Achtung, Spiritualität und Higher Power. Heute wird es leicht spirituell beziehungsweise geht es um Spiritualität im Alltag. Nein, ich bin nicht zur Esoterik-Mama mutiert, sondern nehme mir einfach Dinge aus gewissen Bereichen heraus, die mir in der Hektik, im Hamsterrad zwischen dem Job und den 4 Kindern helfen und diese teile ich dann gerne mit dir. Wenn Spiritualität nichts für dich ist: TRIGGER-Warnung und nicht weiterlesen. ;-) Wenn du gerne experimentierfreudig bist und es probieren möchtest: TAKE IT und versuche unbedingt, ein bisschen Spiritualität in deinen hektischen Alltag zu bringen, es kann gut werden!

Zurück im Alltag. Es fühlt sich oft stressig an, wir sind im Mama-Hamsterrad gefangen, unsere Gedanken und Taten päppeln zwischen dem Job, neuen/alten Projekten, unseren Kids und vieeeelen To Do’s  …. Kennst du das? Ein neuer Kunde oder ein neues Projekt? Ein altes To Do, dass du auf die lange Bank geschoben hast? Ein Angebot? Ein Text? Dazwischen stehen Ballett- oder Fußball Taxifahrten an, Gedanken wie „Was koche ich zum Abendessen?“, „Was brauchen wir noch für den Skikurs?“, „Wo bekomme ich im Jänner einen Badeanzug?“ oder „Meine Schwiegermutter kommt – wann räume ich die Wohnung schnell auf?????“. Oft ist es überwältigend und die Gedanken spielen verrückt.

An wieder anderen Tagen fühlt sich alles leichter an. Du bist produktiv, erledigst ganz viele Dinge von deiner To-Do Liste, bist im Flow. Aber dennoch begleitet mich zumindest manchmal dieses Hamsterrad- oder „Mein Leben geht viel zu schnell an mir vorbei“-Gefühl. Die Tage verfliegen und ich fühle mich nicht so wirklich mit dem Hier und Jetzt, mit der Außenwelt oder mit mir selbst verbunden. Kennst du diese Gedanken? Es ist schwer in Worte zu fassen, ich meine damit den Hustle-Mood, das Ratter-Ratter, … das einfach keine Zeit für MEHR zulässt.

Genau damit will ich dir gerne helfen. Spiritualität hin oder her. Ich will, dass wir uns wieder mehr verbunden fühlen – mit uns selbst, den Menschen um uns und ja, auch dem Spirituellen. Deshalb teile ich heute ein paar Superkräfte Praktiken, die dir täglich dabei helfen können, dich verbundener zu fühlen.

Mehr Spiritualität in den Alltag bringen - simple Higher Power Methoden können dir helfen, den Alltag besser zu wuppen

Spiritualität im Alltag: 8 Methoden, um dich im Alltag verbunden zu fühlen

Ich stelle dir 8 Praktiken vor, die gut funktionieren. Nimm dir davon, was dir hilft und was du persönlich brauchst. Du musst nicht alles davon täglich machen. Ich hoffe jedoch, diese Punkte regen dich dazu an, nachzudenken was für dich passen könnte und vielleicht kommst du dadurch auch auf weitere Punkte, die dir dabei helfen, dich spiritueller, verbundener und mehr ausgerichtet zu fühlen.

#1 Es gibt etwas Größeres als uns und wir sind alle einzigartig

Mir geht es jetzt nicht um die Kirche (und um die katholische schon gar nicht) oder um das tägliche Beten, aber was ich schon immer sehr schön finde, ist der Gedanke, dass es etwas Größeres gibt. Es gibt etwas, das so viel größer ist als ein Gebetsort, die heilige Schrift oder ein Pfarrer – es ist allumgebend. Wichtig ist nur, dass wir wissen wie wir uns damit verbinden. Darum sind diese folgenden Methoden für mich so wichtig.

