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MEINE Heldin macht mir Mut!

Wir schreiben das Jahr 2015. Meine entzückende und liebenswerte Chaos-Familie und ich sind gerade vom Urlaub heimgekommen:
Eigentlich, ja eigentlich sind wir schon laaangeeee wieder daheim; eine letzte Urlaubs-Story muss ich euch aber noch erzählen.* Dann ist Schluss damit. Versprochen! Dann folgt wieder die beinharte nackte Realität! Ehrlich! Einmal darf ich bitte noch träumen, TRÄUMEN von MEINER Heldin. Ich hab euch ja schon von der perfekt gestylten sympathischen Frau  und ihren fünfwohlerzogenen Kids erzählt, wie sie graziös alle & alles gemanagt hat. Jetzt kommt es: Ich durfte sie nicht nur von der Ferne anhimmeln, NEIN – ich hab‘ sie tatsächlich kennengelernt. Und NATÜRLICH habe ich mir auch Tipps geholt! JABADABADOOOO! 

Aber der Reihe nach: Als ich sie und ihre Liebsten von weitem vor einer Palme beim gegenseitigen Fotografieren sehe, erkenne ich MEINE Chance. Ich lasse meinen Göttergatten und meinen großen Augenstern (damals 3 und 4 Jahre alt) verdutzt stehen, nehme den Kinderwagen mit dem Baby-Mädi (8 Monate) drinnen und dem mittleren Schatz am Trittbrett und sprinte los. Bei der anderen Familie angekommen, ziehe ich noch schnell meine Shorts und mein T-Shirt zurecht, lockere dem Sandwichkind rasch die Frisur und biete unsere Hilfe an. UND: SIE SIND WIRKLICH DANKBAR. Sie drücken mir sofort ihre ziemlich teure Spiegelreflexkamera in die Hand. Binnen Sekunden stehen die 7 dann in ihrer PERFEKTEN Formation da. WOOOWWWW! Mutter und Vater in der Mitte, das Baby in den Armen dazwischen, der Rest rechts und links der Größe nach verteilt. Ich drücke auf den Auslöseknopf und bin schon wieder (oder noch immer) BAFF! Denn: Keine blöden Gesichter! Keine Zungen! Keine Grimassen! Keine zugekniffenen Augen! Keine Finger hinter dem Kopf der Schwester! UND VOR ALLEM: KEIN „Ameisensch****!“ Sie sagen „CHEEESEE“ und ALLE schauen lächelnd in Richtung Kamera. Ich bin SPRACHLOS! Mein Göttergatte, der das mit der Großen von weitem beobachtet, wartet nur darauf, dass ich mein Handy aus der Tasche hole, sie damit fotografiere und mir das Bild dann gerahmt aufs Nachtkästchen stelle. Hätte ich auch gerne gemacht, war mir dann doch ein bisschen zu peinlich. Insgeheim habe ich ja gehofft, dass er näher kommt und heimlich knipst. Das müssen wir aber noch üben…

Heiter geht es weiter: Denn das ist nicht alles! Am nächsten Tag hat mich diese tolle Frau wieder aufs Neue beeindruckt. Wir sitzen beim Abendessen – die 2 größeren Mäuse essen die Nudeln mehr oder weniger mit ihren Gabeln, das Baby-Mädi inspiziert zuerst das Vollkornbrot und dann ihre kleinen Füßchen; sie probiert, sich beides in den Mund zu stecken. Mahlzeit! Hier bin ich aber noch machtlos, ich hoffe, ihr versteht! Komplett mit meinen Kindern beschäftigt, blicke ich kurz auf und siehe da, DA STEHT MEINE HELDIN. Neben uns. Sie schaut lächelnd und verständnisvoll zu, wie ich zwischen den Füßchen und dem Essen jongliere. In ihrer Hand hat sie einen entzückenden Mädchen-Sonnenhut. Ihren Mädels ist er schon zu klein, sagt sie und fragt, ob wir ihn haben wollen. Als ob sie Gedanken lesen kann – wie es so sein soll, habe ich keine Reservekappe mehr; das Schokoeis, der klebrige Apfelsaft und das Ketchup sind nämlich jeweils dazwischen gekommen. Entweder ich müsste waschen oder eine kaufen. Sie kommt wie gerufen! JAAAAAA! SEHR SEHR GERNE! Mein Göttergatte glaubt zwar, dass sie Mitleid mit uns hat – aber egal.

Sie ist MEINE Heldin!!! Ich kann nicht anders und MUSS fragen, wie sie das mit ihren Fünf meistert. UND: Sie macht mir Mut! Tischmanieren & Co kommen – wie ihr mir dankenswerterweise auch schon verraten habt – mit dem Alter. ICH WAAAAARTEEEE! (In der Zwischenzeit ziehe ich wieder einmal den Finger meiner großen Maus aus ihrer Nase.) Die Kids dieser tollen Frau sind jetzt 12, 10, 6, 4 Jahre und der Kleine 1 Jahr alt. Als ihr ältester Prinz und die Prinzessinnen noch kleiner beziehungsweise sie noch weniger waren, hat es auch anders ausgesehen. Denn laut ihr, wird es mit jedem Kind einfacher, frau wird relaxter. HALLELUJA!!! Es besteht Hoffnung!

UND: Eigentlich muss ich ihr ja recht geben. Auch ich war damals mit meinem Einzelkind komplettest überfordert. JA, DAS GEHT! Ich werde es euch einmal genauer erzählen – versprochen! Dagegen bin ich jetzt die Ruhe in Person. Ehrlich! Wie wäre es dann, wenn ICH mehr als meine DREI hätte? Pure Tiefenentspannung? Aber keine Sorge – das will ich dann (derzeit) auch wieder nicht.

In diesem Sinne ist es immer wieder schön, neue Leute & neue Storys kennenzulernen! Merci und vielen Dank!

* Theoretisch gäbe es noch einige andere Geschichten – aber ich mag euch nicht länger mit Fuerteventura langweilen.

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis etc. findet ihr hier.

4 Comments
  • Jennifer Schrems
    Posted at 08:04h, 11 Mai Antworten

    Es wird mit jedem Kind einfacher??? Wirklich? Da nehme ich dich jetzt mal beim Wort und schreibe es mir hinter die Löffel. Nur: was machen wir, wenn das dann NICHT stimmen sollte?;-) (FALLS ich mal Kind 2 habe…)

    Liebe Grüße, du Heldin

    • ve³
      Posted at 08:33h, 11 Mai Antworten

      Es stimmt!!!!! Versprochen!!!!!!!

  • tina
    Posted at 12:17h, 11 Mai Antworten

    Man sollte sich nicht an anderen orientieren, sondern einfach man selber bleiben,.. trotz Ketchup zwischen den Zehen 😉

    • ve³
      Posted at 15:34h, 11 Mai Antworten

      Danke, vielleicht schaffe ich es beim nächsten Mal:-)

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