Das Papa-Drama um die Schultasche

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Im Grunde wollte ich das Schultaschen-Thema auslassen, es funktioniert aber leider nicht ganz, denn es „verfolgt“ uns quasi und deshalb kann und will ich euch diese Story nicht vorenthalten. Vor allem auch deshalb nicht, weil wir ein elendslanges Papa-Tochter-Drama hatten. Mein Fast-Schulkind und ihr lieber Vater sind nämlich wahrlich ein Dream-Team. 

Eigentlich fängt die ganze Geschichte schon Tage vor dem großen Tag an. Nein, mit diesem Tag ist jetzt nicht der Schulbeginn gemeint, sondern lediglich der Schultaschen-Kauf-Tag. Er ist bei uns richtig wichtig und wird sogar separat benannt. Tatsache! Mein ältester Goldschatz ist hyper-nervös, fragt täglich, wie oft sie noch schlafen muss. Eine Notiz am Rande: Wir sind und blieben im April, also fünf Monate vor Schulstart! Bitte greift euch jetzt nicht auf den Kopf und denkt, die Familie MamaWahnsinnHochDrei ist ja komplett wahnsinnig. Zu unserer Verteidigung: Der Goldschatz hatte Geburtstag und wir packen die Gelegenheit am Schopf. Mein lieber Göttergatte vielleicht ein bisschen mehr als ich.

Der liebe Papa. „Also, da bei dir so oder so alles rosarot und lila ist, bin ich dafür, dass du eine Buben-Schultasche bekommst“, ärgert er unsere Prinzessin. „Mehr Blau, Grün und Schwarz braucht die Welt!“ Das Theater meiner Zuckerpuppe kann ich nur annähernd schildern, sie schreit, zwillt und steigt voll und ganz auf die Kommentare ihres Vaters ein. „Papa, nnnnnnnnnnnnneeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiinnnnnnnnnnnnnnnnn! Papa, neeeeeeeeeiiiiiiiinnnnnnnnnnnnn! Mama, stimmt das?“, fragt sie.

Ein bitterböser Blick reicht nicht. Mein lieber Mann sagt: „Sie muss abgehärtet werden! Was meinst du, ein Totenkopf wäre nicht schlecht!“

„NEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEIIIIINNNNNNNNNN! MAMAAAA! DAS KANN NICHT SEIN.“ So geht es nicht Minuten, nicht Stunden, sondern Tage. Schlussendlich gibt mein lieber Göttergatte aber nach, wird „schwächer“. „Ein rosaroter Totenkopf mit Glitzer“, sagt er schließlich grinsend.  Auch im Geschäft hält er unserem Sonnenschein „seine“ Exemplare mit Autos, Raumschiffen und Co. vor die Nase. Aber: Pustekuchen.

Gesiegt hat die Vernunft – geworden ist es eine wunderschöne Einhorn-Schultasche von Step by Step. Mehr oder weniger schlicht und trotzdem cool. Sooooooooooo wunderschön! Inkludiert im Comfort-Schulranzenset sind eine Federschachtel, ein Turnsackerl und ein Schlamperetui im gleichen Design. Die Schultasche selbst ist innen sehr gut strukturiert und die ergonomisch geschwungene Rückenpartie garantiert einen tollen Tragekomfort. Das sind dann halt wieder Details, die meinem lieben Mann mehr oder weniger egal sind. 😉 Aber schlussendlich wollen wir beide nur das Beste für unseren Sonnenschein.

In diesem Sinne frage ich mich, warum Väter manchmal so sind. Ist das im Papa-Gen verankert? Obwohl sie ihre Prinzessinnen vergöttern, ärgern sie sie. Und am Ende des Tages können sie ihnen keinen Wunsch abschlagen. Mehr Einhörner braucht die Welt!

 

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.

In Zusammenarbeit mit Step by Step. 

 

 

2 Comments
  • Anja
    Posted at 10:35h, 18 November Antworten

    Ich lese schon eine Weile bei dir, diesen Post habe ich aber gerade erst gelesen und das ganze hätte sich so auch bei uns abspielen können. Meine Große ist 5 und mittlerweile kommt sie in solchen Fällen zu mir und fragt ‚Mama veralbert Papa mich schon wieder?‘ und meist kommt dann von ihr ‚Papa ich weiß, dass du mich veralberst. Das ist nicht lustig. ‚ Er kann es aber nicht lassen. Bei uns übrigens das gleiche Problem bei beiden Opas.

    • verena
      Posted at 23:37h, 20 November Antworten

      Hihihihi… ja, das dürfte scheinbar so in allen Papas drinnen sein… Meiner ärgert mich heute noch 🙂 Liebevoll allerdings. Bin so unendlich froh, ihn zu haben.
      Alles Liebe, Verena

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