Hach, wir Mamas sind eben wahre Multitasking-Profis. Angefangen von der Haushaltsmanagerin, der Zeitplanerin, der Köchin, der Taxifahrerin und vieles mehr. Neben Job und Co. versteht sich. Aber manchmal kann dieser Zirkusakt zu viel werden. Mental Load oder wenn der Alltagsstress überhandnimmt und wir uns fragen, ob wir nicht zu viel tun, ist es an der Zeit, innezuhalten und genauer hinzuschauen. Denn die Signale sind da, auch wenn wir sie manchmal übersehen.

Es ist wichtig, unsere Grenzen – die Warnsignale – zu erkennen und zu verstehen, dass es nicht darum geht, perfekt zu sein, sondern darum, ein gesundes Gleichgewicht zu finden. Also, wenn ihr euch manchmal fragt, ob ihr zu viel tut, ist dieser Beitrag genau richtig. Lasst uns gemeinsam einen Blick darauf werfen, wie wir zurückschalten können, damit wir alle den Alltag etwas leichter rocken und die Mamawelle surfen.

Hier sind sieben Warnsignale dafür, dass vielleicht zu viel auf euch lasstet – und einige Strategien, um Veränderungen vorzunehmen. Lasst uns gemeinsam herausfinden, wie wir das Mama-Leben etwas einfacher gestalten können.

Mutterstress – erkennst du dich?

Als Mutter vergleichst du dich vielleicht oft mit anderen. Wer hat den besten oder straffsten Zeitplan (ist das überhaupt ein Begriff?)…. And so on… Tja, es gibt vielleicht einige Superfrauen da draußen, die Aufgaben jonglieren können, als wären sie übermenschlich. Aber irgendwann fällt für den Rest von uns einer dieser Bälle herunter. Nun ja, das ist das Gesetz von Murphy….

Was wir oft zu wenig beachten: Schon ein paar kleine Änderungen können einen großen Unterschied bewirken uns helfen, eine bessere Balance zu finden – nicht unbedingt perfekt, aber besser als zuvor.

Wenn du dich also fragst: „Mache ich zu viel?“, dann bist du möglicherweise an einem Punkt, an dem Veränderungen notwendig sind. Und wenn du das Gefühl hast, dass das Mamasein zu überwältigend ist – halte durch! Es ist okay, um Hilfe zu bitten, und du kannst das definitiv schaffen.

Hier sind einige Anzeichen, die darauf hinweisen könnten, dass es an der Zeit ist, ein paar der Bälle fallen zu lassen, bevor es härter wird!

#1 Du lebst nicht im Jetzt

Das Gedankenchaos, den Gedankenkakao – neue Ideen, Strategien, Überlegungen – wir kennen das und ich glaube, dass viele ehrgeizige, perfektionistische Typen damit im allgemeinen auch Probleme haben. Sie schauen immer nach vorne, was als nächstes kommt. Es klingt ja eigentlich auch gut. Tja, eigentlich. Das Problem ist, dass man beim ständigen Blick nach Vorne vergisst, zu schätzen, wo man jetzt ist. Im Moment. Ich gehöre definitiv dazu…

Ich gestehe: Es gibt Zeiten, in denen meine Kids versuchen, mit mir zu reden und ich blende mich weg. Bin mitten in meinen Tagträumen und plane die nächsten Schritte.

Was hier hilft? 

Mit Absicht gegenwärtig zu sein. Es braucht wirklich Absicht, um zu wissen, wann man STOPPEN und im Moment leben sollte. Und ja, wenn ich mit meinen Kindern zusammen bin, möchte ich auf jeden Fall auch dort sein.

Ein kleiner Ausweg, der mir immer hilft, mich ins Hier und Jetzt zu holen: Ich LIEBE das Alter und die Phase, in der sich meine Kinder gerade befinden.Warum? Weil sie genau in diesem Alter nur einmal sein werden. Morgen sind sie einen Tag älter; und diese Tage summieren sich viel zu schnell….

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#2. Du fühlst dich grundlos ängstlich

Das Gedankenkarussell und der Gedanke, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und du gefühlt zu nichts kommst – all das kann zu einer regelrechten Achterbahn der Ängste führen. Und ich glaube, dass viele ehrgeizige, perfektionistische Mamas damit kämpfen. Ständig schauen wir nach vorn, planen, organisieren – und vergessen dabei, den Augenblick zu schätzen.

Für mich persönlich ist das Gefühl, dass der Tag nicht genug Stunden hat und mir die Zeit für A, B, AC, X, Y und Z nicht ausreicht, oft ein Hauptauslöser für diese Ängste. Mental Load lässt grüßen – wir Mamas haben viele Aufgaben, stehen vor unzähligen Entscheidungen. Wir arbeiten, kümmern uns um die Kids, haben den Haushalt – alles erfordert Planung und Opfer. Und oft sind wir, trotz dieser Optionen, durch finanzielle oder andere Umstände in unseren Entscheidungen eingeschränkt.

