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Kinderkrankheiten und mehr: Wenn es rennt… Rückwärts halt…

Im Grunde müsste man ja annehmen, dass ich aufgrund meiner Schwangerschaftsbedenken viel, viel Zeit zum Nachdenken habe. No worry – habe ich absolut überhaupt nicht. Denn wenn es rennt, dann rennt es. Rückwärts halt. Seit über drei Wochen plagen uns die Kinderkrankheiten oder der alljährliche Winter-Wahnsinn… Lungenentzündung, OP, und und und… Ruhe hatten wir gestern. 

Vielleicht ist es jetzt jammern auf hohem Niveau, es gibt sicherlich Schlimmeres und im Prinzip weiß ich auch, dass meine Lieblinge wieder gesund werden. Zwar erst irgendwann, aber immerhin und das zählt! Dennoch liegen meine Nerven bald blank – die alljährliche Bing-Bong-Spielerei hat wieder begonnen.

Prinzessin Nummer 1 traf es extrem stark, es fing mit einem Virus und etwas Fieber an, das ich zu Beginn aber mit Wickel sehr gut in den Griff bekam. Das war allerdings noch nicht alles: Weiter ging es ohne Schonfrist – und das bedeutet im konkreten Fall 24 Stunden später – mit einer leichten Lungenentzündung und noch immer Antibiotikum. Die weit tragischeren Konsequenzen: Keinen Sport (also auch kein heiß geliebtes Ballett mit Vorführung) bis Weihnachten und zwei Geburtstagsparties, auf die sich mein Goldschatz sehr gefreut hatte, mussten bereits gecancelt werden.

Die Parties wären mit Lagerfeuer und Abenteuer pur im Freien gewesen und ich lege die Hand für meinen sehr aktiven Schatz nicht ins Feuer. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie unbewusst und eigentlich ungewollt herumgetollt, gesprungen und gelaufen wäre.  Wir haben alles nämlich schon gehabt. Am ersten Tag nach ihrer längeren Schulabstinenz stieg meine Maus aus dem Auto und rannte daraufhin die 150 Meter in die Schule. Im Höllentempo bei MINUS 8 Grad wohlgemerkt, ich rotierte innerlich und aüßerlich, Schonung sieht nach einer Lungenentzündung anders aus!!!!

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Polypen und Mandeln…

Nicht ganz so ohne war leider auch das Dilemma mit unserer Mini-Schnecke. Da sie im vergangenen Winter unzählige Mittelohrentzündungen und auch Schlafprobleme hatte, mussten die Polypen oder die Rachenmandeln, wie mich Experten korrigierten, heraus und gleichzeitig die Mandeln verkleinert werden. Sie waren mega groß und stießen fast zusammen. Faktum war allerdings, dass wir die OP zweimal verschieben mussten, von einer Streptokokkenangina bis hin zum spastischen Husten, der Liebling war nie ganz fit. Schlussendlich ließen wir mein Mädchen sogar zwei Wochen vom Kindergarten daheim, um alle möglichen Kinderkrankheiten zu umgehen.

Tja, die Anästhesistin wollte dennoch nicht ganz glauben, dass unsere Mini OP-reif ist. „Sie atmet sooo laut, das muss geklärt werden“, sagte sie mir vor dem OP-Trakt und nachdem ich Helikopter-Mom eh schon wegen ihres 45-minütigen Hüsterchen vorher bereits zwei Ärzte gebeten hatte, sie abzuhören. „Sie atmet immer so – das sind ihre Polypen…“, konterte ich. Doch Ende gut, alles gut – nach der OP ließ sie zwar keine Nebenwirkung aus, aber zwei Kuschel-Tage und viel Eis später, war zum Glück alles wieder gut.

Und ich hoffe, das bleibt es auch.

In diesem Sinne würde es mich sehr interessieren, wie es bei euch derzeit mit den Kinderkrankheiten läuft und wie bekommt ihr es auf die Reihe?
Ohne der lieben Oma und der Omi wäre ich aufgeschmissen und müsste wahrscheinlich meinen Job aufgeben – tja, Mutterschutz, wann beginnst du? So bliebe ich an den „schlimmsten“ Tagen, wo es ohne Mama überhaupt nicht geht, daheim. Wenn es etwas besser wird, springen dann meine lieben, braven Helferlein ein. Merci und Bussi dafür! Und auch vielen lieben Dank an meinen tollen Arbeitgeber! 

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PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

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