Heute wird es mal sentimentaler und vorab sage ich gleich, dass ich eigentlich sehr, sehr gerne schwanger bin und es auch immer war. Die großen Schwangerschaftsbeschwerden ließ ich Gott/Buddha/Allah/Beliebigeinsetzbar sei Dank aus und hoffe und bete, dass das so bleibt. Klar kenne ich die Übelkeit, allerdings ich bin weder extrem müde, noch habe ich starke Rückenschmerzen, etc. Auch mit der Salami-, Beef Tatar-, Tiramisu- und Sprizz-Aperol- oder Glühwein-Abstinenz weiß ich mittlerweile umzugehen. ;-) Trotzdem ist mir nicht immer eins….

Ja, es gibt ein paar Dinge, die ich nicht unbedingt mag. So gefallen mir die großen Abstände zwischen den Untersuchungen überhaupt nicht – ich denke, wenn ich mal am Abend ein ruhiges Minütchen habe, viel zu viel nach. Ist wohl alles in Ordnung? Spüre ich den kleinen Liebling in meinem Bauch? Bewegt er sich? Bewegt er sich zu wenig? Bewegt er sich zu viel? And so on….

ich bin gerne schwanger, aber MamaWahnsinnHochDrei

Vielleicht bin ich – was die Zeitabstände betrifft – auch nur verwöhnt oder (leider) anderes gewöhnt. Bei meinem zweiten Liebling hatte ich nämlich das Pech, mich mit Pavroviren beziehungsweise Ringelröteln zu infizieren. Doch keine Sorge: Alles ist gut ausgegangen, wir beide waren immer wohl auf! Mein Arzt ist damals auch nur zufällig darauf gekommen beziehungsweise machte meine Mutter Druck, weil mein Neffe Ringelröteln hatte. Ich habe mich nur widerwillig und zufällig testen lassen, da ich meinen Neffen davor länger nicht gesehen habe – aber natürlich war ich infiziert. Fragt uns nicht wie, wahrscheinlich über meine Nichte, bei der die Symptome dann aber erst Wochen später auftraten… Eine mysteriöse Story, doch egal, ich musste ab der 27. Woche (also gleich wie jetzt) alle zwei bis drei Tage zur Kontrolle beziehungsweise zum Ultraschall. Mein Liebling und ich blieben zum Glück unversehrt – ich sollte mich nur von anderen Schwangeren fernhalten, ansonsten fehlte uns nichts. Ich hatte so allerdings die Möglichkeit, meine heutige Midi-Maus ganz, ganz oft zu sehen, was mir sehr gut getan hat.

Tja, jetzt versteht ihr vielleicht, dass mir der Abstand von fünf Wochen elendslange vorkommt – meine letzte Untersuchung ist bereits wieder vier Wochen her, ich bin schon in den Startlöchern und so gespannt und neugierig. Hat sich alles gut entwickelt? Passt das Wachstum? Ist mit der Versorgung alles in Ordnung? Passt die Durchblutung? Gedanken über Gedanken…

Rückblickend betrachtet war ich in meiner ersten Schwangerschaft und bei meinem ersten Goldschatz sicherlich viel unbeschwerter – ich bekam davor wahrscheinlich auch viel weniger mit und hörte weniger. Umso älter mehr Freundinnen, Bekannte und Nachbarn von Bekannten schwanger werden, umso mehr hört man auch…. Egal ob man es will.

Trotz allem probiere ich aber, negativen Gedanken keinen (all zu großen) Raum zu geben – ich mache mir zwar Sorgen, versuche dann aber wieder abzuschalten. Artikel und Stories zu gewissen Themen meide ich so oder so. Und an die Geburt selbst will ich erst gar nicht denken…. Tatatatatata… Alles wird gut!

In diesem Sinne: Kennt ihr das mit den Gedanken und Sorgen oder bin ich diesbezüglich zu hirnlastig und habe neben meinen der Kindern, dem Job und dem Blog noch immer viel zu viel Zeit???  

ich bin gerne schwanger, aber MamaWahnsinnHochDrei

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.