Einkaufen mit Kindern

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Im Grunde ist es so, dass ich je nach Anlass zwischen Shoppen und Einkaufen unterscheide. Shoppen bezieht sich hauptsächlich auf Klamotten, Beauty-Stuff, Accessoires, Bücher etc. pp. und ist mit meinen drei Goldschätzen derzeit nur begrenzt möglich. Begrenzt bedeutet in meinem Fall, dass ich nach spätestens 15 Minuten verschwitzt und verzweifelt notgedrungen das Feld räumen muss. Ich kaufe ihnen dann die versprochenen 1-Euro-Pixi-Bücher, setze mich frustriert ins Auto und hoffe auf bessere Zeiten. Anders geht es nicht.

Einkaufen. Beim Einkaufen kann ich jedoch nicht so elegant die Kurve kratzen – ohne Milch, Butter und Brot lebt es sich schwer. Eigentlich müsste ich mir glatt einmal die Mühe machen und mitzählen, wie oft ich im Lebensmittelgeschäft „NEIN“ sagen muss. Wenn ich nicht so gestresst wäre, hätte ich es bestimmt schon einmal getan. Unter 20 „NEIN“ komme ich garantiert nicht hinaus. Der Papagei lässt grüßen.

Es fängt nämlich schon beim Eingang an. Der immer wieder aufs Neue in unserem Kühlschrank ablaufende orange Smoothie ist auch nach der fünften verschlossenen Entsorgung wieder einmal lebensnotwendig. „Er hat doch Vitamine“, argumentiert mein ältester Goldschatz. Ja, gut – aber wenn die Vitamine eh nur in der Flasche bleiben, sind sie wortwörtlich für den Kanal oder? Und ich mag noch immer keine Karotte – sorry, sonst hätte ich ihn schon getrunken.

Weiter geht es dann zur Milch- und Käsevitrine. „Mama, darf ich? Bitte!“, heißt es. Nicht einmal, nicht zweimal, sondern mittlerweile dreimal! Das Zielobjekt sind die Joghurts im „kindergerechten“ Layout. Ehrlich, die pinken Zeichentrick-Figuren sehen ja auch recht nett aus. Gutes Marketing by the way.  „Nein. Ihr könnt die Schoko so essen, sie muss nicht im Joghurt verpackt sein“, kontere ich mit meiner Standard-Antwort. Erstens bekommen sie im Kindergarten so oder so immer ihre Extrawurst, die zwei Große haben leider Probleme mit Kuhmilch-Produkten, und zweitens gibt es definitiv besser schmeckende Alternativen. Zwischenstand: Wir sind erst drei Minuten im Geschäft.

Auf geht es zum Käse. Doch bevor wir diese drei Meter schaffen, will ein Sonnenschein in den Wagen, der zweite heraus und der dritte lehnt sich so fest drauf, dass der Einkaufswagen fast mit allesamt umfällt. That’s reality! Beim Käse angekommen, gibt es die nächste Debatte. Das Zielobjekt: die kleinen Käsebällchen in der roten Verpackung. Fakt ist es jedoch, dass noch 15 Stück in unserem Kühlschrank sind. Also, the same procedure as every time: NEEEEEIIINNNNNN!

Und so machen wir weiter. Es folgen die Wursttheke, wo meine drei Lieblinge ihr obligatorisches Wurstblatt einfordern, dann das Süßigkeitenregal, die Saftvitrine, die Zeitschriften und selbstverständlich das Kinder-Schlaraffenland. Gemeint ist damit der Eltern-Horrorbereich bei der Kasse. Details erspare ich euch, nur so viel: Verpackung ist doch nicht alles, der Saft bleibt immer übrig. Und eigentlich könnte ich jedes Mal eine – HALT! – drei Kinderzeitschriften um vier Euro kaufen, weil wir diesen Tschadsch – gemeint ist damit das filigrane Plastikzeug – noch nicht haben. Nein! Nein! Nein! Und nochmals: Nein!

Was mich tröstet: ich bin nicht alleine!!! Letztens war ich nach der Arbeit schnell alleine im Lebensmittelgeschäft. Bei der Kasse stand ein Papa mit zwei entzückenden Kids. Während er seine drei Sachen aufs Laufband legte,  sagte er gezählte sechs Mal „Nein“. Und das in 30 Sekunden. Ich war achtsam!

In diesem Sinne geht es uns zum Glück doch allen gleich oder? Für Tipps oder Tricks bin ich euch übrigens sehr dankbar! 

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.
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