Geldwert spielerisch vermitteln MamaWahnsinnHochDrei

Den Geldwert spielerisch vermitteln

Wie vermittelt man den Wert des Geldes am besten oder gar spielerisch? Das Taschengeld ist im Hause MamaWahnsinnHochDrei ein wichtiges Thema – ich habe euch ja letztens schon davon erzählt. Unsere siebenjährige Prinzessin ist diesbezüglich sehr, sehr aufmerksam und vergisst niemals darauf. 😉 Nun zeigt aber auch die Midi-Maus, die ja eigentlich noch im Kindergarten ist, großes Interesse. Bestimmt auch, weil sie es bei der „Großen“ sieht und sie es ihr vorlebt. Doch wie lerne ich meinen Schatzis den richtigen Umgang? Für mich wieder Grund genug, bei meiner lieben Kollegin Kerstin* nachzufragen, die sich da genauestens auskennt und einen tollen Tipp parat hat.

„Kinder bis sechs Jahre können mit dem Begriff Geld noch nicht viel anfangen. Im Alltag bekommen sie jedoch mit, was ,wenig‘ und was ,viel‘ bedeutet. Im Supermarkt merken sie ebenso, dass bezahlt werden muss“, so Kerstin. Deshalb ist es auch besonders wichtig, den Kleinen den Geldwert von Dingen zu vermitteln.

Tja, das klingt jetzt zwar logisch, ist allerdings leichter gesagt als getan. Mit Vernunft komme ich nämlich bei meinen Zuckerpuppen nicht weiter. Es hilft nichts, wenn ich erkläre, dass das aufblasbare Einhorn 25 Euro kostet und ich nicht gleich drei Stück kaufen kann.

Geldwert spielerisch vermitteln MamaWahnsinnHochDrei

Den Wert begreifbar machen

„Nützt hier die Alltagssituationen – man muss direkt bei den Wünschen ansetzen“, rät Kerstin und empfiehlt ein tolles Beispiel, das den Wert von Dingen spielerisch begreifbar macht.

Man nimmt einfach einen großen Bogen Papier und zeichnet die Umrisse des Wunsches auf. In unserem konkreten Fall ist es schon etwas einfacher. Ich hab die Mädis gebeten, die Umrisse des Einhorns vom Werbeprospekt abzumalen. Ja, in diesem Fall auch die älteste Maus – ich glaube, dafür ist man nie zu groß.

Im Anschluss benutzt man dann eine 1-Euro-Münze als Schablone. „Innerhalb der Umrisszeichnung malen die Lieblinge so viele Euro-Kreise, wie der gewünschte Gegenstand kostet“, so Kerstin. Bei uns freilich mal drei. Und um es zu festigen und ihnen zu zeigen, wie viel etwas tatsächlich wert ist, nimmt man dann die Sparbüchse, leert sie aus und malt entsprechend viele 1-Euro-Kreise in der Umrisszeichnung aus. Huch, bei uns fehlen da noch einige…

„Der Wunsch wird so im Wert gezeigt und die Kleinen können üben, die Bedürfnisse aufzuschieben“, erklärt Kerstin. Wir wissen ja selbst, dass es nicht gut ist, immer alles sofort zu bekommen.

In diesem Sinne: Bei uns ist jetzt Sparen angesagt. Vielleicht schaffen es meine Prinzessinnen ja bis September.

 

 

 

*Mag. Kerstin Schrittwieser beschäftigt sich in der Kärntner Sparkasse mit Kinder, Jugendlichen, Studenten und vielem, vielem mehr Sie war so lieb und hat mir die Infos zur Verfügung gestellt.

 

No Comments

Post A Comment