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„Endlich ein Junge!“ – Gastbeitrag von Julia Hubinger, Bestseller-Autorin

Ohlala! Ich bin soooooo stolz! Nein, das Baby ist noch nicht da und nein, wir wissen das Geschlecht noch immer nicht. ABER – TATATATAAAA, Trommelwirbel: Julia Hubinger aka Mama Schulze, die ja gerade im Herbst den Bestseller „Alles wie immer, nichts wie sonst: Mein fast normales Leben mit multipler Sklerose“ herausgegeben hat, hat fremdgebloggt und das hier bei mir auf MamaWahnsinnHochDrei. JuSu hat nach zwei Mädchen einen Buben bekommen und erzählt über ihre Erfahrungen. DANKE, DANKE, DANKE, meine Lieble! 

Julia Hubinger aka Mama Schulze:

Ein Junge, endlich ein Junge!

„Jetzt bekommt Dein Mann endlich seinen Stammhalter.“, oder „Ein Junge, endlich bekommt ihr einen Jungen – da wird sich aber Dein Mann ganz schön freuen!“, so lauteten viele Reaktionen, als ich zum dritten Mal schwanger war und wir wussten, dass es nun nach zwei Mädchen ein Junge wird. Dabei hatten wir uns mitnichten für ein drittes Kind entschieden, um endlich einen Jungen unter unseren Kindern begrüßen zu können – als könnte man (und frau) das hundertprozentig beeinflussen. Im Gegenteil: Wir hatten fest mit einem dritten Mädchen gerechnet. Getreu dem Motto „Wir können nur Mädchen“ hatten wir sogar schon einen Namen und ich sah mich gedanklich mit drei Mädchen im Sommer im Park spazieren. So schauten wir uns zunächst einmal erstaunt und ungläubig an, als wir auf dem Ultraschallbild das kleine Extrateilchen deutlich zwischen den Beinen unseres Babys erkennen konnten. Und freuten uns wie Bolle – genauso wie wir es auch getan hätten, wäre
unser Baby ein Mädchen geworden.

Unterschiede Mädchen – Junge

Ich war sehr gespannt, wie mein kleiner Bub aussehen würde. Schließlich kannte ich schon zwei kleine Mädchenvarianten von mir und meinem Mann, besser gesagt: von meinem Mann. Denn meine Mädels sehen ihrem Vater wirklich unheimlich ähnlich. Und auch mein kleiner Mann sieht seinem Papa sehr ähnlich, aber er ist auch dasjenige der drei Kinder, das mir am Ähnlichsten sieht… und meinem Vater, worüber meine Mama und ich immer sehr lachen müssen. Denn der Kleine hat da so ganz spezielle Opablicke drauf, die einfach zu herzig sind.

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Noch mehr interessierte mich, ob deutliche Unterschiede zwischen den Mädchen und den Jungs zu beobachten sind. Und nach 14 Monaten kann ich sagen: O ja, da sind so einige.

Zumindest zwischen unseren – aber ich kenne wiederum viele Mütter, die sagen, dass das bei ihnen nicht der Fall ist. Aber bei uns ist das so. Was ist also anders?

1. Der Kleine ist viel entspannter als es seine Schwestern in seinem Alter waren, aber das kann ja auch damit zu tun haben, dass er No. 3 und Trubel um sich herum gewohnt ist.

2. Er ist viel größer und kräftiger als die Mädels im gleichen Alter. Das habe ich extra in den drei Kinderuntersuchungsheften verglichen und dort steht es schwarz auf weiß: Bei der letzten Untersuchung war er sechs Zentimeter größer und drei Kilo schwerer als meine Mittlere.

3. Das „kräftiger“ ist durchaus wörtlich zu nehmen: Er hat mehr Kraft. Wenn er an meinem Arm zieht, dann ist das ganz schön fordernd. Wenn er seinen Ball durch den Raum wirft, dann fliegt der ganz schön weit. Wenn er die vollen Küchenschubladen aufziehen will, dann schafft er das ohne Probleme.

4. Er isst so große Portionen, dass mir Angst und Bange wird, wenn ich an seine Pubertät denke. Wieviel werde ich dann immer einkaufen müssen, um ihn plus seine Schwestern satt zu bekommen?

5. Er spielt viel lieber mit dem typischen Jungsspielzeug, dabei hat er bei uns die große Auswahl an Mädchensachen: Puppen, Barbies, rosa Kuscheltiere, blinkende Einhörner… Er bevorzugt Spielzeugutos, mit denen er, seitdem er die Krippe besucht, auch „brumm brumm“ sprechend durch die Gegend fährt. Oder Bälle und andere Dinge, die er irgendwo gegen schlagen kann.

6. Er „steht“ voll auf andere Jungs und Männer. Das bedeutet, dass er zum Beispiel die Kumpels meiner Töchter sehr interessant findet und direkt mit ihnen spielen möchte. Oder, dass er bei männlichen Familienmitgliedern oder Freunden direkt auf den Arm möchte. Manchmal habe ich das Gefühl, dass er sich richtig freut, andere Kerle zu treffen, wo er doch die meiste Zeit „nur“ mit seinen drei Frauen zusammen ist.

Endlich ein Junge?

Ich bin sehr glücklich darüber, nach zwei Mädchen nun ein kleines männliches Exemplar aus unserem Hause aufwachsen sehen zu dürfen. Ich freue mich, auf alle die tollen „Jungssachen“, die nun nach der ersten Autoliebe höchstwahrscheinlich noch kommen werden: auf Baustellen, Bagger, Fußball & Co.

Bin ich besonders glücklich, dass es endlich ein Junge geworden ist? Nein, besonders und unglaublich glücklich bin ich nur aufgrund des Geschlechts nicht. Ich hätte auch noch eine dritte Runde mit Ballerinas, der Eiskönigin und Pferden mitgemacht. Da steht für mich an oberster Stelle immer noch die Gesundheit des Kindes. Alles andere ist nebensächlich. Und unglaublich schön.

Dir, liebe Verena, wünsche ich nun von Herzen wunderschöne letzte schwangere Tage und eine tolle Kennenlernzeit mit Eurem kleinen Menschenwunder- egal, ob Ihr dann im Team Blau mit- oder im Team Rosa weiterspielt. Ich bin gespannt, was Du von Eurem neuen Leben zu 6t berichten wirst.

Mama Schulze mamawahnsinnhochdrei

Liebe JuSu! Vielen herzlichen Dank für deinen Beitrag und deine lieben Worte. Glaube mir, ich kann es bald nicht mehr erwarten und hoffe nur das Beste – eine rasche komplikationsfreie Geburt und wie du sagst: Im Grunde ist es egal. Ich würde mich sehr freuen, dich bald wieder einmal zu sehen!

In diesem Sinne bleibt es spannend…
Und ich kann euch Julia’s Buch nur empfehlen – ich habe es verschlungen…. KissKiss

 

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

 

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1 Comment
  • Rabaukenmama
    Posted at 11:35h, 17 März Antworten

    Wir haben nach 2 Jungs ein Mädchen bekommen und ich kann das fast alles genau bestätigen was du sagst. Genau wie die Sprüche. Wie viele freuen sich für mich, dass ich nun ein Mädchen habe. 😬

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