Zwangsoptimismus MamaWahnsinn

Mamakolumne aus Griechenland. Nun doch oder der Zwangsoptimismus

Ja, wir sind da! Angekommen im Paradies.… Einen Tag später als ursprünglich geplant beziehungsweise gebucht und mit vielen Umwegen, aber egal. Wie beim Latte Macchiato und der schaumigen Milch, dem Apfelkuchen und den süßen Äpfeln, wir gehören derzeit ebenso zusammen, gehen durch dick und dünn – mein Zwangsoptimismus und ich. Nichts geht ohne Umwege. Im Moment zumindest. Ich halte durch! „Alles nur eine Phase“, sagt man doch als erfahrener Elternteil oder? 

Halb voll? Halb leer?

Doch fangen wir mit der Frage der Fragen an: Ist das Glas halb leer oder halb voll?* Tja, ich gehöre bestimmt zur halb-vollen-Sorte – und das ist gut so. Würde ich mir unsere oder eigentlich meine kleinen Malheurchen, von denen eines nach dem anderen so nebenbei passiert, zu Herzen nehmen, könntet ihr mich woanders besuchen, definitiv nicht hier im Paradies. Glatt läuft zurzeit nichts, aber der Weg ist das Ziel. WILLKOMMEN, du lieber Zwangsoptimismus.

Freilich ist das jetzt Jammern auf hohem Niveau, doch in letzter Zeit passierte so einiges. Zum Glück allerdings nur Kleinigkeiten, aber ohne sie würde es sich bestimmt einfacher leben. Um euch das zu erklären, muss ich nicht lange zurückblicken, es zieht sich durch. Hindernisparcours par excellence vorm letzten Geburtstag. Zwei Geburtstagsgeschenke werden am Weg zu uns vergessen. Nein, nicht nur eines, gleich zwei. Tja und das Dritte? Ja, das ist kaputt und mein Liebling verständlicherweise not amused. Warum einfach, wenn es kompliziert auch geht? Und weil ich ja chronisch unterbeschäftigt bin, hab ich neben der Organisation der Geburtstagsparty telefoniert und jongliert. Und TADADAAAA: Glück gehabt, irgendwie konnte noch alles gerettet werden. Allerdings nicht wie gewünscht in der Früh, aber spätestens um 17 Uhr war alles da, wohin es gehörte. Wie schon gesagt: Alles wird gut! 😉

Der Flieger ohne uns

So, bevor ich jetzt beim Geburtstag hängen bleibe und euch noch von den 100.000 Scherben erzähle, die ich vor der Feier am Boden hatte und mit dem rauchenden Staubsauger beseitigen musste, komme ich schon zum Punkt: Hallo Griechenland! Hallo Zwangsoptimismus. Denn ohne wären wir nicht hier. „Ich hätte schon lange den Hut drauf geschmissen“, sagten eigentlich alle. Denn just kurz vor dem Abflug kam es zum Malheur. Weitere Ausführungen würden jetzt den Rahmen sprengen, nur so viel: Endstation Ambulanz. Während der Flieger von Klagenfurt Richtung Wien ohne uns abhob, saßen wir bei der Ärztin.

Was folgte, war ein Hin und ein Her, zwischen weinenden und enttäuschten Kindern freilich, bis es dann endlich ein grünes Licht gab: Ja, unter gewissen Umständen und wenn einiges beachtet wird, könnten wir fliegen. Das Problem: Das Flugzeug mit unseren vier reservierten Plätzen und dem Zusatzgurt war schon im Wolkenhimmel über dem Balkan.

Und Gott (oder ihr wisst, beliebig einsetzbar) sei Dank kam er auf, dieser brodelnde Zwangsoptimismus. Ich telefonierte, argumentierte und jonglierte wieder, fuhr zum Flughafen, holte unser am Tag davor bereits aufgegebenes Gepäck, um es – TADADADAAAA – wieder zum Check-In zu bringen und am Tag später mit den Mausis zu fliegen. Wie schon gesagt: Alles nur eine Phase!

In diesem Sinne grüße ich euch mit einem halb-vollen Glas vom Peloponnes. Zwar fix und fertig, aber egal! Habt eine schöne Woche! Wir bestimmt 😉
Und: Ich weiß, da müsste jetzt ein Glas-Foto her. Aber Insta-Fotoshootings mit halb-vollen Gläsern neben den vier Schatzis sind nicht drinnen 🙂 Spontanität ist alles 🙂

Zwangsoptimismus MamaWahnsinn

 

PS: Details über mich, das Alter der Lieblinge, den Mama Blog MamaWahnsinnHochVier etc. findet ihr hier

1 Comment
  • Nadia
    Posted at 23:00h, 27 August Antworten

    Genießt Eure Ferien! Hast Du Dir verdient!

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