Ferienende Mamawahnsinn

Mamakolumne: Das Ferienende oder wie schaffe ich das?

Normalerweise müssten die Kinder jetzt traurig sein, die Ferien gehen nach neun Wochen zu Ende. Ja, das Klima scheint in Österreich ebenfalls mediterran zu sein, wir benötigen – ähnlich wie in den südlichen Ländern – neun Wochen. Tja, aber schneller als man glaubt, gewöhnt man sich an das Lotterleben und ehrlich: Während sich die Kinder bereits auf die Schule freuen, fürchte ICH mich vor den nächsten Wochen… 

Das Ferienende

Obwohl es in den langen Ferien vier kleine Kinder zu bespaßen und unterhalten gab, die allseits beliebte und bekannte Frage „WAAAAAS machen wir heute?“ noch vor einem „Wunderschönen Guten Morgen!“ oder überhaupt einem „Moorgn!“ kam,  zähle ich trotzdem zum „Team Ferien“. Vor allem wenn man – wie ich jetzt – daheim ist. Man gewöhnt sich viel zu schnell daran….

Denn konkret oder in Zahlen bedeutet diese  „Umstellung“  für mich eine halbe Stunde weniger Schlaf! Mein Wecker klingelt nun wieder um 5:30 Uhr. Das war in den Ferien anders, der erste Liebling kuschelte oder hüpfte da erst um 6:00 Uhr in mein Bett und weckte mich. Danach konnte die Uhr gestellt werden. Es war zwar nicht immer das gleiche Kind, meine drei Mädchen und unser Herzensbub haben es sich gut und gerecht aufgeteilt und sich abgewechselt, ob in Italien, Griechenland oder daheim, immer war ein anderer dran. Ein internes Abkommen sozusagen. Je nachdem, wer am längsten munter war, kuscheln oder hüpfen, gefolgt von der Frage der Fragen!

Zwischen A und B noch schnell ein Q

Aber dennoch fand ich es schön und konnte es als normalerweise Workingmom wirklich schätzen. Wir sind nur ziemlich schwer in die Gänge gekommen, oft bis 8 oder gar 9 Uhr im Bett geblieben. Keine Verpflichtungen, keine Strumpfhosen- oder Anziehdiskussionen, keine falschen Frisuren, keine Jausen-Debatten. Besonders die lustigen und tollen Badenachmittage werde ich missen, stattdessen folgt nun wieder ein von A nach B und C, dazwischen findet auch noch schnell das Q den Platz. Hinzu kommen natürlich noch die unbedingten Einkäufe von bereits vor einiger Zeit verlorenen Gegenständen (variiert zwischen Spitzer und Lineal), die dann natürlich just in einem Tag besorgt werden müssen. „Mama, die Frau Lehrerin hat mir vorgestern schon gesagt, ich MUSS das haben!“ Tja, wenn ich es gewusst hätte…

Andererseits bedeutet es wieder mehr Zeit für mich. Außer meiner wöchentlichen Yoga-Stunde tat ich sportlich nichts, die häufigste Bewegung war das Öffnen der Süßigkeitenlade….

In diesem Sinne, ob es hilft oder nicht: Endlich Schulanfang (Zähneknirsch…)! Hier im Süden ticken die Uhren anders! 😉
Zählt ihr auch zum Team Ferien? Wie meistert ihr den Schulanfang? Tipps sind WILLKOMMEN!!!

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PS: Details über mich, den Mama Blog MamaWahnsinnHochVier etc. findet ihr hier.

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