darum kümmern müssen, was der Freund des Sohnes zum 6. Geburtstag von uns (sprich unserem Sohn, seinem Freund) bekommt und was wir noch besorgen müssen…. You know what I mean ;-)

Durch Bilder zur Realität – Warum du ein Vision Board machen solltest!

Doch zurück zum eigentlich Thema. Warum eigentlich ein Vision Board? Eine Vision? Warum ist das Thema so wichtig? Fakt ist, dass auch viele erfolgreiche Menschen auf die Wirkung von Vision Boards schwören. In der Wirtschaft (und bei Wunderwutzis) ist es Gang und Gäbe, dass die Ziele am Anfang des Jahres aufgeschrieben werden und dann in Richtung der Zielerreichung Maßnahmen gesetzt und „gearbeitet“ wird. Wie wir wissen, funktioniert dieses Prinzip! Sehr gut sogar, wenn es anständig gemacht wird.

Mein Gedanke: Warum schauen wir uns dieses Erfolgsprinzip nicht EINFACH (sprich MACHBAR) für unser Mama Leben ab und holen dabei das Beste für uns und unsere Liebsten heraus? 

Vision Boards sind nämlich ein mächtiges Tool, um deine Träume, deine Wünsche genau zu erkennen – wenn du sie dann vor dir hast und tagtäglich siehst, sind sie ein Motiviationstreiber.

Ich habe beispielsweise eines meiner wichtigsten Vision Boards (erstellt 2020) noch immer in meinem alten Büro im Haus hängen, ich gehe tagtäglich mehrmals vorbei und sehe es. Für mich ist es ein bisschen mein berufliches „Wofür“. Auf diesem Vision Board habe ich meine Ideen mit dem dem Schwerpunkt Bücher, Slow Aging, Well-Being, … aber auch mein neues Büro mit Studio bildlich dargestellt – jedes Mal wenn ich vorbei und dann in mein neues Büro/Studio gehe, gibt es mir ein gutes Feeling, es motiviert mich. Ich habe diesbezüglich noch nicht ausgeträumt! ;-)

Vision Board erstellen - auch mit Kindern toll möglich. Hier hast du Prints

Vision Board erstellen – auch mit Kindern!

Vision Board erstellen – so funktioniert es: Nimm dir genug Zeit, um dir darüber klar zu werden, was du dir von und in deinem Leben am meisten wünscht. In der Membership/Mama Mentoring haben wir zum Beispiel eine tolle Meditation gemeinsam mit Christine Karall, die dir hilft, ins Klare zu kommen. Doch egal ob mit oder ohne Vorab-Meditation, setze dich in Ruhe hin und SCHENKE DIR diese Zeit.

Ein bereichender Tipp für Eltern: Du kannst das Vision Board auch sehr gerne mit deinen Kindern erstellen. Es ist ein Geschenk an deine Kinder, ihnen schon von Anfang an spielerisch zu zeigen, wie man Ziele finden und definieren kann und wie man sie in weiterer Folge nicht einfach so aus den Augen verliert. Meine Mädchen lieben das Ritual des Vision Board erstellen und auch mit meinem kleinen Mann (4 Jahre alt) habe ich im Sommer eine Mini-Version probiert. Er hat sich seine Sommer-Bucketlist gemalt – Punkte wie Karussell fahren, Erdbeeren Essen, …. waren oben – er hat alles gezeichnet und danach abgehakt, was wir gemacht haben.

Vision Board erstellen – diese 4 powervollen Schritte helfen dir!

Zurück zum Vision Board erstellen. Du kannst dich auf ein All-Over festlegen oder aber auch den Schwerpunkt auf gewisse Kategorien legen.

#1 Wo stehst du derzeit? Betrachte dein Leben!

Wo stehst du derzeit? Du kannst wie schon gesagt ein All-Over machen oder aber auch auf gewisse Kategorien eingehen. Das können unter anderem die Familie und Freunde, die Karriere und Ausbildung, die Liebe und Partnerschaft, die Gesundheit und das Wohlbefinden, deine Kreativität und Freude oder Persönlichkeitsentwicklung sein. Ein wunderschöne Kategorie ist beispielsweise auch der nächste Sommerurlaub.

Schau wo du bist, betrachte es und mache dir auch klar, was du nicht (mehr) willst. Zu wissen, was wir nicht wollen, ist genauso wichtig wie zu wissen, was wir wollen. Du bemerkst, welche Dinge, Umstände und Menschen dir dabei im Weg stehen. Dir wird klar, was dich davon abhaltet dein bestes Leben zu führen und du kannst diese Hindernisse bewusst umgehen und aus deinem Weg schaffen. Routinen ändern – schlechte Gewohnheiten gegen gute ersetzen – kann hier sehr hilfreich sein.

Vision Board erstellen Sichere die 20 kostenlosen Vision Board Prints – hol sie dir als Motivationsquelle für dein Vision Board, für deine Ziele. Gleichzeitig meldest du dich zum kostenlosen E-Mail-Club an und bekommst jeden Freitag den Newsletter mit allen Hacks rund um die Vereinbarkeit von vier Kindern, Partnerschaft, Karriere & Beruf, machbaren Auszeiten und Co.
TAKE IT! Mit diesen wertvollen Tipps lebst du einen entspannten und erfüllteren Mama-Berufs-Alltag.

