Homeoffice mit Kind. Tja, die C-Zeit und das Homeschooling sind nicht immer schuld, das passt mir auch sonst. Ab und zu setze ich mich zum Computer und plötzlich ist mein Hirn leer. Ich habe keine Ahnung, was ich tun wollte. Tja, manchmal liegt es an einem unerwarteten Anruf, manchmal ist es das Wetter, dieses Mal war es einfach das Leben mit vier Kids. Wichtig ist es, einen Plan zu haben und zu wissen, wie man damit umgeht. Heute verrate ich dir, was mir dann hilft und welche Tricks mich als Mama im Homeoffice mit Kind weiterbringen. 

Guten Morgen!!!

Homeschooling oder normaler Schulalltag, wir kennen das Elternleben, das morgendliche Chaos ist uns allen ein Begriff. Die Strumpfhose drückt, das Kleid ist zu pink, die Socken sind ausgegangen. „Mama, warum ist meine Lieblingshose nicht gewaschen?“, schreit ein Goldschatz. „Schon wieder nicht!“, betont er einzig und alleine für mein schlechtes Gewissen noch lauter. „Mama, Mama – heute will ich aber einen schönen Zopf“, meldet sich schon der nächste Liebling zu Wort. „Mama, ich jetzt Crocs“, plappert der Herzensbub schon fleißig. Nicht gerade unwesentlich ist die Tatsache, dass wir gerade Herbst haben. WUSSSAAA!

Homeschooling macht es nicht gerade leichter. „Mama, wo liegt Friesach?“, fragt die 9-Jährige. „Mama, warum geht hier das Internet nicht? Komm schnell, die reden schon“, schreit die Gymnasiastin. Gesagt, getan. Mhm. Wenigstens die Erstklässlerin sitzt im Moment beim Zettel, betrachtet den neuen Buchstaben N und schreibt und zeichnet in ihrem Tempo vor sich hin.

Homeoffice mit Kind: Gedankenchaos im Homeoffice

Kärnten, Nilpferde, Zoom –  in der Hoffnung, mein Hirn reagiert ähnlich, starte ich meinen Computer einfach neu. Doch was kommt? Nein, kein Geistesblitz. Stattdessen nur noch mehr Stille…
Aber keine Panik, wie schon vorhin gesagt – das ist nicht nur wegen des Homeschoolings so, das passiert mir auch sonst. Nun. Wie ist das mit der Vereinbarkeit. Kind, Karriere, Katastrophe? Zum Glück weiß ich mittlerweile, wie ich mit dieser Situation umgehe und was mir dann hilft – das ist nicht nur jetzt von Vorteil. Ein paar tolle Tipps beziehungsweise Ideen stammen von Tristan. Gemeinsam mit seiner Frau Karin sind sie mit ihrer Agentur markegy für den technischen Part und das neue Layout dieser Seite zuständig. Sie haben selbst auch drei Kids. Vielleicht ist das eine oder andere für dich dabei!
Ansonsten helfen dir vielleicht die Tipps gegen schlechte Laune? ;-)

#1 Ankommen, kurz Sammeln

Bevor ich mit der Arbeit beginne, lasse ich das morgendliche Chaos beziehungsweise mein Gedankenchaos kurz Revue passieren, sammle mich. Atme ein. Atme aus. Schau, dass ich ruhiger werde. Aufgrund der derzeitigen Situation nur begrenzt möglich, aber dennoch muss ich die AGBs für den Shop fertig bringen. Die Tipps rund um meine Recherche über die erfolgreiche Mama im Homeoffice und die daraus resultierenden Homeoffice Regeln haben mich hier besonders motiviert und das Sammeln steht ganz oben auf meiner Liste :-)

#2 Keine NEUE To-Do-Liste

Wer kennt die fünf elendslangen To-Do-Listen am Schreibtisch, in Notizblöcken, auf Briefumschlägen oder am gespeichert Desktop? Mein Homeoffice Behind the Scenes gibt ja einen kleinen Einblick. Nun. Habe ich diese Blackouts und ist mein Gehirn leer, nehme ich mir bewusst 15 Minuten Zeit und suche alle To-Do-Listen zusammen. Ich lese sie durch und hake ab, was schon erledigt wurde. So sehe ich auch, was ich in der letzten Woche/Monat/Jahr gedacht/gemacht habe. Das Schöne: Mit ein wenig Glück findet man sogar eine grandiose Idee. Probiere es aus!

Homeoffice mit Kind MamaWahnsinn - arbeiten mit Kindern von daheim aus.

#3 Internet-Lesezeichen (neu) organisieren

Eine der besten Möglichkeiten, großartige Ideen, die schon in Vergessenheit geraten sind, wieder aufleben zu lassen, ist es, die Internet-Lesezeichen oder auch die markierten Mails noch einmal durchzugehen. Man kann sie in Ordnern anordnen und so hervorheben, was wirklich wichtig ist. Alleine der Prozess des Ordnens der Lesezeichen beziehungsweise der Mails hilft, die Ziele zu definieren. Ich habe beispielsweise viele Marketingbeiträge, Blogs oder Forschungen mit Lesezeichen versehen und versuche sie, nach der Relevanz zu ordnen. Ich schau sie mir an und entscheide, was wo hilfreich ist. Es könnte einerseits eine bestimmte Aufgabe sein oder einfach nur allgemein. Im Nachhinein erstelle ich Ordner wie „Mindset – das bringt uns weiter“, „Pinterest“, „Instagram“ oder „Ideen für eine Story“.

#4 Eine Mind Map erstellen

GÄHHHHN.. Das habe ich jetzt gehört ;-) No worries! Wir sprechen nicht von einer langweiligen, langatmigen Mind Mapping-Übung, die eine spezielle Software und ein 200-seitiges E-Book namens „Mind Mapping for Success“ erfordert! Wir sprechen von einem schlichten Fetzen Papier, einem Bleistift und einem Kreis in der Mitte, in den man „Ich“ schreibt. Dann zeichne einen weiteren Kreis und schreibe etwas hinein. Vielleicht „Kunden“ oder „Artikel“. Denke im Anschluss darüber nach, wie du die beiden Kreise verbinden kannst. Wenn es um „Kunden“ geht, zeichne ich vielleicht noch ein paar weitere Kreise „Neue“ und „Bestehende“ und beginne dann, mich mit jeder  Kundengruppe mit Ideen zur Verbesserung der Beziehung zu verbinden. „Dankeskarte“, „Newsletter“, „Weihnachtskarten“ usw.
Das sind alles nur Ideen, um das Gehirn auf Trab zu bringen. Wenn es wieder in Bewegung ist, stellst du fest, dass du wieder produktiv bist.

So organisiert du dein Gedankenchaos im Homeoffice

#5 Ideen-Sammlung

Noch ein letzter Tipp: Behalte dir die Ideen und stecke sie in eine Mappe. Schreib Eine auf, wenn sie dir einfallen und last but not least: Schau sie dir im Nachhinein an. Oft sind wir selbst die beste Inspirationsquelle. Wir müssen uns nur organisieren, die Ideen aufzuzeichnen und sie wieder zu finden, wenn wir sie brauche.

In diesem Sinne: Happy Working!
Kennst du dieses Gedankenchaos? Was bringt dich in Schwung!
Hier findest du noch 8 Tipps für mehr Selbstmotivation im Homeoffice. 

Homeoffice mit Kind - die fünf wichtigsten Punkte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PS: Details über meinen Mama-Blog findet ihr hier.