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Kolumne: Ab wann schlafen Kinder und Eltern durch?

Ab wann schlafen Kinder durch? Und damit meine ich jetzt keine Babies, sondern ich spreche von Kindern inklusive Eltern. Ich für meinen Teil leide derzeit wieder einmal unter akutem Schlafmangel, meine Rettung sind die Sonnenbrille, Schokolade und viel Kaffee. Die sechs Stunden zwischen Mitternacht und in der Früh sind im Moment mehr als nur durchwachsen. Der Mond trägt bestimmt seinen Teil dazu bei. 

Zwischen „XY unbekannt“ und dem 16. Geburtstag

„Umso älter die Kinder werden, desto besser werden die Nächte“, sagt man. Gemeint ist hier wahrscheinlich die Lücke zwischen „XY unbekannt“ und dem 16. Geburtstag. Nur habe ich keine Ahnung, wann „XY unbekannt“ sein soll. Ich bin mittlerweile seit bald zehn Jahren Mama und stelle fest, kein einziges Kind schläft hier durch. Sogar der kleine Mann, der bis vor drei Monaten neben dem Papa den besten Schlaf hatte, lässt das nun aus. Mindestens zweimal pro Nacht will er etwas trinken, kuscheln und das Bett wechseln. Ja, heute in der Nacht haben wir zwei in insgesamt drei Betten geschlafen. Keine Übertreibung.

Angefangen hat es logischerweise damit, dass jeder in seinem Bettchen eingeschlafen ist. Nein, HALT, die Mini ist beim Buchlesen im großen Elternbett auf mir eingeschlummert und mein lieber Göttergatte hat sie in ihr Zimmer getragen. Der Rest war allerdings zu Beginn auf der eigenen Matratze. Als ich dann gegen 23 Uhr mein Buch weglegte und in den Bettpolster kuschelte, hörte ich plötzlich den kleinen Mister jammern. Ich ging schnell zu ihm, gab ihm etwas zu trinken und wollte mich rasch wieder davon schleichen. Nichts da. „Hoppa! Hoppa!“, schrie er. Aus Panik, dass er den Rest der Bande aufwecken könnte, nahm ich ihn schnell und kuschelte mich mit ihm zu seiner Schwester, die wohlweislich schon ein Doppelbett hat.

Mamarisiko: Ab wann schlafen die Kinder durch?

Gefühlte fünf Minuten später – also genau dann, als der Tiefschlaf einsetzte – höre ich „Tapp Tapp Tapp“. Ein entzückendes Mädchen stand neben mir und sagte leicht genervt: „Das ist soooo unfair! Ich will auch zu euch!“ Okay. Vier Personen auf 1,60 Meter geht irgendwie, dachte ich mir. Nicht gerechnet hatte ich mit den Tritten und den Beinchen im Bauch und im Gesicht. Tja…. Mamarisiko...

„Wasser! Wasser“, der kleine Mann meldete sich gefühlte zehn Minuten Schlaf später nochmals zu Wort, korrekterweise hatten wir bereits 3 Uhr in der Früh, es fühlte sich nur nicht so an. Er war erneut durstig. Note an mich: Selber schuld! Andere Eltern haben ein Fläschchen beim Bett. Mmmhhhh, in der Nacht half mir dieses wesentliche immer aufs Neue vergessende To Do auch nicht weiter. Fakt war, dass nichts da stand und wir uns ins Bad schleichen mussten.

Nach einem Glas Wasser sah es besser aus und die Welt war für den Schatz wieder in Ordnung. Für ihn zumindest. Er zeigte bestimmerisch mit seinen kleinen Fingerchen, dass er zurück ins Bettchen seiner Schwester wolle. Das Problem: Mittlerweile okkupierten die zwei Damen den Platz optimal, für uns war kein Zentimeter mehr frei. Die ähnliche Situation hatten wir im nächsten Doppelbett, mein Mann und der dritte Sonnenschein besetzten es bis auf den letzten Fleck. Die Krönung: Die Katze lag auf den Füßen.

Da ich mit dem kleinen Herzensbuben weder ins nun leere Stockbett klettern noch ins Gitterbett wollte, schnappten wir uns eine leere Matratze und versuchten zu schlafen. Dem kleinen Herren gelang es, mir weniger.

Das hängte jetzt allerdings nicht mit dem kleinen Schatz oder dem unbequemen Bett zusammen, theoretisch hätte ich mich mit offenen Augen weggebeamt, so müde war ich. Praktisch sah es anders aus. Als ich aus dem Fenster blickte, wusste ich, warum nichts ging: „Hello Mond!“

In diesem Sinne helfen am Tag danach nur noch die Sonnenbrille, Schokolade, Kaffee und angeblich Lavendelöl.
Schauen wir mal…

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PS: Details über mich oder meinen Mama-Blog findet ihr hier.

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