Wie der Vater so die Tochter MamaWahnsinn

Mama-Kolumne: Gastfreundschaft oder wie der Vater so die Tochter…

Wie der Vater so die Tochter, nur halt ganz viel heftiger. Das ist der Moment, wo man sich als Elternteil nach dem Kanaldecke sehnt, egal ob er rostig und stinkig ist, man will sich nur mehr verstecken… Es ist immer wieder spannend, welche Parallelen sich auftun und wie es noch peinlicher werden kann. Kennt ihr das? 

Von den Flausen

Gleich vorweg: Ja, ich habe die offizielle Erlaubnis eingeholt, ich darf darüber schreiben. Der Schnapp-Atmungsalarm von diversen heimlich mitlesenden „Freunden“ und Bekannte erübrigt sich also. Bevor ich allerdings anfange, muss ich kurz ausholen: Ihr müsst vorher unbedingt wissen, dass ohne meinen lieben Göttergatten nichts funktionieren würde. Rein gar nichts. Er ist der Fels in der Brandung, er lässt meine Flausen Flausen sein und unterstützt mich immer und überall. Sei es auch die Idee eines eigenen Labels – er ist immer da. Bevor ich nun ausschweife, kommt jetzt der Punkt, sonst artet es zu einer Lobeshymne aus und die eigentliche Story geht unter.

Bei der Geschichte selbst geht es nämlich um seine Flause. Ja, die hat er trotz allem, eine zumindest. 😉 Wer ihn kennt, weiß es. Wenn er müde ist, ist er müde, egal, wer und wie viele Leute bei uns sind. Dann heißt es: „So…. Ich gehe jetzt schlafen!“ Und weg ist er. Tja, damit müssen die Gäste und vor allem ich leben. Auch schon passiert am Silvesterabend um 23:30 Uhr. Doch: Who cares? Wir wissen es.

Die Mädchen sind diesbezüglich komplett anders, das krasse Gegenteil eigentlich. Die Gastfreundschaft in Person. Sie möchten alle und jeden einladen, bewirten und zur Übernachtungsparty überreden. Doch wie ist das so schön mit der Floskel „sie sind eigentlich“? Eigentlich so lange, bis es anders kommt, bis zu dieser lustig-peinlichen Story, die meinen Mann schmunzeln und mich beim Schreiben noch immer rot werden lässt.

Wie der Vater so die Tochter MamaWahnsinn

Die Intermezzi

Damit ihr meinen hochroten Kopf und die Schweißperlen auf meiner Stirn nachvollziehen könnt, erzähle ich euch kurz, was tatsächlich passiert ist: Wir haben liebe Freunde eingeladen, sie sind mit ihren zwei entzückenden Töchtern bei uns, die Kinder spielen. Es gibt ganz klassisch Kaffee und Kuchen. Nach einer Stunde das erste Intermezzo: Mein Mann – der Gastgeber par excellence – verabschiedet sich, er muss noch wohin. „WTF?“, denke ich mir, aber egal. „Ich hab das von Anfang an gesagt“, verteidigt er sich. Tja, mir nicht…

Die lieben Gäste kennen ihn, lassen sich nicht aus der Ruhe bringen, trinken ruhig den Kaffee aus. Nicht so meine Kinder. Nach einer weiteren Stunde fragt eine meiner Prinzessinnen: „Ihr seid schon lange da. Wann fährt ihr?“ Unsere Freunde sehen sich fragend an, zuerst sich selbst, dann mich. Ich zucke mit den Schultern und versuche es zu überhören. Meine Maus bliebt hart, hakt nach. „In 15 Minuten!“, sagt der Vater schlussendlich leicht verdutzt.

Ich versuche, die Situation herunter zu spielen, es zu ignorieren und denke mir ergo dessen auch nichts, als meine neugierigere Prinzessin ganz kurz mein Handy schnappt. Sie hat es nicht mehr als zehn Sekunden in den Händen und gibt es dann wieder zurück. Ja, zugegeben, ich hätte nicht gedacht, dass diese kurze Zeit trangende Folgen haben könnte…. Denn als alles bereits vergessen ist und wir uns nett weiter unterhalten, klingelt plötzlich der Wecker. Mein Schatz hüpft auf, rennt zum Telefon, zeigt uns die Uhr und sagt: „Okay! 15 Minuten sind um. Ihr wolltet doch gehen?!“ Tja… Wie war das mit dem Kanaldeckel? Ich bin nur froh, dass die Zwei meinen Mann bereits seit über 25 Jahren sehr gut kennen. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“, war das Resümee.

In diesem Sinne: Wie der Vater, so die Tochter…. Wie ist das bei euch? Kommt es auch öfters zu lustig-peinlichen Stories? Nach wem sind eure Kinder? 

PS: Die süßen Papa-Kind-Shirts sind von The little Big Style.
PPS: Details über den Blog, mich etc. findet ihr hier.

1 Comment
  • katriiniim
    Posted at 11:12h, 25 März Antworten

    Kann mich gut in die Situation hineinversetzen. Mein Sohnemann liefert auch hin und wieder peinliche Situationen ähnlicher Art. Da möchte man als Mama einfach nur im Boden versinken. Aber was soll’s, es sind Kinder und die sagen halt einfach ehrlich, was sie denken.

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