meine Heldin MamaWahnsinnHochDrei

MEINE Heldin!

Just zur Info: Wir haben April 2015. Die gesamte Chaos-Family weilt auf Fuerteventura.
Wooooowww!
 Während die zwei großen Prinzessinnen (damals drei und fünf) mit meinem Göttergatten im Pool plantschen, gehe ich zu Mittag mit dem Baby-Mädi (neun Monate) ins Club-Restaurant und bestelle der kleinen Maus ihr köstliches Mittagessen, das Tag für Tag extra für sie zubereitet wird (dieses Mal: Gemüse mit Fisch und Reis – grob püriert natürlich). Wir müssen ein bisschen warten. Und DAAAAAA – PLÖTZLICH sehe ich SIE, hier im Süden von Fuerteventura: MEINE ABSOLUTE HELDIN. Eine gestylte hübsche Frau mit ihrem Ehemann und ihren fünf (!) Kiddies – ein Baby (vielleicht zwölf Monate), drei Mädchen (zirka vier, sechs und neun Jahre alt) und ein etwas größerer Junge (vielleicht 12 Jahre).

Sie sitzt da wie eine Diva – hat alles und alle im Blick. Das ungefähr 9-jährige Mädchen lümmelt ein bisschen – ein kurzer Blick und sie sitzt wieder gerade da. Das Baby verschluckt sich. Wie ein Profi klopft sie gekonnt auf den Rücken, der Fleischbrocken fliegt im hohen Bogen wieder heraus. Ich hab bei der ähnlichen Situation einen Tag davor einen Schweißausbruch bekommen und wurde hysterisch (und das nicht nur leicht). Von Souveränität weit entfernt.*

Für meine Heldin ist das hingegen alles eine Kleinigkeit. Während sie dann den ältesten Sohn kurz maßregelt, er hat seinen Ellenbogen am Tisch – schenkt sie dem Baby ein vom Herzen kommendes Lächeln. Und dann das Highlight, was für mich absolut unverständlich ist: Sie isst daneben in aller Seelenruhe ihr Steak mit Pommes und Brokkoli. Und es scheint ihr zu schmecken!

Am Abend – dasselbe in grün: Gekonnt handled sie ihre sechs Lieben. Ich sitze hingegen zwei Tische weiter und würde mich am liebsten verstecken, mir ein tiefes Loch graben. Denn während mein Göttergatte sein und mein Essen holt, maßregle ich die große Prinzessin, die sich die Nudeln mit Butter (wieder einmal das Standard-Menü) mit den Fingerchen auf die Gabel schiebt. Ich schaue kurz auf die andere Seite zu meiner mittleren Maus, sie hat überhaupt keine Gabel in der Hand – nimmt einmal die linke und einmal die rechte Hand. Ähhhhhhhhhhhhhhhhhhhh. Nachdem ich das scheinbar geklärt habe, drehe ich mich zum Baby-Mädi, das im Kinderwagen daneben sitzt. Sie hat sich die Söckchen ausgezogen und jausnet zur absoluten Draufgabe ihre großen Zehen – nicht gleichzeitig natürlich, immer abwechselnd. Das hat sie nämlich gerade gelernt. Mahlzeit!

In diesem Sinne hoffe ich, dass es euch vielleicht besser geht. Ich würde mich sehr über Tipps zum Thema Tischmanieren freuen. Vielleicht traue ich mich auch einmal, meine Heldin zu fragen, aber das ist eine andere Geschichte…

Fortsetzung folgt. 

* Mein Baby-Mädi aß ein Stück Wassermelone. Plötzlich würgte, hustete und spuckte sie, sie schrie sofern sie konnte. Mir wurde heiß und kalt. Ich klopfte ihr auf den Rücken – nichts geschah. Sie würgte weiter. Schleimige Spucke kam aus der Nase und dem Mund. Ein netter Kellner kam und half mir. Nach dem 5ten harten Klopfer auf den kleinen Rücken flog das hartnäckige rote Stückchen endlich auf den Boden und sie konnte wieder frei atmen.

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis etc. findet ihr hier.
PPS: Die Zeichnungen sind natürlich in Kooperation mit meinen 2 großen Mäusen entstanden:-)

2 Comments
  • Jennifer Schrems
    Posted at 21:11h, 04 Mai Antworten

    Liebe Verena, DU bist ehrlich gesagt MEINE Heldin! Denn DU meisterst einen Alltag mit drei Kindern großartig, bloggst nebenbei und siehst gut aus! Chapeau, meine Liebe!! Ich liebe deinen Blog!!!

    • ve³
      Posted at 21:42h, 04 Mai Antworten

      Vielen, vielen lieben DANK für die Blumen!!! GSD siehst du mich gerade nicht… ungeschminkt mit Brille vorm PC:-) und im Hintergrund läuft die Waschmaschine…. ÄHHHH

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