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Mamakolumne: Mütter und ihre Arztbesuche…

Zugegeben, Mama-Coach und Bestseller-Autorin Katharina hat mich letzte Woche mehr als nur ertappt, auf gut österreichisch am falschen Fuß erwischt! Mich haben ihre Tipps für mehr Gelassenheit ziemlich beschäftigt. Eigentlich wäre jeder einzelne eine Kolumne wert, aber die Arztbesuche haben es tatsächlich in sich. Ist es bei euch ähnlich oder komplett anders? 

Die Arztbesuche mit Kindern

Ja, erwischt! Mit meinen Kindern laufe ich von Dr. A. bis zu Dr. Z., um alles immer gewissenhaft abzuklären. Manchmal vielleicht auch zu oft. In unser „Repertoire“ zählen zwei Kinderärzte (bei vier Kindern unumgänglich), ein Alternativ-Mediziner (man will ja schließlich auch wissen, was es sonst so gibt…), ein HNO-Arzt (die Zwiebel hat dann bei den Mittelohrentzündungen doch nicht geholfen…), eine Zahnärztin, eine Augenärztin, eine Logopädin (einen Sprachfehler hat doch schließlich jeder 😉 ), eine Osteopathin (keine Ahnung warum, aber es wirkt…) und ein Physiotherapeut. Wenn ich es allerdings von dieser Seite betrachte und wie hier aufzähle, muss ich meiner Mama, die behauptet, es geht auch einfacher, zum Teil recht geben.

Tja, allerdings nur zum Teil. Trotzdem braucht man bei vier Kindern alle – manche bestimmt noch mehr. Ich will mir später oder hintennach keine Vorwürfe machen und alles abgeklärt haben. Es gab schon Zeiten, in denen wir wöchentlich in der Ordination der Kinderärztin saßen – immer war ein anderer Schatz dran beziehungsweise bei einem Liebling war der Husten zu hartnäckig. Ja, auch das gehört zum Mama-Leben, ihr kennt das bestimmt.

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Meine Arztbesuche…

Doch wie sieht es bei uns Mamas aus? Gegen den Männerschnupfen sind wir alle scheinbar immun. Auf einer Skala von 0 bis 100 falle ich auf dezente MINUS 28. Sorry! Zwischen Kind drei und vier gab es sogar Rügen von meiner Hausärztin, die ich sehr sporadisch besuche (alle sieben Jahre einmal). Irgendwie dachte ich, meine Untersuchungen beim Frauenarzt sind genug. Aber nein, die Tetanus- oder die Zecken-Impfung gibt es bei ihm nicht. Vorsorge ist leider nicht so meines, ich reagiere erst bei Beschwerden und das leider auch nicht immer.

So hinterlässt das Heben und Tragen meiner Lieblinge Spuren, der kleine Mann ist mit seiner Babyschale schon ziemlich schwer und ab und zu habe ich eine komisches, undefinierbares, ungutes Gefühl im Rücken. Ich hatte das auch beim immer größer werdenden Baby-Mädi vor vier Jahren, „geheilt“ hat mich dann eine befreundete Osteopathin. Nein, aber nicht, weil ich sie angerufen und einen Termin vereinbart habe – nein, sie war zufällig bei uns und hat es mitbekommen. Shame on me!!!!

Jetzt versteht ihr mich vielleicht, warum mich Katharina mit ihrem Statement ertappt hat: „Sorge dich nicht, aber sorge dich um dich! Am Anfang des Jahres die wichtigsten Termine festlegen. Mammographie, Vorsorgecheck und halbjährlich der Frauenarzt. Anrufen und fixieren, die Termine gleich eintragen.“

Und ehrlich, sie hat vollkommen recht. Die WhatsApp an unsere Osteopathin ist schon weg – mit einer Terminanfrage für einen meiner Lieblinge (sorry, ich kann es nicht lassen…) UND einer Anfrage für mich! Immerhin! Und Anfang Jänner fixiere ich die nächsten Termine! Versprochen! Jetzt muss ich nur noch meinen lieben Göttergatten ebenso von diesem neuen Vorsatz überzeugen. Für Papas gilt trotz des Männerschnupfens schließlich das Gleiche!

In diesem Sinne ihr Lieben, gerade als Eltern müssen wir auf uns und unsere Gesundheit schauen! Wie ist das bei euch? Seid ihr – was euch selbst betrifft – gewissenhafter als ich? KissKiss und Danke für eure Kommentare!

Fotos: Alice Holzfeind

 

 

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