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Mamakolumne: Das Konzertdilemma – was tun?

I know… Auf die Gefahr hin, dass ich jetzt wahrscheinlich die Pointe dieses Blogposts schon vorab wegnehme, muss ich es trotzdem gleich am Anfang sagen: Es tut mir wirklich leid, doch ich weiß auch am Schluss dieser Story nicht, wie ich aus diesem Konzertdilemma herauskomme… Aber ihr wisst, dieser Blog ist auch dazu da, meinen Gedanken freien Lauf zu lassen und sie zu ordnen. Tja, und vielleicht habt ihr eine Lösung… 

Es ist was los… das Konzertdilemma

Im Grunde könnte es man auch Jammern auf hohem Niveau nennen, beschäftigen tut es mich trotzdem intensiv und ich weiß noch nicht wirklich, wie ich es nun lösen werde. Fakt ist nämlich, dass „ganz plötzlich“ mein Jugendtraum wahr geworden und in meiner Heimatstadt etwas los ist beziehungsweise treten nach Robbie Williams geniale internationale Künstler auf, die man natürlich auch sehen MUSS. Mhm… Und das gilt mit steigendem Alter freilich auch für meine großen Mädchen. Ich sag nur: Ed Sheeran, Bon Jovi, Elton John, Bryan Adams, Eros Ramazotti, …. Allerdings siegt die Vernunft in starker Kombination mit dem Geldbörserl, man kann mit mehreren Kindern nicht überall dabei sein.

Nun aber zu unserem Konzertdilemma, beginnen wir von vorne: Angefangen hat es mit Ed Sheeran. Das erste Konzert war binnen Minuten ausverkauft, ich hatte NULL Chance. Beim zweiten Konzert hätte ich drei Sitzplatzkarten ergattern können, angesichts dessen, dass sie zusammen knapp 350 Euro gekostet hätten, hakte ich bei meinen Mädchen vorsichtshalber nochmals nach. Bis dahin war Ed nämlich nicht wirklich ein großes Thema und I don’t know why, aber sie lieben die Lieder von Helene Fischer…. Ergo dessen fragte ich vor der „großen“ Überweisung nach, ob nicht die „Starnacht am Wörthersee“ mit der Oma eine Alternative sei. Zugegeben, ich habe gehofft, dass diese Karten freilich günstiger sind und ich gleichzeitig auch ein schönes Geschenk für meine Mama habe.  „Ja, Lena Meyer-Landruth und auch Andreas Gabalier kommen – die mögen wir“, konnte ich sie easy umstimmen und brach den Ed-Zahlungsvorgang ab, was ich im Grunde schon während des Klicks bereute. Und ich behielt recht….

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Die Starnacht…

„Mama, bitte kaufe die Starnacht-Karten – sonst gibt es keine mehr“, drängten die Mädchen natürlich weiter, als nach und nach die Plakate im ganzen Land aufgestellt wurden. Als ich den Preis von 98 Euro pro Ticket (Sitzplatz) sah, musste ich zwar dreimal schlucken, aber ich kaufte sie schlussendlich, versprochen ist schließlich versprochen…

Mhm… Tja… Wie ging es wohl weiter? Es kam freilich, wie es kommen musste… Umso näher der Termin von Ed Sheeran rückte, desto unruhiger wurden die kleinen plötzlich zu Fans mutierten Mädchen. Der Hype rund um den Mega-Star und der Ausnahmezustand in der Stadt und in der Schule machten es auch nicht leichter. „Mama, wir wollen da hin! Die ganze Klasse geht. Mama, er kommt nur einmal!“, hieß es auf einmal und ehrlich, ich verstand sie…. Allerdings gab es nur noch über Umwege und mit viel Glück zwei Stehplatzkarten für uns drei und abgesehen von den Starnacht-Tickets wäre es mir zu gewagt gewesen, eine Lady auszuwählen und sie in diesen Bereich mitzunehmen. Es fiel mir deshalb trotz der extremen Jammer- und Bezirzerei nicht schwer, hart zu bleiben.

Mamakolumne Konzertdilemma MamaWahnsinnEnde gut, alles gut? Nein…. Die wunderschöne Draufgabe kam zu guter Letzt von meinem lieben Mann, dem bis dato die Konzerte eigentlich egal waren. „Bon Jovi wäre doch eine tolle Alternative für uns ALLE!“, meinte er plötzlich und hatte die Mädchen mit „Livin on a Prayer…“ und „It’s my life“ sofort im Boot. Der Schmäh: Es findet am gleichen Tag wie die Starnacht statt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hätte noch drei Starnacht-Sitzplätze am 19.7.2019 zu vergeben – die Oma kann nämlich wider erwarten auch nicht… Bei Interesse bitte melden 😉

In diesem Sinne: Wer die Wahl hat, hat die Qual… Lange nichts und dann gleich zwei Top-Veranstaltungen an einem Tag. Klooogennnfuuurt… 

 

BEHIND THE SCENES:

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PS: Details über mich und meinen Blog etc. findet ihr hier.

1Comment
  • Daniel | The 193 Challenge
    Posted at 15:00h, 09 Juli Antworten

    Hallo Verena!

    Ich kann dein Dilemma gut nachvollziehen.
    Endlich ist in Klagenfurt etwas los und plötzlich überschlagen sich die Termine.
    Vom Gefühl her ist der Sommer viel zu kurz um sich alles anzusehen. Von Wochenende zu Wochenende geht es Schlag auf Schlag und ein Highlight jagt das Nächste.
    Wahnsinns Konzerte, sportliche Großveranstaltungen (Ironman), Kunstveranstaltungen (World Bodypainting Festival) uvm. lässt einen ganz schön ins Schwitzen kommen. Außerdem wäre da ja noch die Strandbad-Saisonkarte, die sich ja auch noch rentieren sollte!?!
    Wenn Geld und Zeit keine Rolle spielen würde wäre es perfekt 😉
    Schade, dass der Sommer so schnell vorbeigeht und der Winter in Klagenfurt auf mich bezogen eher den Kalorien zugutekommt.
    Ich finde es auf jeden Fall toll, wie du das Ganze mit deinen Kids managst.

    LG Daniel

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