Wie kann man sich im Alltag entspannen? In hektischen Zeiten fällt uns oft die Decke auf den Kopf, und wir fühlen uns überwältigt durch einem Berg von Arbeit, Wäsche, Geschirr, Terminen und To-dos. Um mit Hektik und Stress besser umzugehen ist es einfach wichtig, gewisse Bewältigungsmechanismen zu entwickeln und einzusetzen. Was ich toll finde: Wir können immer wieder zu ihnen zurück kehren, sie helfen uns dabei, unseren Geist zu beruhigen und so wieder Energie zu tanken.

Mehr Friede, Stille, Me-Time und Gelassenheit

Wir Mamas sind oft der Motor der Familie. Und so wie jedes Fahrzeug brauchen auch wir nach Momenten mit Vollgas unsere Ruhephasen. Dadurch kommen wir wieder zu Kräften und können alles gelassener, friedvoller und unbeschwerter erledigen. Doch wie schaffen wir es, unseren Geist zu beruhigen? Ich stelle dir heute 10 Möglichkeiten vor, wie du das jederzeit leicht und schnell für dich erreichen und wie du im Alltag entspannen kannst.

#1 Tief durchatmen

Wir atmen jeden Tag den ganzen Tag – aber total nebenbei, das geschieht ohne unser Mitwirken und ohne bewusst daran zu denken. In unserem Atem steckt viel Kraft und Energie, wenn wir uns aktiv darauf konzentrieren. Es gibt verschiedene Atemübungen, und ich bin mir sicher, dass du eine davon für dich entdecken kannst, die dir gut tut und durch die du mehr bei dir, in deinem Körper und in dem jetzigen Moment ankommst. Ich setze mich zum Beispiel gerne aufrecht hin, leg eine Hand auf den Bauch, die andere auf die Brust und atme langsam und bewusst tief ein und aus. Danach fühl ich mich super relaxed und ruhig.

#2 Handy ausschalten

Ich weiß, dass dieser Punkt nicht einfach ist, denn wir haben das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen – egal ob per Anruf und SMS am Handy oder E-Mail am Laptop oder Tablet. Dieses Piepen kann aber unsere innere Ruhe durcheinanderbringen und viel Ablenkung bewirken. Daher ist es gut, das WiFi manchmal auszuschalten oder Geräte in den Flugmodus zu schalten. Besonders am Morgen gleich nach dem Aufstehen und am Abend vor dem Schlafen gehen – diese Momente lieber bewusst mit den Liebsten verbringen, ohne Bildschirm und Piepsen.

#3 Hinaus in die Natur

Zu jeder Jahreszeit eigentlich super easy – mehr Zeit in der Natur verbringen. Egal ob wir draußen frühstücken, einen langen Spaziergang machen, im See schwimmen, mit den Kids im Wald spielen oder im Gastgarten sitzen: Zeit an der frischen Luft tut uns allen gut und hilft dem Geist dabei sich zu entspannen.

#4 Gerüche

Da ich Corona-bedingt leider darauf verzichten muss, möchte ich es euch noch mehr ans Herz legen: Unser Geruchssinn ist sehr intensiv und wir speichern Erinnerungen oft mit bestimmten Gerüchen ab. Versuche herauszufinden, welche Aromen eine beruhigende Wirkung auf dich haben, und versuche, diese Gerüche bewusst einzuatmen, um abzuschalten. Gegen Stress und um die Nerven zu beruhigen sind Lavendel, Rose, Kamille, Melisse und Vanille besonders hilfreich.

 

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#5 Yoga

Viele von uns wissen, dass Yoga enorme physische und psychische Vorteile mit sich bringt. Diese Form der Bewegung ist körperlich herausfordernd und bringt uns dazu tief durchzuatmen und geistig voll und ganz im Hier und Jetzt zu sein. Ich persönlich mache jeden Morgen in meiner Morgenroutine meine kurze Yoga-Einheit und fühle mich danach immer sehr entspannt, geerdet und bereit für den Tag.

