Herbst 206: Pferde EVERYWHERE. Ich hätte es nie geglaubt, aber nach Elsa, Anna, Olaf und Co. gibt es ein neues Thema im Hause MamaWahnsinnHochDrei, die hübsche Eisprinzessin und ihre kleine Schwester Anna haben nämlich schön langsam ausgedient. Das Highlight meiner Lieblinge sind derzeit Pferde, und das in allen Facetten – egal ob „Bibi und Tina“ oder andere Pferde-(Hör)bücher, sie „verschlingen“ sie. Die älteste zwar noch ein bisschen mehr, aber die mittlere Zuckerpuppe zieht nach. Bei ihr dürfen nur noch der Pyjama und die Bettwäsche die fesche Elsa zieren – Kleider und so (zum Glück) nicht mehr.

Reitstunden. Tja, und das eine jagt das andere, wie das halt so ist, und selbstverständlich müssen sie auch zum Reitunterricht, eh klar, was soll ich sagen? Wir sind von Reitställen umgeben und schließlich sollte jede Sportart einmal ausprobiert werden, so sehen das sowohl mein lieber Mann und auch ich und wir möchten es – so weit es geht – unseren drei Lieblingen auch ermöglichen. Ich für meinen Teil hab zwar damals vor 25+ Jahren beschlossen, dass mein Glück auf Erden nicht auf den Rücken der Pferde liegt, das interessiert meine drei Goldschätze aber nicht. Das ist gut so, sie sollen sich immerhin ihre eigene Meinung bilden.

Sodala, lange Rede, kurzer Sinn: In den 25+ Jahren hat sich jedoch einiges getan beziehungsweise ist es für Newies nicht immer einfach im Reitstall. Ich habe euch ein paar No-Go’s oder DON’Ts zusammengefasst. Diese Dinge können schon im Vorhinein verhindert werden.

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Die No-Go’s:

Das Alter

Grundsätzlich ist es ratsam, dass die Kinder erst ab sechs Jahren mit dem Reiten beginnen sollen. Seriöse Reitställe lassen es früher auch gar nicht zu. Okay, und nun kommen wir zu unserer Problematik: Eine Reitermaus ist sechs Jahre alt, die zweite gerade fünf geworden. Tja, das erste No-Go. Will man nicht jedes Mal Geld fürs Ponyreiten (=Pony führen ähnlich wie am Jahrmarkt) ausgeben, ist es besser, das kleinere Kind daheim zu lassen. Geht in unserem Fall jedoch nicht. Und selbstverständlich braucht sie vom Helm, den Stiefeln etc. pp. dennoch alles. Ich warte nur darauf, dass der zweijährige Liebling reiten will. BRRRR…

Equipment einpacken

Reiterhose, Reiterhelm und Reiterstiefel sind ein Must für die Kleinen (ja, auch fürs Ponyreiten). Sie haben sich zum Geburtstag immerhin auch nichts anderes gewünscht. Okidoki, problematisch wird es, wenn Mama die Tasche nach der Arbeit schnell packt, zu Oma fährt, um die Süßen abzuholen, und dann ein Goldschatz vorwurfsvoll fragt: „Mamaaaa! Wo sind meine Reiterstiefel?“ Va bene, alles retour. Wir müssen noch schnell nach Hause und dann zum Reitstall. Ein Umweg von 30 Minuten. Bitte merken: Vor dem Wegfahren nochmals alles überprüfen und checken. Auch wenn die Stiefel bei der Türe stehen und man sich denkt, die können nicht vergessen werden, jeder fliegt drüber, bitte trotzdem SOFORT einpacken!!!!

Zu spät kommen

Im Prinzip wäre es gut, eine halbe Stunde vor Beginn der Reitstunde beim Stall zu sein. Besonders das erste Mal, wenn man nicht weiß, wo er sich befindet. Hinzukommen bei uns aber noch die uneingeplanten 30 Minuten, die die vergessenen Reiterstiefel gekostet haben sowie der leere Tank. BRRRRRR… Was soll ich sagen – bitte ausreichend Zeit einplanen. Ich bin nur froh, dass die Dame trotzdem so nett zu uns war. Sie hat die Pferde gemeinsam mit den Freundinnen meiner Lieblinge gestriegelt, gebürstet und hergerichtet. Sorry…

Flip-Flops

Das Schuhwerk ist das Um und Auf. Wenn Mama COOL mit den Flip-Flops kommt, wird sie nicht nur einmal komisch angeschaut. Auch kann der grob-sandige leicht schmutzige Boden einer Reiterhalle nicht mit dem wunderschönen Sandstrand von Maui verglichen werden. Blöd wird es aber, wenn Mama die mittlere Puppe mit dem Pony führen sollte und ergo dessen es nicht tun darf. Ach, ich war nur froh, dass die liebe Tante gekommen ist und das übernommen hat, ansonsten hätte ich mir bestimmt ein halbes Jahr lang die Vorwürfe anhören können.

Bahn frei

Halle auf, Halle zu – gefühlte zwanzigmal sind wir hinein und wieder hinaus. Wer ein zweijähriges Kind hat, kann sich vielleicht vorstellen, wie das so ist. Obwohl ihr Pferde gefallen, bleibt sie nicht ruhig sitzen und schaut den Schwestern zu. Herumlaufen kann ich sie nicht lassen. Nach dem zwanzigsten Mal und nachdem ich fast in mein reitendes Mädchen, die Reitlehrerin und das Pferd renne, erklärt mir die liebe Dame, dass es auf jedem Reiterhof „Tür frei?“ heißt, und dass man auf die Antwort „Ist frei“ warten muss. OMG! Zum Glück war sie trotz allem sehr verständnisvoll.

In diesem Sinne gelobe ich Besserung! Zum Wohle meiner Kinder. Zum Wohle der Pferde. Zum Wohle der Reitlehrerin. Zum Wohle der Reitstallbesitzerin. Zum Wohle aller. Sorry, ich bin halt nur ein Reitstall-Tourist. Habt ihr noch Tipps für mich?

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PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.
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