Die Kinder streiten, schreien sich an, beschimpfen sich, sind kurz davor, sich an den Haaren zu ziehen…. (oder tun es vielleicht schon….). Hand aufs Herz, welche Mama kennt das nicht? Eine entspannte Mutter auch in Ausnahmesituationen? Tja… Das wünschen wir uns alle. Was müssen wir dafür tun? Bei uns selbst anfangen! Heute lasse ich dir die wesentlichen Schritte hier, die dir bestimmt dabei helfen.

„Verena, bleibst du immer ruhig?“, diese Frage wird mir öfters gestellt. Und nein, bleibe ich nicht – es gibt natürlich auch Akut-Situationen, wenn es drunter und drüber geht – wer mindestens ein Kind hat, weiß wovon ich spreche. Bei Vier kann ich euch manchmal ein Lied davon singen ;-) Und ja, ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn wir durchdrehen, wenn wir keine Geduld mehr haben und wenn wir uns dem Mamaleben einfach nicht mehr gewappnet fühlen. Es ist hart, den Spagat zwischen der Familie, dem Job, dem Gefühl überall zu spät zu sein, den vielen Gedanken, dazu der Wäsche, dem Alltag … zu rocken. Wir sitzen hier alle im gleichen Boot.

Was wir bei dem ganzen Gedankenkakao aber nicht vergessen dürfen: Es ist okay, schlechte Momente und schlechte Tage als Mama zu haben. Die Art und Weise, wie DU mit diesen Momenten umgehst, bestimmen den Rest!

Entspannte Mutter: Das hilft dir, relaxter zu sein!

Wenn du eine eine glückliche und relaxte Mama sein willst, musst du bei dir selbst anfangen! Ja, bei dir!!! Für eine entspannte Mutter! Bist du bereit? Ich lasse dir heute 5 wichtige Punkte hier, die dir dabei helfen!

1. Stoppe deine negativen Gedanken – JETZT

Unsere Gedankenwelt, das Mindset sind Themen, mit denen ich mich schon lange beschäftige und die sehr spannend für mich sind. Es ist auch wissenschaftlich bewiesen, dass wir mit unserem Unterbewusstsein sehr viel lenken können. Es ist phänomenal, welche Energie aufkommen kann oder wie wir unsere Stimmung ändern, Dinge erledigen und Ziele erreichen können, wenn wir mit einer positiven Einstellung herangehen.

Alleine die Worte „Ich schaffe das“ können so viel bewirken. Hör also auf mit den negativen Gedanken, dass du es nicht schaffst, dass du nie eine gute Mama sein wirst, dass sich deine Kinder nie „benehmen“ ….

Verwandle deine negativen Gedanken ins Positive.

„Ich lerne tagtäglich“, …

Tipp: In diesem Beitrag habe ich wunderschöne Affirmationen für Mütter gesammelt. Sie muntern dich gerade in stressigen Situationen auf. Du kannst sie dir downloaden und auch als Screen auf dein Handy geben.

Weniger Duracell-Mode?
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Nicht unwesentlich: Spam mag ich nicht! Und du kannst dich natürlich jederzeit abmelden.

 

2. DEINE Bedürfnisse nicht in den Schatten stellen

Ein Mama-Problem, das wir alle kennen und an dem wir arbeiten müssen. Zu wenig Selbstfürsorge beziehungsweise stellen wir uns und unsere Bedürfnisse in den Schatten. In der Hektik, im Duracell-Mode wissen wir oft gar nicht, was uns gut tut, was uns herunterholen könnte. Wir funktionieren und laufen von A nach Z, ohne dabei auf uns selbst zu hören.

Was mir hier extrem geholfen hat, ist meine Mama Joylist. Das ist meine persönliche Freudeliste mit allen Punkten und Sachen, die MIR gut tun. Von denen ich weiß, dass sie mich von 180-Stunden-Kilometer-Mode sofort wieder herunterholen und entschleunigen können.

Wenn du möchtest, können wir DEINE Mama Joylist auch gemeinsam machen – ich habe dafür einen Crashkurs. Wir schauen mit den wichtigsten Fragen und Tools, was dir gut tut – was dir hilft und zusammen integrieren wir diese Punkte nachhaltig in deinem Alltag. Sichere dir jetzt deinen Platz! 

 

3. Bleib im „Hier und das Jetzt“

Deine Kids lieben dich für dich und wollen, dass ihre Mama da ist! Ja, es geht nicht immer, davon kann ich bei vier Kindern ein Lied singen – aber wenn, dann voll und ganz! Ich bevorzuge hier Qualität vor Quantität!

Wir wissen es, es geht nicht immer – aber versuche es! Oft müssen wir neben den Kids arbeiten, aber wenn wir fertig sind, rate ich dazu, das Handy wegzulegen. Auch ich – obwohl ich das Handy quasi beruflich an mir angewachsen ist ;-) – gebe mir diese Art von Selbstverpflichtung. Wenn ich mit den Kids puzzle, spiele, …. liegt das Handy am Ofen (für den Winter muss ich mir noch eine Alternative holen…).

Tipp: Vieles zum Thema Mama Achtsamkeit, die Präsenz im „Hier und Jetzt“ findest du in diesem Beitrag. 

4. Bewusstes Atmen

Mit dem Atem kann so viel getan werden – ich habe es auch schon öfters erwähnt. Ursprünglich bin ich durch Jay Shetty, Bestseller-Autor und ein ehemaliger Mönch (ich bin schon seit mehreren Jahren in seiner Membership) auf das Atmen und effektive Atemtechniken gekommen. Ich beschäftige mich jetzt laufend mit dieser spannenden Materie und integrere das bewusste Atmen in meinem Alltag. Ich habe beispielsweise eine effektive Übung auch als expliziten Punkt auf meiner Mama Joylist. 

Wir können mit dem Atmen viel bewegen. Egal ob bei akutem Stress, das richtige Atmen hilft, oder in anderen Situationen – der Atem kann gesteuert werden.

Eine Atemübung vor dem Einschlafen
by my mentor Jay Shetty

Atme vier Sekunden lange ein.
Amte länger als vier Sekunden wieder aus.
Fahre so lange fort, bis du (fast) einschläfst

 

5. Stoppe den Vergleich mit anderen!

Weißt du, wie du am einfachsten eine glücklichere, ruhigere, selbstwusstere und coole Mama werden kannst? In dem du dich NICHT mit anderen Mamas vergleichst! Weder mit der perfekten Mama vom Elternverein noch mit der Social Media-Supermom.

Es ist an der Zeit, DICH zu wählen! Konzentriere dich auf deine eigene Reise, auf deinen Weg und arbeite an dir selbst! Du schaffst es!

In diesem Sinne: Schau auf dich! Nimm dir die Zeit für dich und erstelle deine Mama Joylist!