Die zusätzlichen Schuldgefühle einer überforderten Mama verstärken diese Ängste nur noch. Doch es gibt einen Ausweg.

Was hier hilft? 

Probiere das Motto: Weniger ist mehr. Wenn du nervös bist und dich gestresst fühlst, überlege dir, auf welche Kleinigkeit du verzichten kannst – vorerst. Es muss nicht immer alles perfekt sein – es muss nicht der perfekt gebackene Geburtstagskuchen sein. Ein kleiner Geheimtipp: Wenn nichts mehr geht, tut es eine fertige Torte auch, die du mit Schoko und Streusel verzierst. Die Sacher Torte aus dem Supermarkt ist ein absoluter Geheimtipp ;-)

Aber abgesehen vom Geburtstagskuchen, überlege dir, auf welche Verpflichtung du verzichten kannst. Sag „Nein“ zu anderen und bewusst „Ja“ zu dir. Es ist wirklich erstaunlich, wie manchmal eine kleine Aufgabe, die man auslagert oder anderweitig neu organisiert, ein ängstliches Herz beruhigen kann.

Mutterstress - die Warnsignale für den Mama Alltag

#3. Du empfindest Groll gegenüber deiner Familie

Kennst du dieses Gefühl von Groll – es ist wie ein schwerer Rucksack, den du unbewusst mit dir herumträgst. Es macht dich gereizt, ungeduldig und lässt dich oft übermäßig kritisch gegenüber deinen Liebsten werden. Es kommt dir so undankbar und egoistisch vor – und doch, wenn du innehaltest und über deine Stimmung nachdenkst, wird dir sofort klar, dass dieser Groll die Ursache für dein unruhiges Verhalten ist.

Für mich persönlich ist es oft ein Ergebnis davon, dass wir uns zu viel aufbürden und die Auszeiten der anderen als „Luxus“ sehen. Mir passiert es, wenn ich in meinem Gedankenkarussell, in meinem Fließband-Tun feststecke und nicht mehr wahr nehme, was um mich herum geschieht. So verstehe nicht es manchmal nicht, wie sich mein Mann nach dem Essen seelenruhig mit der Nintendo Switch auf das Sofa setzt, während ich die Küche fertig mache… Oder wenn sich die Kids Auszeiten gönnen, während wir uns abstrudeln. Unter uns: Tja, bei ihren Handyauszeiten bin ich noch immer nicht Mrs. Relax in Person ;-)

Was hier hilft?

Es ist wichtig, um Hilfe zu bitten und Aufgaben zu delegieren. Auch die Erkenntnis, dass die Arbeit oder Aufgabe noch da ist, wenn ich mich wieder damit befasse, kann sehr befreiend sein.

Manchmal müssen wir unsere Ansprüche ein wenig herunterschrauben und uns bewusst machen, dass Perfektionismus nicht der Schlüssel zu einem harmonischen Familienleben ist. Es ist entscheidend, dass wir lernen, loszulassen und unsere Liebsten so anzunehmen, wie sie sind, ohne ständig über ihre vermeintlichen Unzulänglichkeiten zu urteilen.

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#4. Du hast Schwierigkeiten, dich zu konzentrieren

Das ständige Gedankenkarussell, das sich immerzu dreht, und die endlos lange To-Do-Liste können dazu führen, dass es uns schwerfällt, uns auf eine einzige Sache zu konzentrieren. Tja, kennst du dieses Gefühl, wenn wir uns hin- und hergerissen fühlen zwischen dem, was wir tun sollten, und dem, was wir tatsächlich tun? Es ist frustrierend.

Zusätzlich wird das Problem noch durch den Teufelskreis von Stress und Vernachlässigung verschärft. Als Mütter setzen wir oft unsere eigenen Bedürfnisse zurück, einschließlich unserer mentalen Gesundheit. Wir vernachlässigen uns selbst, bis wir merken, dass wir uns kaum noch konzentrieren können.

Was hier hilft?

Um diesem Multitasking-Wahnsinn Einhalt zu gebieten, habe ich für mich eine Strategie entwickelt: Ich notiere in der Früh die wichtigsten Punkte in meinem „Balance Tagebuch“. Hier geht es um die Bereiche Familie, Job, meine Gesundheit, Inspiration und Me-Time.  Ich beschränke mich hier auf meine „Muss-ich-tun“Liste. Diese Liste enthält nicht alles, was ich tun will, sondern nur die wichtigsten Dinge, auf die ich mich konzentrieren muss. Hier findest du eine kostenlose Tagebuch Vorlage zum Ausdrucken.

