Seit bald zwei Jahren habe ich mittlerweile mein Morgenritual oder meine Morgenroutine, ich starte damit relaxter und viel gechillter in das morgendliche Chaos mit vier Kindern und einem pubertierenden Hund. Einfach für ein mehr Leichtigkeit im Alltag. Heute lasse ich euch dieses flotte Morgenritual für Anfänger hier. Wenn ich es kann, könnt ihr es allemal und schon bald merkt ihr, wie gut es euch tut und wie gelassen ihr damit werdet. 

Das Morgenritual für Anfänger

„Alle Achtung“, wenn ich es einmal nicht schaffe – wie letztens zum Beispiel. Mein lieber Göttergatte ist mit dem Wecker ins Bad marschiert und sagt mir eine halbe Stunde später, also um 6:00 Uhr: „Aufstehen bitte!“ Für mich ist das gleichzusetzen mit der Message: „Wir haben keine Milch für deinen Cappuccino!“ oder auch „Es gibt Tiramisu ohne Biskotten und Mascarpone!“ Horror pur, alles ist irgendwie anders, verkehrter, verrückter, nichts mit Work Life Balance für Mamas.

Mir gibt dieses Morgenritual enorme Kraft, so starte ich relaxter und gelassener in den Tag. Bewusst ohne Smartphone. Heute lasse ich euch dieses Ritual hier, du kannst es 1:1 umsetzen und du merkst schon bald, dass diese wenigen Minuten den Morgen und den danach folgenden morgendlichen Stress mit den Kindern einfacher werden lassen.

#1 Das Mein Balance-Tagebuch

Ein paar Minuten in der Früh und ein paar Minuten am Abend, ich liebe dieses Buch. Man überlegt sich kurz drei Punkte und schreibt auf, wofür man dankbar ist. Weiter geht es mit Sachen und Dingen, die den Tag wundervoll machen würden – kurz überlegen, in positiven Gedanken schwelgen und den idealen Tag planen. Im Anschluss noch kurz deine Ziele und Visionen für den Tag notieren um fokussiert und motiviert zu bleiben. Diese kurze Selbstreflexion in der Früh lässt den Tag besser starten. Das Mein Balance-Tagebuch findet ihr hier – sehr empfehlenswert ist auch der theoretische Teil und das Wochenresümee.

Ich habe das „Mein Balance-Tagebuch“ ursprünglich für mich entworfen, um meine Work-Life-Balance mit meinen vier Schatzis, meinen Mann, dem Business und Co zu optimieren. Ich bin so happy, dass es nun veröffentlicht wurde, weil ich damit auch dir helfen kann, deinen Mama-Alltag zu verbessern und das beste für dich herauszuholen!

#2 Yoga Flow für Anfänger

 Ein rascher Sonnengruß – ganz schnell und unkompliziert, pro Übung vier Atememzüge, einfach zum Runterkommen, zum Dehnen, für mich… Hier findet ihr tolle Übungen, die mir eine Yoga-Lehrerin gezeigt hat. 

#3 Quick Make-Up

 Danach kommt eine kurze Auszeit im Bad – ich mache mir ein schnelles Mama Make-Up. Da ich für meine hellen Wimpern Mascara verwenden muss oder will und für meine Augenringe einen guten Concealer brauche, erledige ich das gleich und bin in fünf Minuten fertig. Seht selbst! 

#4 Ein Glas Wasser

 Ich achte bewusst darauf, dass ich viel Wasser trinke und beginne deshalb schon in der Früh damit. Das erste Glas geht auch gut im Stehen neben der Zubereitung der Brotboxen und dem Kreieren den Frisuren!!! ;-)

Worauf muss man achten?

In den ersten paar Tagen funktioniert das Morgenritual noch leicht, ich war zumindest übermotiviert. Doch dann kann es mühsamer werden. „Warum soll ich früher aufstehen? Ich schlafe weiter oder nehme lieber das Handy!“ –  ja, ich habe mir das nicht nur einmal gedacht. Es ist nun jedoch wichtig, einfach konsequent dran zu bleiben und es dennoch durchzuziehen. Habt ihr einen Tag „Pause“ – nicht aufgeben! – trotzdem wieder anfangen. Man fühlt sich nach dem Morgenritual einfach wohler.

Und spätestens nach ein paar Wochen oder auch zwei Monaten kann man es sich nicht mehr wegdenken, glaubt mir! Es gibt hier sogar eine Studie vom European Journal of Social Psychology, die besagt, dass es im Durchschnitt 66 Tage dauert, um eine neue Gewohnheit zu verinnerlichen. Wie auch immer, manche behaupten sogar, es geschieht in 21 Tagen – lasst euch überraschen! Ob so oder so – probiert das Morgenritual für Anfänger unbedingt aus!

Mir tut es im Alltag mit den Kindern wirklich gut, schlechte Gewohnheiten nach und nach gegen gute zu tauschen, meine Routinen zu ändern.

In diesem Sinne: Keine Sorge, Chaos haben wir hier in der Früh trotzdem und trotzdem darf ich nun von mir behaupten, dass ich es mittlerweile gelassener auf- oder hinnehme. ;-)
Hier gibt es noch tolle Glücksgefühle, die im Frühling eingebaut werden können.

Das 6-Minuten-Tagebuch hilft mir beim Morgenritual

 

PS: Details über meinen Mama-Blog findet ihr hier.
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