#6 Journaling

Unser Kopf ist oft voller Gedanken: Was hätte ich gestern anders machen können, was ist heute gut oder schlecht gelaufen, was ist morgen noch zu erledigen? Wenn wir unseren Geist beruhigen wollen, ist es hilfreich, den Gedankenkakao auf Papier zu bringen und somit Platz in deinem Kopf zu schaffen. Wenn du gerne mehr übers Journaling erfahren willst, dann findest du hier meinen 5 Journaling Tipps für Anfänger: Wie Tagebuch schreiben dir hilft. Als ich auf der Suche nach dem perfekten Journal war, aber nicht fündig wurde, ist das „Mein Balance Tagebuch“ entstanden. Es beinhaltet Tagesplanungen, Dankbarkeitslisten, Zielfindung Impulse, Berücksichtigung des weiblichen Zyklus und ein Punktesystem, um deinen Tag leicht zu resümieren. Dieses „Mein Balance Tagebuch“ findet ihr hier. Beim Journaling ist es wichtig, konsequent zu bleiben und sich seine Gedanken regelmäßig von der Seele zu schreiben.

#7 Langweile

Wir leben in einer Zeit, in der es so scheint, dass e sei wichtig, immer mehr zu tun, mehr zu erreichen, mehr zu optimieren, mehr von seiner To-do Liste abzuhaken und so produktiv wie möglich zu sein. Pausen und Langweile werden von manchen als Zeitverschwendung betrachtet. Das stimmt aber natürlich nicht, denn Langweile und Ruhephasen der Entspannung sind enorm wichtig für uns und unser Gehirn. Damit meine ich nicht, mit dem Handy am Sofa zu liegen und zu scrollen, sondern wirklich nichts zu tun. In der Sonne liegen mit geschlossenen Augen, nachdenken, philosophieren, die Wolken beobachten, auf neue Gedanken und Ideen kommen … wir erleben wundervolle Dinge und Momente, wenn wir es nur zulassen und Langweile und Ruhe genug Raum in unserem Leben geben.

Gerade mit Kindern tun die Tage „ohne Pläne“ super gut. Wenn es möglich ist, schauen wir am Wochenende, dass wir einen Tag lang wirklich nichts vorhaben. Keine Verabredungen, keine Play-Dates, keine Erledigungen – einfach in den Tag hineinleben, schauen, was der Tag so bringt.

#8 Element Wasser

Wasser hat eine beruhigende Wirkung. Egal ob du ein Dusch-Typ bist oder deine Badewanne liebst, nimm dir genug Zeit dafür – nicht nur für den hygienischen Aspekt, sondern auch weil es deiner Psyche gut tut. Wir können uns im Wasser und durch das Geräusch von leichtem Plätschern gut entspannen. Egal ob du an einem Fluss sitzt, im See schwimmst, gegen Wellen im Meer hüpfst oder den Geräuschen eines Wasserfalls zuhörst: Gib deinem Geist die Chance sich im – oder in der Nähe von – Wasser zu entspannend.

#9 Verbringe Zeit mit geliebten Menschen

In der Gegenwart unserer Freunde und unserer Familie fühlen wir uns gut. Wir können wir selbst sein, Scherze machen, gemeinsam lachen und uns austauschen. Diese gemeinsamen Momente sind Gold wert und helfen uns dabei, uns gut zu fühlen und geistig abzuschalten. Egal ob es ein Telefonat, ein Videoanruf, ein gemeinsames Essen oder ein geteiltes Erlebnis ist – Zeit mit unseren Liebsten ist Balsam für die Seele.

#10 Gib dir genug Zeit

Oft wollen wir vieles jetzt, gleich, hier, in diesem Moment, sofort! Zu lernen, uns zu entspannen und unseren Geist zu beruhigen, kann aber nicht von heute auf morgen geschehen. Wir müssen uns immer wieder aktiv bewusst machen, warum es für uns wichtig ist, regelmäßig abzuschalten, und wir müssen die Methoden finden, die uns dabei am besten unterstützen und helfen. Wir müssen positive Möglichkeiten auch regelmäßig wiederholen, um das „bewusste Abschalten“ besser zu beherrschen. Gib dir und deinem Geist also genug Zeit dafür, mach dir keinen unnötigen Stress, und gib vor allem nicht auf, falls es nicht auf Anhieb klappen sollte – gut Ding braucht Weile! ;)

 

In diesem Sinne: Schau auf dich, nimm dir Zeit für Entspannung und Ruhe und tanke dadurch Kraft für dich und deine Familie! Was hilft dir dabei, deinen Geist zu beruhigen? Wie kannst du am besten entspannen? Lass es mich wissen!
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Foto aufgenommen im Fuggerhof.