Vereinbarkeit Malheur MamaWahnsinn

Status quo Vereinbarkeit: Vier Kinder und der Beruf

Ja, ich gestehe: Die Vereinbarkeit, mein alter Beruf und das Drumherum plagen mich im Moment, und das nicht nur wegen der Ferien. Ich bin mir aber sicher, dass ich nicht die einzige Mutter mit dieser Problematik bin. Ich habe jedoch für mich oder für uns die Reißleine ziehen müssen. Ich fange nicht wie ursprünglich geplant im Oktober in meinem alten Marketing-Job an, ich schaffe es derzeit einfach nicht… 

Belastung…

Es hat mich in der letzten Zeit ziemlich belastet. Meine Gedanken schwirrten hauptsächlich rund um meine vier Kiddies und wann sie mich wie intensiv brauchen, den alten geliebten Marketing-Job sowie den Blog und den Shop beziehungsweise „The little Big Style“. Ich wollte nach den Ferien  wieder in der Bank im Marketing starten. Doch zugegeben, es geht derzeit einfach nicht und ich habe den Arbeitsbeginn vorerst auf März verschieben müssen.

Das Gespräch mit meinem Chef und meinen Kollegen fiel mir schwer, weil ich im Grunde immer gerne in die Arbeit gegangen bin – es ist familiär und das Team toll. Das Miteinander und der Austausch sind unbezahlbar. Hier muss ich auch noch einwerfen, dass die Kärntner Sparkasse für mich einer der familienfreundlichsten Arbeitgeber überhaupt ist. Allerdings funktioniert es derzeit mit vier Kindern einfach nicht. Alleine wenn ich an die Zeit von Jänner bis April zurück denke. Meine Lieblinge waren insgesamt vier Tage – selbstverständlich nicht zusammenhängend – gesund und zeitgleich im Kindergarten beziehungsweise in der Schule. Ping und Pong ließen grüßen und immer war jemand anderer krank. Fragt mich nicht, wie ich das gehandelt hätte, wenn ich in der Arbeit hätte sein müssen…. Oder auch die Osterferien: Hier hatte ich „heiße“ zwei Stunden in insgesamt zehn Tagen, wo ich jemanden für die Kleinen hatte. Die Omas hatten keine Zeit, Kindergarten und Hort waren geschlossen.

Vereinbarkeit Malheur MamaWahnsinnVereinbarkeit: Nachtschichten in den Sommerferien

In den Sommerferien geht es uns derzeit ähnlich. Ich bin in den neun Wochen eingeteilt mit meinen Mäusen, fahre von A nach B, versuche, alles unter den Hut zu bekommen. An geregelte Arbeitszeiten wäre nicht zu denken. Ja, auch der Blog läuft derzeit im „Nachtmodus“ – ich schaffe es nicht, alle Mails, Anfragen untertags zu lesen geschweige denn zu beantworten, ausführliche Reportings zu erstellen und und und… Ich komme hauptsächlich abends und in der Nacht dazu. Das geht in diesem Fall, denn im Prinzip ist es egal, zu welchem Zeitpunk ich arbeite. Es interessiert niemanden, wann die Texte, Postings und Bilder entstehen, der Redaktionsplan erstellt oder fotografiert wird, die Bilder bearbeitet werden und und und… Den ersten Entwurf dieser Zeilen habe ich beispielsweise am Samstag um 22 Uhr getippt, die Kinder sind kurz davor ins Bett gegangen, mein Mann hat sich eine Dokumentation angesehen und ich geschrieben. Der große Vorteil: Ich blogge nach wie vor nach bald fünf Jahren noch immer sehr, sehr gerne und bin unendlich froh darüber – anders würde es auch nicht funktionieren. Alleine dieser Beitrag ist eine Art von der Seele schreiben, wie ihr merkt, das Thema nagt…

Wie es im März dann weitergehen wird, weiß ich noch nicht – allerdings sind meine Kinder und vor allem der kleine Mann dann etwas größer. Allerdings habe ich mir spätestens nach dem dritten Kind angeeignet, nicht großartig zu planen – es kommt sowieso vieles anders als man denkt.

