Kurztrip Cebit und Hannover MamaWahnsinn

Kurztrip CEBIT und Hannover: Das lief schief…

Wie versprochen, kommt heute der weniger gute Teil. Denn leider lief beim ersten Flug-Kurztrip mit unserem kleinen Herzensbuben nicht alles so glatt. Der Hinflug und auch die CEBIT waren trotz zwei Zwischenlandungen und viel Programm sensationell, der kleine Mann schlief und schaute – doch danach fing es an….

Das Babyschalen-Problem

Eigentlich war es wie ein Zeichen von oben, das ich allerdings dezent ignorierte. Ich habe auf der CEBIT die liebe Sabrina getroffen, ihre Agentur ist zuständig für die Bewerbung von Maxi Cosi, wir haben uns endlich auch persönlich kennengelernt. Tja, ich hätte sie um eine Leih-Babyschale bitten sollen, selber schuld, denn danach ging es los… Ihr könnt euch vorstellen. vor dem Haupteingang der CEBIT war die Hölle los, alle wollten heim oder zum Flughafen. Wir warteten ewig auf ein Taxi bis wir hörten: „Es gibt nur drei Taxis mit einer Maxi Cosi in der ganzen Stadt und wir wissen nicht, ob der Fahrer Dienst hat!“ BOOOMMM! Auch ein Telefonat mit der Zentrale und weiteren dreißig Minuten brachten uns nicht weiter – keine Chance, wir (= meine liebe Schwiegermutter, der leicht unruhige Baby-Bub und ich inkl. Wickeltasche, zwei Koffer und Kinderwagen) mussten nach dem anstrengenden Tag auf dem riesengroßen Messegelände noch irgendwie mit der Bahn und zu Fuß ins Hotel kommen. Kurztrip Cebit und Hannover MamaWahnsinn

Ja, und endlich beim Bahnhof angekommen, kam es zur nächsten Verwunderung: Dort standen zwei (!) Fahrkarten-Automaten, die noch dazu sehr langsam gingen. Dementsprechend lang war die Schlange. Just zur Info: Bis vor zwei Jahren galten die CEBIT-Karten noch als Fahrkarten, auf das Nachrüsten der Geräte hat man deshalb wahrscheinlich am Bahnhof vergessen. Ein elendslanges Warten mit dem umgeschnallten Baby-Bub war angesagt, ich bin nur froh, dass mein kleiner Schatz schlussendlich auf mir eingeschlafen ist und dass meine liebe Schwiegermutter aka Omi so schlau war, ein Hotel in der Nähe des Bahnhofes zu buchen. „Neben dem Bahnhof ist man immer gut aufgehoben, man kommt überall hin“, meinte sie vorab zu mir. Ihre Worte in Gottes, Allahs, Buddhas, „beliebig einsetzbar“ Ohr! Ich hab an viel gedacht, doch daran nicht! Wenigstens waren wir dann schnell im Hotel.

Das Maxi Cosi-Thema ist allerdings noch  nicht gegessen. Beim Rückflug dachten wir, dass wir das schlauer angehen und bereits in der Früh ein Taxi für 13.15 Uhr bestellen. Aber nichts da, keine Chance! „Es gibt ein Taxi mit einer Babyschale“, hörten wir dort. Tja, und der Fahrer hatte keinen Dienst! Zum Glück gab es am Hauptbahnhof aber mehr als zwei Automaten und schlussendlich waren wir wahrscheinlich schneller und bestimmt günstiger (3,50 Euro pro Person) als mit dem Taxi am Flughafen.

Das Flugdrama

Weniger war hingegen unser Rückflug. Wer uns auf Instagram verfolgt, weiß schon darüber Bescheid, ich war kurzzeitig ziemlich verzweifelt. Wir flogen von Hannover nach München, weiter wäre es über Wien nach Klagenfurt gegangen, eine kürzere Verbindung gab es leider nicht, insgesamt wären wir mit den Zwischenstopps 4 Stunden unterwegs gewesen. Was ja in Ordnung gewesen wäre. Mhhh, der Wien-Flug wurde jedoch um 45 Minuten verschoben, das bedeutete für uns allerdings, dass wir den Anschlussflug nach Klagenfurt nicht mehr schafften, danach fliegt nichts mehr. Theoretisch hätten wir in Wien übernachten können, ich wollte aber mit dem kleinen Herzensbuben einfach nur noch zu meinem Göttergatten und meinen Mädchen.

Ohne groß nachzudenken, ließ ich uns auf den nähest möglichen Flughafen umbuchen – ja, das war in diesem Fall Ljubljana. Eigentlich kein Problem, wenn man ein Auto dort hätte, wir fahren über den Loiblpass ungefähr eine Stunde nachhause. Von München aus versuchte ich dann, in Slowenien ein Leihauto mit Maxi Cosi zu organisieren, was wegen der Grenze und der Rückgabe in einem anderen Land nicht gerade einfach war.

Parallel dazu musste ich sogar irgendwie Plan B aus der Schubladen ziehen, der so aussah: Meine Mama hätte die Babyschale einer Freundin holen müssen (unsere war im Auto am Flughafen und der Reserveschlüssel unauffindbar), im Anschluss hätte sie sie zu meinem Mann bringen und auf die Mädchen aufpassen sollen. Der liebe Göttergatte wäre inzwischen nach Laibach gefahren. Ihr könnt euch denken, dass alle angesichts des Chaos, des verlorenen Schlüssels und der derzeitigen Fußball-WM weniger amused waren… Tja… Entwarnung gab es dann zwei Minuten vor Abflug, der Anruf von Sixt kam und wir hatten das Auto. Etwas zu klein zwar und ich brauchte ewig, um die Koffer und den Kinderwagen inklusive Riesentasche zu verstauen, aber egal… Daheim ist daheim… „Über Wien wäre es einfacher gewesen“, sagte die Omi. Wo sie recht hat, hat sie recht…

In diesem Sinne: Ende gut, alles gut und ich würde wieder fliegen. Dieses Mal allerdings mit Babyschale! 

 

PS: Details über mich, das Alter der Lieblinge, den Mama Blog MamaWahnsinnHochVier etc. findet ihr hier.

 

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