Außerdem habe ich gelernt, dass Multitasking oft dazu führt, dass ich zwar viele Dinge gleichzeitig tue, aber keine davon richtig. Deshalb versuche ich, bewusst nur eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen.

Was hier noch helfen kann sind gesunde Snacks wie Mandeln oder Proteinriegel – sie helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren und meine Konzentration zu fördern.

#5. Du hast alle deine Hobbys aufgegeben

Die Selbstfürsorge-/Selbstliebe-Bewegung, die uns in den sozialen Medien, Büchern und Zeitschriften ständig umgibt, ist nicht so dein Ding? ;-) Ich kann dir hier zum Teil zustimmen – denn Selfcare ist kein einmaliges Schaumbad oder ein Wellness-Tag, sondern viel mehr das Gefühl, auch in diesem Bereich „JA“ zu dir zu sagen. Es ist wissenschaftlich bewiesen und nicht nur Humbug – wenn wir auf uns achten, die verschiedensten Formen von Selfcare (emotional, körperlich, geistig, sozial und spirituell) bedenken, geht es uns um einiges besser.

Was hier hilft?

Es ist leider eine Tatsache, wenn du dich nie um dich selbst kümmerst, wenn du dich wie eine Märtyrer-Mama fühlst, die alles für alle tut und niemals entspannt oder Freizeit abseits der Familie genießt, dann wirst du schnell ausbrennen.

Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung. Auch ich habe erst lernen müssen, neben meinen vier Kids, dem Online-Business, meinen Kunden, unserem Haushalt, unserem großen Babyhund, …. bewusst auf mich zu achten. Mir persönlich hilft auch in diesem Bereich wieder das Balance Tagebuch. Vor allem die Balance-Punkte meine Gesundheit, Inspiration und Me-Time lassen mich bewusst auf mich achten.

So habe ich beispielsweise vorletztes Jahr festgestellt, dass ich das Lesen von Büchern wirklich vermisse. Damit meine ich keine Fachbücher, sondern Liebesromane zum Abschalten, wie Romane von Sophie Kinsella, Mhari McFarelane. Zumindest ein paar Minuten am Tag mach ich diese Auszeiten. Vor allem am Abend tut es gut- selbst wenn es nur 10 Minuten sind.

Ich lass dir heute den Weekend Power Boost hier – dort findest du konkrete Selfcare Maßnahmen, die dir helfen, am Wochenende Kraft und Power zu sammeln.

 

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#6. Du wachst auf und fühlst dich überwältigt

Wenn du Kinder hast, die nie durchgeschlafen haben, kennst du das Gefühl der Erschöpfung nur allzu gut. Aber selbst wenn du ausreichend Schlaf bekommst, kann es passieren, dass du dich beim Aufwachen überfordert und ausgelaugt fühlst…

Was hier hilft?

Aufwachen mit einer neuen Routine – ein erster Schritt wäre es, das Handy in der Früh nicht anzugreifen. So habe auch ich mit meiner neuen Morgenroutine begonnen, die ich mir nicht mehr wegdenken kann. Wenn wir in der Früh gleich zum Handy greifen, die Nachrichten oder Social Media checken, fühlen wir uns garantiert noch überwältigter.

Wenn du dich immer noch überfordert fühlst, ist es hilfreich, eine Bestandsaufnahme deines typischen Tages zu machen. Vielleicht gibt es Stressoren, die du bisher nicht wahrgenommen hast. Teile die Last. Vielleicht ist es an der Zeit, einige Aufgaben an deine Familie zu delegieren oder deine Hausarbeit umzustrukturieren. Ein Familientreffen könnte eine Gelegenheit sein, um zu besprechen, wie jeder zur Bewältigung des Alltags beitragen kann. Selbst Kleinkinder können lernen, abends beim Aufräumen zu helfen, wenn du ihnen diese Verantwortung überträgst.

Suchen dir auch Unterstützung bei befreundeten Müttern, die dich nicht stressen, sondern die dir wertvolle Tipps geben können. Deine Mama-Mafia sozusagen. Sollte das Gefühl überhand nehmen, scheue dich nicht, kontaktiere Expertinnen, soziale Einrichtungen, die dir professionell helfen können, – sprich mit ihnen darüber.

#7. Jeder sagt dir, dass du zu viel tust

Und schließlich: Wenn dir alle sagen, dass du zu viel tun, sollten du das zur Kenntnis nehmen!

Ich kann gar nicht zählen, wie oft mir das in meinem Leben schon jemand gesagt hat….
Ich habe mich lange Zeit geweigert, darauf zu hören, weil ich dachte, dass ich das alles schaffen könnte.

Aber meine Gefühle, meine Beziehungen und sogar meine Arbeit haben alle irgendwann gelitten, weil…

Sie hatten Recht.

In diesem Sinne: Achte auf dich und pass auf dich auf! 

 

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