Mama positives Denken Mamawahnsinn

Mamakolumne: Positives Denken auch bei „Regen“ und was mir hilft!

Trotz (oder wegen…) meiner vier Schatzis, Job, Haushalt und Co. ist es mir wichtig, größtenteils ein positiver Mensch zu sein und es auch während Downs zu bleiben. So viel gleich am Anfang: Ich nehme keine Drogen oder Happy-Pillen und freilich, natürlich habe ich auch kurzzeitige Schleuderphasen und Tiefpunkte! Heute verrate ich, was mir dann hilft! Mindset is everything – auch in kleineren Krisenzeiten. Wobei den Begriff „kleiner“ jeder für sich selbst definieren kann, darf und soll. 

Sonne und Regen…

Nein, es ist nicht immer alles happy-peppy und einfach hier. Das kann es auch gar nicht sein, wir alle sind verschiedene Menschen und haben verschiedene Schicksale, die wir meistern müssen. Seien es alltägliche Lappalien, unnötige Streiterein, Zankereien, Schulstress, Lernschwierigkeiten, unerwartete oder erwartete Krankenhausaufenthalte, Untersuchungen, Operationen, … Jede Familie hat ihre Päckchen zu tragen. Und gerade deshalb ist es mir – so weit es geht – wichtig, positiv zu bleiben, auch wenn es manchmal schwer ist, trotzdem das GUTE zu sehen. Ich lasse euch ein paar Sachen hier, die mir helfen beziehungsweise fange ich mit einem kleinen Rückblick oder einer Geschichte an, die mich diesbezüglich sehr geprägt hat.

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#1 Mindset is everything:

Wie schon angekündigt, muss ich ein bisschen am Zeitrad drehen, die Zeit ist irgendwie passend und irgendwie ist diese Geschichte auch der Grund, warum das positive Denken und das Annehmen einfach so wichtig sind. Die Frage nach einem Warum bringt nämlich niemanden etwas.

Als einer meiner Lieblinge noch ziemlich klein war, mussten wir öfters in die Universitätsklinik nach Innsbruck, sie wurde dort behandelt und operiert. Präventiv gab es bis zur OP jeden Tag ein Antibiotikum. 21 Monate lang. Und einfach Auslassen oder die Alternativmedizin waren hier kein Ausweg.  Was ich allerdings in dieser Zeit mit zwei Kleinkindern (die Mädchen sind ja altersmäßig ziemlich knapp beisammen und ich hatte immer beide mit) auf der Universitätsklinik gesehen habe, hat mir die Augen geöffnet. Die schlussendlich 6-Stunden-lange Operation, die Krankenhausaufenthalte waren nichts gegen andere Schicksale. Und ich spreche nicht von Noro-Viren. Ich habe gelernt, es anzunehmen und dankbar zu sein, dass die Medizin uns helfen konnte und kann.

Freilich war das nicht immer einfach, aber ich versuchte, nicht den Kopf hängen zu lassen und zu jammern. Mir war und ist es wichtig, den Kindern das Positive vorzuleben und ihnen zu zeigen, dass man sich trotz allem nicht unterkriegen lassen darf! Solche Situationen stärken! Schlussendlich wurden wir damals am 24. Dezember entlassen. Das Ärzteteam verschrieb uns absolute Ruhe und wir sind dann anstatt nach Hause nach Kärnten in unsere damalige Zweitheimat Vorarlberg gefahren. Wir hatten weder einen Christbaumschmuck, geschweige denn einen Christbaum daheim. Rückblickend war es eines der schönsten Weihnachtsfeste überhaupt. Wir kauften uns um MINUS 80 Prozent die schönsten Kugeln und ergatterten noch einen tollen Baum. Den Kindern und auch meinem Mann und mir tat die Ruhe und dieses besonders besinnliche Weihnachtsfest im engsten Kreis soooo gut.

Wenn etwas anderes an meinen Nerven zehrt, denke ich an diese Situation zurück. Beispielsweise auch bei unnötige Kommentare und Verurteilungen von anderen Müttern. Leben und Leben lassen, heißt es hier.

#2 Dankbarkeit 

Jeden Tag und immer und immer wieder. Oft geht das leider im Alltagsstress unter, doch dann erfasst es einen wieder und man ist plötzlich in der Realität gelandet. So lange alle gesund sind und nichts Gröberes haben, geht es uns gut. Streiterein, Zankereien – das alles ist eigentlich unwichtig.

#3 Nicht vergleichen

Warum ich nicht? Warum wir nicht? Das Schlimmste, was wir tun können, ist zu vergleichen. Weder die Kinder noch die Familien. Das ist für mich der erste Schritt zum Unglücklichsein. Die Maiers haben ein größeres Haus, die Schmidts fahren öfters auf Urlaub, Frau Müller hat eine schönere Tasche, …. Who cares? Und was ist wirklich wichtig?

#4 Sich mit anderen FREUEN können

„Sich über das Glück anderer zu freuen, erzeugt eigenes Glück“ – sagt auch Bodo Schäfer. Wie schon öfters betont, ist es mir sehr wichtig, dass sich meine Kinder mit anderen freuen können. Das erleichtert ungemein! Danke hier auch meinen Eltern, dass sie mir diese Gabe mitgegeben haben.

#5 Inspirierende Bücher, Podcasts 

Es hat lange gedauert, bis ich wieder zu lesen begonnen habe, Social Media war abends vor dem zu Bett gehen ein Pflichtpunkt. Das habe ich geändert und es tut mir sehr gut. Tolle Tipps sind hier beispielsweise die Bücher von John Strelecky – „Das Café am Rande der Welt“ oder „The Big Five for Life“. Apropos beides schöne Ideen für Weihnachten.

Auch höre ich gerne Podcasts – hier gibt es viele Favoriten den HPX Podcast von Denise und Brendon Burchard, Laura Marina Seiler zum Bespiel oder ein kleiner aber ganz feiner Podcast „Sei wild, sei frech, sei wunderbar“.

#6 Wein und Schokolade 
No more word needed… 😉

In diesem Sinne, ihr Lieben, nicht unterkriegen lassen! Mindset is everything. Der Regen sind Konfetti vom Himmel. 

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