Schlafmangel de luxe MamaWahnsinn

#momof4: Schlafmangel de luxe

I know… Ein leidiges Thema und ich schreibe jetzt zwar als Vierfach-Mama das erste, aber bestimmt nicht das letzte Mal darüber: Der Schlafmangel oder der nächtliche Wandertag. Gerade letztens gab es wieder Schlafentzug de luxe. Und nein, nicht das Baby war munter und wollte gefüttert werden…. Einerseits brennen mir die Augen vor Müdigkeit und andererseits brennt es unter den Fingernägeln, denn ich möchte gerne wissen, wann sich das ändert und ob es euch besser geht? 

Tja, ist es der Mond oder ist es das bequeme Mama-Papa-Bett? Keine Ahnung – wir haben jedoch vorgesorgt, damit alle Eventualität ausgeräumt werden können, haben unsere Kinder absichtlich die gleichen Matratzen wie wir. Ja, das geht. Theoretisch und praktisch, doch:  Es nützt trotzdem nichts. Immer wieder blicke ich auf gefühlte vier Stunden Schlaf zurück. Da macht die bequeme Matratze auch nichts mehr wett…

Alleine im Bett. Zehn Minuten lang…

„Mama, Mama, darf ich in eurem Bett einschlafen“, so fing es letztens um halb neun am Abend schon an. „Okay, wenn es anders nicht geht“, denke ich mir und lege mich zum Schatz dazu. Irgendwann ändert es sich und ich werde es missen…. Als wir nach „Dogs of Berlin“ (ja, uns hat trotz der Kritiken das Fieber gepackt…) ins Bett gehen, trägt mein lieber Mann den Goldschatz in sein Zimmer und wir haben das Bett für uns. Zehn Minuten lang…

Tapp Tapp Tapp – wieder steht ein Liebling im Schlafzimmer und kuschelt sich zu mir. „Okay!“, denke ich, sie werden ja wirklich viel zu schnell groß. Mein lieber Göttergatte ist diesbezüglich weniger tolerant: „Das kann nicht sein! Ich will das nicht! Ich will nicht andauernd nur getreten werden!“ Er zieht eine Kissen-Mauer und erklärt dem Sonnenschein, dass es beim Übertreten dieser Grenzen einen „Bettverweis“ gibt. Tja… Für mich bedeutet das: Aus 80 Zentimeter werden 30,5 (meine Kinder können prinzipiell nicht gerade liegen, der Hang zur Diagonalen ist da…). Grundsätzlich nicht das Problem, wenn nicht zwei Stunden später noch jemand zu uns käme. Irgendwie schaffen wir auch das. Ich liege am äußersten Rand und zwei Mädchen neben mir. Wie ihr seht, ich leide nicht unter Platzangst oder habe ich keine anderen Phobien, ich gebe mich im Normalfall mit wenig Platz zufrieden…

Nächtliche Streiterei

Doch Achtung, es nimmt kein Ende, plötzlich höre ich einen Schrei. „NEIN!!! SO NICHT! Ich bin neben der Mama gelegen. Geh‘ weg. Sofort!“, fängt die Streiterei in der Nacht an. Schupfen, etc. pp. inklusive – Details erspare ich euch. Und nein, ich habe um 2 Uhr in der Früh keine Geduld und vor allem auch keine Lust, einen Streit zu schlichten. Schafft es jemand, zu dieser Uhrzeit fair zu bleiben und die Streithähne ins eigene Bettchen zu schicken, Hut ab und her mit den Tipps (oder dem Aufputschmittel). Ich lege mich jammernd zwischen die Kinder. Damit niemand rausfällt, schiebe ich das Gitterbett mit dem schlafenden Herzensbuben vorsichtig zum Rand.

„Irgendwie geht das schon“, denke ich mir und beneide meinen Mann, der seine Linie straight durchzieht und mittlerweile sogar ins andere Bett geflüchtet ist. Die von ihm errichtete Mauer steht zwar nur mehr imaginär, aber er hat das den Mädchen eingetrichtert, sie rutschen mit ihren Füsschen partout nicht auf seine Seite. Nein, auch nicht diagonal.

Schlafmangel de luxe mamaWahnsinn

Vier auf einer Matratze

„Mama, Mama – ich möchte zu dir. Da ist kein Platz!“, meldet sich auch die dritte Maus zu Wort, sie steht verloren im Zimmer. Alles andere wäre jetzt zu schön gewesen. Im Moment erscheint mir ein Großglockner-Aufstieg einfacher, ich will eigentlich nur schlafen und ich möchte nicht, dass die Streiterei wieder von vorne beginnt. Ich schlage dem Schatz der Einfachheit wegen vor, sich auf mich hinaufzulegen. Eh schon egal. „Mama, das ist aber bequem!“, höre ich nur und denke mir: „Das kann es jetzt nicht gewesen sein!“. Nein, war es auch nicht…. Der Rest ist Geschichte und gehört zum Mama-Leben dazu…. Dauermüdigkeit und so…

In diesem Sinne: Der Pandabär und viel Kaffee lassen grüßen und richtig ruhig in seinem Bettchen schläft bei uns nur der Baby-Bub.
Wie ist das bei euch? Kennt ihr diese Nächte?
Off Record: AND I KNOW, ich werde diese Zeit später wahrscheinlich dennoch vermissen. Aber PSST…. Spätestens, wenn ich um 2 Uhr in der Früh warte, bis endlich die Türe auf geht und alle gut daheim angekommen sind…. Alles nur eine Phase 😉 

 

Weitere Stories zum diesem Thema gibt es hier, einmal sogar mit Tipps, einmal über den verschwundenen Mann.

Schlafmangel de luxe MamaWahnsinn

PS: Details über meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

3 Comments
  • Dani B.
    Posted at 14:08h, 28 Januar Antworten

    also ich bin ja wirklich froh, dass das nicht nur bei uns so ist – wie ich diese streiterei mitten in der nacht hasse :-/
    ich hab angefangen – sobald die kinderlein wieder schlafen – mich umzudrehen und am fußende zu schlafen, da hab ich nämlich deutlich mehr platz als auf 10 cm am rand 😉
    hauptsache der mann schläft fein eingewickelt auf seinen 90 cm!
    ich denk mir dann immer, in ein paar jahren werde ich es vermissen – geht eh immer alles so schnell <3

  • Sarah
    Posted at 12:34h, 29 Januar Antworten

    Ich kann das so gut nachvollziehen. Spätestens wenn ich ins Bett gehe, kommen meine großen Mäuse zu uns ins Bett. Mein Kleinster schläft schon neben mir, da er nachts auch noch gestillt wird. Und wenn mein Mann mal wieder auf Dienstreise ist, schläft meine Tochter auch auf mir. Den Links und Rechts von mir liegen gewöhnlich die Jungs. Das war auf jeden Fall noch entspannter als es nur zwei Kinder waren. Aber wie Du schon schreibst, es ist alles nur eine Phase. 😉 Ich drücke die Daumen das bald wieder eine entspanntere Phase kommt. Ich fühle und leide aktuell mit Dir. 😴😀

  • Margit
    Posted at 17:53h, 30 Januar Antworten

    Ja hier das selbe in himmelgrün,… aber babybub mag auch nicht im bett schlafen, liegen zu 4 im bett und mann flüchtet ins mädchenzimmer oder ich flüchte mit babybub…..

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