#2 Slow Down – Spiritualität im Alltag

Dinge langsamer angehen, den Stress und die Geschwindigkeit aus dem Alltag nehmen – das ist definitiv die Methode, die mir am meisten dabei hilft mich verbundener zu fühlen. Man muss sich die Zeit und den Raum geben, um diese Verbundenheit bewusst wahrzunehmen und zu empfinden. Was kannst du aktiv machen um runterzukommen? Beispiele sind eine Kerze anzünden und ihr beim Brennen zuschauen, dich um Pflanzen oder Tiere kümmern, Zeit in der Natur verbringen – egal ob im Garten, im See, im Wald oder im Stadtpark. Diese Dinge sind sehr effektiv, helfen uns bei der Entschleunigung und erinnern uns daran, an etwas Größeres als uns selbst zu denken.

#3 Dankbarkeit

Wer mich schon länger kennt weiß, dass Dankbarkeit ein großer Teil von meinem täglichen Leben ist. Weil es so unglaublich machtvoll ist und unseren Fokus auf das Positive, das Gute und das Schöne lenkt. Ich benutze dafür täglich das Mein Balance Tagebuch, das dauert nur ein paar Minuten, lenkt meine Gedanken jeden Tag auf die positiven Dinge und hilft mir dabei meine Familie, Arbeit, Gesundheit, Inspiration und Me-Time in Einklang zu bringen. Online gibt es auch unzählige Dankbarkeits-Meditationen, die sich soo gut anfühlen und glücklich machen, wenn das Leben manchmal schwierig oder beängstigend sein kann. Es ist schön, wenn wir den Fokus auf das Gute lenken, denn es gibt sooo viel für das wir dankbar sein können.
Hier findest du eine kostenlose Tagebuch Vorlage zum Ausdrucken.

#4 Bewusstes Atmen mit Spiritualität im Alltag

Tief und langsam atmen bringt uns in Einklang mit unserem Körper und Geist. Am besten mehrmals am Tag bewusst atmen, besonders am Anfang des Tages. Dreimal tief ein- und ausatmen in der Früh ist schon genug. Achte dabei darauf, dass die Schultern unten sind und das Kiefer entspannt ist. Diese Praktik dauert nur ein paar Sekunden und es ist wissenschaftlich bewiesen, dass es so hilfreich ist. Ein skurriles Beispiel, das ich unlängst gehört habe, aber dennoch nachvollziehbar: Rauchen wird deshalb auch als so „entspannend“ empfunden, weil wir uns damit eine bewusste Pause gönnen und tiefe Atemzüge nehmen. Unabhängig vom Gift, lasst uns also auch öfter mal eine 2-Minuten-Pause einlegen, an die frische Luft gehen und tief ein- und ausatmen. Beginnen wir damit, uns als jemand zu identifizieren, der diese kurze und einfache Angewohnheit täglich tut und es wird uns so viel Erleichterung in unser Leben bringen.

 

Du wünscht dir eine bessere Balance zwischen Familie und Beruf, dem Mama-Leben, Frau-sein, all deinen To-Dos und dem Haushalt? Dann melde dich beim kostenlosen E-Mail-Club an und erhalte jeden Freitag den Newsletter mit wertvollen Impulsen wie du in stressigen Zeiten entspannter sein und die Momente bewusster genießen kannst! So schaffst du es einen ausgeglichenen Mama-Alltag zu führen!

Nicht unwesentlich: Spam mag ich nicht! Und du kannst dich natürlich jederzeit abmelden.

#5 Ein Hobby nur für dich

Mir kommt vor, wir unterstützen Hobbies und Freizeitaktivitäten so intensiv für unsere Kinder, aber vergessen selbst vollkommen darauf, uns auch unseren eigenen Hobbies zu widmen. Was ist etwas, dass dir Freude bereitet, dir Spaß macht, dich in den Flow Zustand bringt oder etwas, dass du gerne lernen willst? Das kann ein Hobby nur für dich sein – es geht nicht darum damit Geld zu verdienen, es auf Social Media zu posten, dass dich diese Aktivität an ein gewisses Ziel bringt oder dass es etwas ist, in dem du besonders erfolgreich sein muss. Sondern es geht einfach nur darum, dass es eine Aktivität ist, die du gerne machst und bei der du vergisst auf die Uhr zu schauen. Ein Beispiel wäre Musik und ein Instrument spielen. Du musst kein Album aufnehmen, du musst nicht vor der ganzen Familie zu Weihnachten ein Konzert spielen, du musst niemanden davon erzählen oder es anderen zeigen, du musst nicht gut darin sein – du sollst das Musik machen einfach nur genießen ;)