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#2 Stelle dir powervolle Fragen

Stelle dir selbst kraftvolle Fragen. Ein kleiner Tipp, den ich gelernt habe: Es hilft, wenn du hier darauf eingehst, wie du dich in Zukunft fühlen willst und nicht nur was du haben willst. Wenn wir ein Endziel anstreben, geht es um das Gefühl, das uns das Endziel geben soll, nicht um das Ziel selbst. Denken wir zuerst über die Gefühle nach, gehen wir schon einen Schritt weiter und öffnen wir unseren Geist für diese endlose Möglichkeit. Frage also zuerst, wie du dich fühlen willst.

Beispiel:
Familie: Du möchtest gerne mit deiner Familie in den Urlaub fahren. Denke dabei an das Gefühl. Wie fühl es sich an, deine Kinder zu überraschen, ihnen die Magic-Moments ins Gesicht zu zaubern? Mit ihnen schöne Erinnerung zu kreieren? …. Das klingt ja um einiges besser, als der Urlaub selbst oder?
Beruf/finanzielle Freiheit: Du wünscht dir finanzielle Freiheit. Aber ist es „nur“ die finanzielle Freiheit oder doch mehr? Möchtest du auch unabhängig bei der Arbeit selbst sein? Deine eigenen Zeiten/Stunden bestimmen?…..

Mein großes Beispiel ist Buch, das in meinem Kopf schon ziemlich konkret herum schwebt und das ich unbedingt abschließen möchte. Ich sehe hier aber nicht das Buch als das große Ziel, sondern mein großes Ziel ist es, ganz vielen Frauen/Müttern damit zu helfen. Ich möchte ganz viele Ladies damit abholen, es ihnen schmackhaft machen, ihnen beim Lesen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ein netflixartiger Ratgeber, der vielen Frauen mehr Glitzer und Balance ins Leben bringt.

#3 Wie kannst du das Gefühl erreichen?

Wenn du herausgefunden hast, wie du dich fühlen willst, entscheide dich, was dir helfen kann, dieses Ziel zu erreichen. Haken wir hier beim Beispiel finanzielle Freiheit nach. Ist es tatsächlich die finanzielle Freiheit, kann das auch durch Büroarbeit, mehr Stunden, … genauso abgegolten werden. Ist es aber die Freiheit im allgemeinen, dann haben wir hier schon wieder eine andere Ausgangslage und du kannst/darfst deine Ziele anders denken. Was kann dir helfen? Was passt zu dir? Was macht dir Spaß, gibt dir das Gefühl von Freiheit und womit könntest du Geld verdienen? Ist es ein Hobby? Häkelst oder strickst du gerne? Kannst du hier etwas Zusätzliches für dich lukrieren? Etsy? Oder ist es Networkmarketing – gibt es etwas, was du gerne hast und du für dich vertiefen könntest?

Auf der Job-Plattform JOOBLE findest du auch immer interessante Job-Alternativen – schau dir gerne um, vielleicht findest du etwas, dass dich anspricht.

Wenn du noch tiefer in diese Materie eintauchen willst, findest du tolle Informationen dazu in meinem Buch „Mama Selflove – der Survival-Guide für den perfekt unperfekten Familienwahnsinn“.

#4 Vision Board erstellen und prominent platzieren!

Suche dir die passenden Bilder, Zitate für deine Ziele in den verschiedensten Lebensbereichen und klebe sie dann auf ein Papier oder eine Pinnwand.

Bitte nicht vergessen: Häng dein Vision Board an einem Ort auf, den du täglich oft bewusst wahrnimmst. Durch das regelmäßige Auseinandersetzen mit deinen Wünschen, findest du mehr Wege und mehr Motivation um diese auch tatsächlich zu erreichen. Ein Vision Board ist keine Zauberei, sondern wirkt auf einer viel tieferen Ebene, denn du visualisierst und siehst regelmäßig deine ideale Zukunft vor dir. Unser Gehirn liebt Bilder. Das Gehirn verarbeitet Bilder 60.000 Mal schneller als Text. Durch deine ausgewählten Bilder programmierst du dein Unterbewusstsein so, dass es diese Wunschzukunft als deine neue Realität sieht. Es ist genau deshalb auch ratsam, dein Vision Board am besten auf einer Stelle platzieren, die du im Alltag oft und bewusst wahrnimmst, um dich regelmäßig mit deinen Zielen zu beschäftigen. Du kannst es beispielweise auch auf deinem Handyscreen nehmen, diese liebe Idee hatte sogar eine meiner Mädchen eine Zeit lang.

 

In diesem Sinne: Probiere es aus! Gestalte dein eigenes Vision Board und verwirkliche deine persönlichen Träume!

 

WEITERE TIPPS UND TOOLS FINDEST DU IN MEINEM BUCH

Mehr zum Thema Vision Board bzw. andere Methoden, die dir helfen können, stehen in meinem Buch „Mama Selflove – der Survival-Guide für den perfekt unperfekten Familienwahnsinn“.

„Das Buch ist ein anderer Ratgeber. Ich konnte ihn nicht mehr aus der Hand geben“, hat mir eine Leserin geschrieben. Infos und viele Rezensionen findest du hier: