Geld sparen. Was passiert derzeit? Die Treibstoff- und die Energiepreise steigen, die Inflation ist auf Rekordhoch… Im Moment bemerken wir alle, dass unser Geld an Wert verliert und wir sparen müssen. Da ich ja selbst ganz lange hauptberuflich* bei einer Bank im Marketing tätig war, fasse ich euch hier ein paar Tipps zusammen, auf die meine kompetenten Finanzkolleg:innen immer verwiesen haben. Zusätzlich gibt es weitere Alternativen, die garantiert helfen.

Wir merken es bei jedem Einkauf – egal ob bei den Lebensmittel im Supermarkt oder bei den Kleidungsstücken im Geschäft – alles wir teurer. Geld sparen ist nicht einfach und oft wissen wir auch gar nicht, wo wir damit anfangen sollen. Deshalb will ich euch heute wertvolle Tipps zum Sparen hier lassen, die jeder von uns anwenden kann.

6 machbare Geld – und Spar-Tipps, die man schnell umsetzen kann!

Hier noch dies, dann noch das, wir merken es beim Einkaufen, im Alltag – vielleicht hilft dir das eine oder andere.

#1 Tipp: Haushaltsrechnung oder Haushaltsplan

Bevor man beginnen kann zu sparen, muss man erst ein bisschen Zeit investieren, um sich einen klaren Überblick über den persönlichen Ist-Zustand zu machen: Was ist das eigene Budget beziehungsweise das der Familie? Wie schaut unser Geldleben aus? Welche Einnahmen haben wir? Welche regelmäßigen Ausgaben gibt es? Die Einnahmen sind normalerweise einfacher ersichtlich – das ist unser Gehalt, Trinkgeld, Kindergeld, Alimente etc. Die Ausgaben sind etwas aufwändiger – hier ist es wichtig, dass man sich wirklich die Zeit nimmt, um seine Ausgaben detailliert zu analysieren. Wenn man Onlinebanking benutzt bekommt man von den meisten Banken eine schnelle und gut ersichtliche Auflistung seiner Auszahlungen. Ansonsten am besten in Excel eine Liste anlegen und detailliert aufschreiben, für was man wann wieviel Geld ausgibt.

#2 Tipp: Klassische Auflistung in einer Excel-Datei oder in einem Heft

Wie oben erwähnt, ist eine klassische Excel-Liste meistens die schnellste, einfachste und übersichtlichste Methode um seine Einnahmen und Ausgaben niederzuschreiben. Man kann dies natürlich auch schriftlich in einem Heft tun – diese Methode bietet aber weniger Flexibilität um Ausgaben im Nachhinein noch hinzuzufügen, Angaben auszubessern und es kann leichter verlegt oder verloren werden. Experten raten davon ab, seinen Haushaltsplan in einer App zu führen, weil sie zu bedanken geben, dass gerade private Anbieter damit Zugriff auf sehr heikle Daten bekommen.

#3 Tipp: Einsparungspotenzial erkennen

Wenn man eine genaue Auflistung vor sich hat, kann man dadurch sofort erkennen wo angesetzt werden kann und es wird deutlich, wo es Einsparungspotential gibt. Viele unserer regelmäßigen Ausgaben haben wir vor langer Zeit abgeschlossen, nutzen wir nun aber kaum noch oder in einem anderen Ausmaß, beziehungsweise kann sich der Markt verändert haben und es gibt nun bessere Angebote für denselben Service als davor. Mögliche Einsparungspotenziale: Abos kündigen, die man selbst oder die Kinder nicht oft genug benutzen und die man nicht mehr braucht, Strom- und Internetanbieter überdenken – recherchieren ob es günstigere oder bessere Alternativen gibt und eventuell wechseln – und die Versicherungen (Haushaltsversicherung, Autoversicherung, Lebensversicherung etc.) überprüfen.

 

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#4 Tipp: Ein Ritual etablieren und laufend eintragen

Die Finanz-Auflistung sollte kein einmaliges Projekt sein, sondern wir sollten es uns zur Gewohnheit machen diese regelmäßig fortzusetzen und zu aktualisieren. Es bedarf nicht nach viel Zeit, wenn man es als tägliches Ritual etabliert und jeden Abend kurz eintragt, wie viel und wofür man Geld ausgegeben hat. So hat man sein Geldleben fest im Griff und mehr Kontrolle und Wissen über die persönlichen Einkommen und Ausgaben – das gibt uns den wichtigen und realistischen Einblick und ein gutes Gefühl!

#5 Tipp: Geld sparen – Notgroschen

Sobald sich die finanzielle Situation so verbessert und entwickelt hat, dass am Monatsende Geld übrig bleibt, ist es ratsam sich einen sogenannten „Notgroschen“ anzusparen. Dieser sollte zirka drei Monatsgehälter umfassen. Dieses Gesparte ist auch sehr wichtig, für plötzlich anfallende Reparaturen von Objekten, die schnellstmöglich repariert oder ersetzt werden müssen (Auto, Waschmaschine, Geschirrspüler, …). Danach ist Vorsorge bedeutsam und diese muss individuell angepasst werden – dazu am besten zur Bank gehen für eine persönliche Beratung, die auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt ist.

#6 Tipp: Alternativen suchen, das Budget aufbessern!

FAZIT: Hier geht es darum, nicht NUR zu sparen, sondern auch nach Alternativen zu suchen, wo kann man was dazu verdienen? Wie kann man noch etwas lukrieren? Was gefällt dir gut? Was macht dir Spaß? Was bereitet dir Freude? Ist es etwas Handwerkliches? Zeichnen? Malen? Schreiben? Basteln? Oder Produkte? Gewisse Sachen? Vielleicht auch Network-Marketing? Es geht jetzt primär nicht darum, Millionen damit zu verdienen (obwohl es bestimmt schön wäre ;-) ) – es reichen Hundert oder ein paar hundert Euro. Glaubt mir, das ist dann auch steuerlich um einiges einfacher ;-)

Gerade in den heutigen Zeiten mit Social Media ist das einfach – du hast kein Risiko. Finde heraus, was zu dir passt – was sich für dich und deine Familie eignet, damit du das Budget mit Freude ein wenig aufbessern kannst. Infos dazu gibt dir auch dein IKIGAI.

 

In diesem Sinne: Viel Erfolg beim Sparen, es zahlt sich mehr als nur aus! Hast du noch gute Spar-Tipps? Verrate es uns in den Kommentaren.
PS: So kannst du Kindern den Umgang mit Geld, den Geldwert, spielerisch beibringen. Taschengeld Tipps findest du hier.

 

PS: Details über meinen Mama-Blog findet ihr hier.
*Derzeit auch noch für ein paar Stunden pro Monat.