Gutes Benehmen: Meine perfekten Kinder

mamablog mamawahnsinnhochdrei gutes benehmen 1

Also… Wo fang ich an, wo höre ich auf? Meine drei Goldschätze sind wahrlich ein Hit. Gutes Benehmen oder Zuhören – diese Eigenschaften sind bei  meinen Kindern, sagen wir mal frei von der Leber weg, ein bisschen speziell. Die Kleinste ist mit 22 Monaten klar noch zu klein – aber die zwei größeren Prinzessinnen stehen ihr dennoch um nichts nach.

Es liegt nichts herum.
ÄHHMMM… NEIN. Toys’r’us lässt grüßen…
Sie räumen alle ihre Sachen weg.
ÄHHMMM… NO. Sie räumen her…
Sie wissen, wo ihre Schuhe zu stehen haben.
ÄHHMMM… Nicht einmal fast. Aber sie lieben meine Schuhe…
Sie geben die Jacken auf den Kleiderständer.
MMHHHH… Wo steht der Kleiderständer schnell? Ahja, neben dem Eingang…
Sie essen alles…
NO WAY! Sie kosten nicht einmal…
Sie grüßen freundlich.
MMHHH… Ich wäre mit den Worten „sie grüßen“ schon zufrieden…

Schön langsam komme ich mir vor wie der Summerton, der mit ähnlichen Worten trotzdem immer gleich klingt. Ich verlange nicht viel, aber ein paar Grund- oder Benimmregeln gehören einfach dazu. So auch ein Bitte und ein Danke. Doch das sind Fremdwörter!

„Könntest so lieb sein und auch Bitte sagen!“
NICHTS.
„Bitte sag‘ Bitte!“
NICHTS.
„Wie heißt das Zauberwort mit zwei T?“
NICHTS.
„SAG! JETZT! BITTE! SOFORT!“
„FLOTT!“

Die Täuschung. So können die langen blonden Engelshaare und die wunderschönen riesengroßen Kulleraugen täuschen. Nichts geht – zumindest bei mir nicht. Doch als ich dann zur entzückenden Tagesmutter der kleinsten Prinzessin fahre, um meinen Schatz abzuholen, kommt das große Erwachen! „Weißt du eigentlich, dass die Puppe nach dem Essen bereits alles brav wegräumt?“, erzählt mir die liebe Tagesmutter. „Was alles?“, frage ich leicht irritiert. „Ihren Teller, die Gabel und den Löffel.“ Ich schau verwundert. Ziemlich verwundert. „Mein Kind?“, hake ich nochmals nach.  „Und ,Bitte‘ und ,Danke‘ sagt sie auch immer“, geht es weiter. Ich glaube, ich bin im falschen Film. Mein kleiner Dreikäsehoch? WUUUHHHHHHUUUUUUUUUU!

Irritiert (und trotzdem ziemlich stolz) gebe ich die Zuckerpuppe ins Auto und wir fahren zu einer Freundin, die so lieb war und die großen Mäuse vom Kindergarten mitgenommen hat. „Du, ich muss dir das gleich sagen“, begrüßt sie mich und fährt fort: „Sie sind soooo brav! Sie essen alles und bedanken sich so lieb. Wie machst du das?“ WUUUUHHHUUUUUUUU! Und: OHHHHHHHHHHH HAPPY DAY.

In diesem Sinne war das ein guter Tag. Zu Hause angekommen werfen sie die Schuhe wieder in die Ecke. Okay… Kommt euch das bekannt vor? Kennt ihr das?

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier
PPS: Wenn euch die Story gefallen hat, würde es mich sehr freuen, wenn ihr sie auf Facebook oder Instagram liked oder teilt. KissKiss und DANKE!

 

4 Comments
  • Rudi
    Posted at 16:51h, 13 Juni Antworten

    100% Ich habe zwar nur einen Buben, aber da war es seeeeehr ähnlich 😉

    • verena
      Posted at 05:59h, 14 Juni Antworten

      hihihhi…. alle gleich, unsere Lieblinge <3
      Schönen Tag, lieber Rudi

  • Mama von Bebi E.
    Posted at 13:19h, 15 Juni Antworten

    Hallo 🙂

    also indemfall bin ich mal gespannt , was mich dann noch alles erwarten wird 🙂
    Im Moment bin ich froh, wenn Bebi E. brav seinen Brei isst und mir nicht jedesmal
    seinen Brei entgegen bläßt,pustet, oder ganz neu.. er würde am liebsten einfach selbst mit löffeln…

    Liebe Grüße

    Mama von Bebi E.

    http://www.mamasdaily.wordpress.com

    • verena
      Posted at 13:23h, 15 Juni Antworten

      😉 es wird noch spannend!!! Aber wunderschön! Alles Liebe, Verena

Post A Comment