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GRÜN!!! Happy St. Patrick’s Day!!

Grün, grün, grün, grün ist alles was ich heute habe! Grün ist schließlich am 17. März meine liebste Farbe. Ich schwelge in Erinnerungen: Ein grünes Shirt und eine lässige Jeans, grüne Servietten, große grüne Becher für das grüne Bier, kleine grüne Becherchen für einen klebrigen grünen Saft, grüne Muffins, grüne Chips, grüner Lidschatten und NATÜRLICH grün-lackierte Fingernägel – so saß ich vor mittlerweile FÜNF Jahren mit meinen zu dieser Zeit noch zwei Mädis in einem wunderschönen Park weit weg von daheim. Wir lernten den St. Patrick’s Day haut- und nägelnah kennen. Der Göttergatte – mit damals eigentlich sehr viel Freizeit – war ausnahmsweise beschäftigt. Also da ehrten wir drei gemeinsam mit unseren Freunden den bekannten irischen Bischof. Nein, auf keiner saftgrünen Wiese in Irland, auch nicht im Phoenix Park in Dublin – sondern zwischen der Karrenseilbahn und der Ach in Dornbirn, im schönen Ländle.

Denn man muss die Feste schließlich feiern, wie sie kommen. Und frau tut das. Ich bin die, die aus der Zitrone eine Limonade macht, immer das Beste herausholen will. Anders hätte ich mir oder uns das Leben schwer gemacht. Wir waren – für meine Verhältnisse –  weit weg von daheim. Eine 6-stündige Autofahrt weit weg. Das bedeutete ein gutes halbes Jahr vor dieser lustigen und unvergesslichen St. Patrick’s Day-Feier: Abfahrt mit dem vollgepackten Auto & zwei Mädis (die „Große“  16 Monate, das heutige Sandwich-Kind noch ein ganz frisches Baby-Mädi, keine zwei Wochen) Richtung Villach, weiter durch den Tauerntunnel, eine Essenspause bei der Raststation an der Grenze zu Deutschland, vorbei am Chiemsee, durch die verstopfte Münchner Innenstadt, noch eine schnelle Stillpause auf einem kleinen Parkplatz hinter Memmingen und schlussendlich durch den Pfänder ins schöne Ländle. Dann waren wir da, z‘Dorabira. Die Omi, die uns dankenswerterweise bei der Fahrt begleitet hat, die zwei Mädis und ich. Der Göttegatte ist schon vor der Tür der neuen Wohnung gestanden und hat auf uns gewartet.

Aber frau lässt sich nicht unterkriegen. Und zum Glück gab es AUCH dort einige lustige und beeindruckende Frauen. Sie kamen von überall her: Aus Toronto, Calgary, Minnesota, Finnland, Sibirien, aus Volders (Tirol) und – ihr werdet es mir jetzt kaum glauben – sogar vom Turner See und aus  Viktring-Downtown! Anfangs verstand‘ ich meine neuen internationalen „Girls“ besser als die Vorarlberger selbst. Ich tat mir wirklich schwer. Aber für die neuen Freunde habe ich gerne dazugelernt  – so war der „Schesa“ der Kinderwagen und wir gingen nicht mit unseren Kindern spazieren sondern „schesan“. Wir gaben dem Kind auch nicht die Flasche, sondern bottelten es. Und der Schnuller war der „Papf“ oder „Zapfen“.

Die sechsstündige Autofahrt hat sich für uns mehr als gelohnt. Wir sind alle zusammengewachsen, wir mussten zusammenwachsen – schließlich hatten wir nur uns! Miss you tons! Happy St. Patrick’s day to all of you! A schene Zit is gsi und i hoff, dera grünes Züg schmeckt euch hüt scho besser. Und: Nit z’vil sufa! XOXO

 

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

1Comment
  • Eithne Knappitsch
    Posted at 19:54h, 17 März Antworten

    Cool Verena, I’m reminiscing about the many St. Patrick’s Days I’ve celebrated … at least the ones I can properly remember 😉

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