Einkaufs-Fauxpas MamaWahnsinn

Mamakolumne: Einkaufs-Fauxpas…

Einkaufen mit den Kindern inklusive der zwanzig „Nein, heute nicht, Schatz!“, der zehn „NEIN!“ und der drei „NEEEEEIIIINNNNN, wir werden angezeigt!!!!!“ waren gestern. Das und die Challenge rund um die 100 Elsas, Feuerwehrmann Sams und Peppas in den Regalen kennen wir Eltern. Doch so richtig peinlich wird es erst, wenn Mama ausfällt und sich auszeichnet….

Meine drei Einkaufs-Fauxpas

Schreiende Kinder sind Vergangenheit, schlimmer geht nämlich immer – heute lasse ich euch MEINE letzten drei Einkaufs-Highlights oder besser Einkaufs-Fauxpas hier. Das Traurige: Alles ist in den letzten vier Wochen passiert. Doch keine Panik, ich kann über mich selbst lachen…. Und hoffe, daraus eine Lehre zu ziehen! Zum Teil halt…

Einkaufs-Fauxpas 1: 
Einkaufen ohne Brieftasche. Eigentlich ein Klassiker, aber mit vier Kindern im Schlepptau nicht immer angenehm. Vor allem dann nicht, wenn die Schlange hinter einem elendslange ist und man zwischen einer kleinen Mini, die von den Süßigkeiten in ihrer Augenhöhe geblendet und geflasht ist, und einem kleinen Mann, der davon krabbeln will, die Brieftasche in der Neverful sucht… Neverful im wahrsten Sinne des Wortes. „Mama, das wundert mich bei dem Chaos in deiner Handtasche nicht“, macht es dann auch nicht besser, als ich nach zwei Minuten, die mir gefühlt wie eine Ewigkeit vorgekommen sind, achselzuckend zugeben musste, dass ich kein Geld bei mir habe. Das Reservegeld im Handschuhfach des Autos habe ich schon letzten Oktober verbraucht. Mhhhhm, im Klartext bedeutete das: Alles retour!

Einkaufs-Fauxpas 2: 
Das passiert mir leider immer wieder und ich werde einfach nicht schlauer. „Nein, ich brauche keinen Wagen. Nein, ich schaffe es so“, sind meine Gedanken. Doch jedes Mal liege ich falsch und lerne trotzdem nichts dazu. Was nämlich nicht außer acht gelassen werden darf: Ich handle das derzeit alles mit einem Baby am Arm. Und es ist nicht gerade einfach, einen kleinen Mann während der Suche nach dem Käse und dem „NEIIIIIINNNN! Bitte nicht nehmen, die letzten Elsa-Joghurts sind abgelaufen, wir brauchen keine!“ zu tragen. Geschweige denn das Warten sowie das Ein- und Ausräumen bei der Kasse. „Sie sollten sich wirklich überlegen, einen Wagen zu nehmen“, hat letztens auch schon die Verkäuferin gesagt, als der Herzensbub dauernd auf die Bankomatkasse gedrückt hat. Der Vorteil in diesem Fall, was alles vielleicht ein bisschen weniger peinlich erscheinen mag: Ich konnte zahlen, die Karte war dabei!

Einkaufs-Fauxpas 3: 
Heiter geht es weiter und bestimmt das Highlight schlechthin. Als ich letztens vollgepackt mit allen vier Kindern zum Auto stapfte, schüttelten meine großen Mädchen den Kopf und sagten: „Mama, das kann jetzt aber nicht sein!“. Nachdem ich mit dem Baby-Bub und den Säcken ziemlich eingeschränkt war, konnte ich erst im letzten Moment aufblicken und wunderte mich dann selbst! Meine Autotüre stand sperrangelweit offen! Ich habe den Wagen zwar abgesperrt, jedoch die Türe offen gelassen. Tja, Gott sei Dank wohnen wir am sicheren Wörthersee. Aber eigentlich egal, Reservegeld wäre eh keines zu holen gewesen. 😉

In diesem Sinne zählt schlussendlich, dass man über sich lachen kann. Im Moment war es zwar alles andere als lustig, aber dafür im Nachhinein…. 

PS: Details über den Blog, mich etc. findet ihr hier.

Fotos: Denise Bouvier
Basket-Bags Big und little sowie Mutter-Tochter-Shirts by THE LITTLE BIG STYLE

 

 

1Comment
  • Metta
    Posted at 09:35h, 17 April Antworten

    Exakt alles auch schon so passiert in den letzten Wochen. Knaller war auch die offene Kofferraumklappe beim Auto, entdeckt nach vierstündigem Tierparkbesuch… Vielleicht liegt es doch an der Kinderzahl.?😆 Aber, hey: Solange wir kein Kind irgendwo vergessen, sondern nur Geldbeutel oder Autotüren ist doch eigentlich alles gut. Oder?☺️

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