#6 Spirituelle Aura

Jeder hat seine eigene Meinung zum Thema spirituelle Energie und Aura. Ich hab einmal gehört, dass man sich seine Aura wie  Flügel vorstellen soll, ich finde das eine schöne Idee. Denk einmal kurz darüber nach: Wenn du deine Augen schließt und du dich selbst mit Flügel vorstellst, was siehst du vor dir? Engelsflügel? Feenflügen? Schmetterlingsflügel? Vogelflügel?  Sind sie groß? Beginnen sie gerade erst zu wachsen? Sind die verletzt? In welcher Position sind sie? Offen oder geschlossen? Welche Farben haben sie?
Stell dir täglich kurz die Frage: „Wo und wie sind meine Flügel?“ Ob sie bunt und farbenfroh sind, ob sie sich fest und schwer anfühlen oder natürlich und leicht? Wenn deine Flügel offen sind, ist dein Herz offen – stell sie dir also offen vor, das funktioniert auch perfekt in Meditationen. Wenn du tolle Momente erlebst, wo du dich freust und stark und frei fühlst, dann denk an deine Flügel und frage dich „Auf welcher Schwingungsebene bin ich gerade?“ Ich finde das eine tolle Übung um spirituelle Aura und Energie begreiflicher – auch für Kinder – zu machen. Die Flügel kann man mit seinen Kindern besprechen und die Vorstellungen dann zum Beispiel auch gemeinsam zeichnen.

#7 Grounding – Spiritualität im Alltag

Die Bezeichnung Grounding kommt aus Amerika und ist ein schicker Ausdruck für „Barfuß gehen“. Besonders im Sommer fühl ich mich dadurch sehr verbunden mit Mutter Natur: draußen sein, den Boden fühlen, die Zehen spreizen, sich geerdet fühlen und mit der Erde, mit der Welt, mit der Natur verbunden sein. Es ist gratis, kann von überall aus praktiziert werden und hat viele positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unsere Stimmungslage. Bei Panikattacken raten Ärzte auch an, seine Hände und Füße auf festen Grund zu legen weil der Grund sich nicht bewegt und uns Stabilität gibt, unabhängig davon, wie es sich in uns drinnen gerade anfühlt. Wenn es super kalt ist und es draußen schneit, müsst ihr das natürlich nicht tun. Für mich persönlich ist es am Schönsten über Gras zu gehen oder auf einem Waldboden, aber es funktioniert auch super über Steine, Holz, egal was für Untergrund: Hauptsache du fühlst es an deiner Fußsohle. Mag für manche ein Hippie Ding sein, aber es ist wirklich kraftvoll und dadurch sind wir verbunden mit der machtvollen Energie, die durch die Erde kommt.

#8 Stretchen

Weniger als 5 Minuten reichen schon aus. Es geht einfach nur darum, dass man sich ein bisschen dehnt und schaut, dass man auch im Alter noch gut beweglich ist. Eine meiner Lieblingsübungen: Beine auf den Boden stellen, bei der Hüfte nach vorne klappen und die Hände baumeln lassen. Das hilft dem Rücken und dem Nacken so sehr und fühlt sich wunderbar an! Dann noch die Hände über den Kopf und einmal nach links und einmal nach rechts stretchen, oder nach hinten für den Rücken. Danach die Zehen spreizen und mit den Fingern dazwischen greifen und diese dehnen. Stretching kann auch super mit dem bewussten Atmen von Punkt 4 kombiniert werden. Es gibt einen Grund warum Dehnübungen so oft empfohlen werden – weil sie wirklich hilfreich sind und die Beziehung zu unserem Körper stärken.

In diesem Sinne: Wann fühlst du dich mit der höheren Macht und deiner Spiritualität verbunden? Was hilft dir dabei? Wie integrierst du Spiritualität im Alltag – welche dieser Methoden wirst du für dich selbst ausprobieren? Hast du noch weitere Ideen? Teile diese gerne mit mir, ich freue mich über dein Feedback!

Spiritualität im Alltag - so kannst du Higher Power in das Leben mit Kindern und Job bringen

PS: Details über meinen Mama-Blog findet ihr hier.