In diesem Sinne: Stay tuned… 
Wie ist das bei euch? Wie viele Kinder habt ihr – wie vereinbart ihr eure Kinder und den Job? Seid ihr angestellt oder selbständig? Kommentiert und verratet es mir! 

Vereinbarkeit Malheur MamaWahnsinn

 

PS: Details über meinen Mama Blog etc. findet ihr hier

7 Comments
  • Viola
    Posted at 11:45h, 06 August Antworten

    Hallo Verena, ich hab ja auch vier Kinder und bin wie du im 24/7 Dauerbetrieb. Meinen Job als Lehrerin vermisse ich, denn die Arbeit hat mir immer viel Freude gemacht und auch Kraft gegeben. Aber momentan würde das meine Kapazitäten übersteigen und niemand hätte etwas davon.
    Also blogge ich wie und wann es mir passt, habe Freude an dem Austausch und bin trotzdem immer für meine Kids verfügbar- perfekt!
    Alles Liebe, Viola

  • Isabella Grabuschnig
    Posted at 19:43h, 06 August Antworten

    Hallo Verena! Meine beiden Jungs sind 7 und 10 Jahre alt, ich bin DGKP und arbeite derzeit geringfügig (6 Std/Woche). Das klingt wenig, jedoch könnte ich derzeit nicht mehr schaffen, da wir auch keine Omas/Opas als Hilfe haben. So läuft es derzeit sehr gut und alle Familienmitglieder sind zufrieden. Mach dir keinen Stress, wichtig ist das es dir und den Kids dabei gut geht! Unsere Kinder brauchen uns! 😊 LG! Isabella

  • marie
    Posted at 21:50h, 06 August Antworten

    liebe verena,
    dein beitrag kommt wie gerufen! ich kämpfe grad mit mir selber mit wie vielen std ich in meinen job zurückkehren soll.. habe 3 kids (5j/2,5j/8monate) und ich weiß nicht wie ich das schaffen soll – obwohl ich so gerne will! 🤪 mal sehen, wie ich mich dann letztendlich entscheide. danke dir auf alle fälle für deine gedanken zu dem thema! es nimmt mir den druck (den ich mir selber mache) alles schaffen zu müssen!
    glg marie

  • Dresden Mutti
    Posted at 07:18h, 07 August Antworten

    Je größer die Kinder, desto leichter wird es tatsächlich. Von daher ist der Aufschub gut. Wie geht es denn deinem Mann damit? Für ihn ändert sich dann ja sicherlich auch viel, wenn du auch arbeitest. Fühlt er sich der Herausforderung gewachsen?

  • Silke Schmitt
    Posted at 21:27h, 08 August Antworten

    Hallo Verena,
    Ich habe 2 Jungs. 6 und 9 Jahre alt. Ich arbeite als Lehrerin und Konrektorin an einer Grundschule in Bayern. Es funktioniert eigentlich gut – aber ich habe auch Omas, die einspringen und einen Mann, der immer mal wieder im Home Office arbeiten kann, wenn es erforderlich ist. Mit mehr als 2 Kindern könnte ich mir das allerdings nicht vorstellen. Ist so schon schwierig genug alles unter einen Hut zu bringen. Hobbies haben die Kids ja auch….
    viele liebe Grüße
    Silke

  • Amy
    Posted at 22:48h, 08 August Antworten

    Liebe Verena, setz dich nicht unter Druck. Alles hat seine Zeit, hör auf dein Herz- & Bauchgefühl. Der richtige Zeitpunkt findet sich dann von ganz allein!
    Ganz herzliche Grüße, Amy

  • Heike Schuster-Öller
    Posted at 04:03h, 09 August Antworten

    Hallo Verena! Ich habe auch 4 Kids, eine Tochter mit 18, die beginnt dann zu studieren, einen Sohn mit 15 der geht ins Gymnasium und Zwillinge mit 8 Jahren, bin Volksschullehrerin mit einer vollen Lehrverpflichtung ! Ich verstehe deine.Entscheidung voll, deine sind auch kleiner. Nebenbei bin ich auf Insta, dass voll viel Spaß macht und was gut ist, sonst hätte ich so nette Menschen wie dich nicht kennengelernt! Deine Blogbeiträge sind sehr interessant 👍🏻 freue mich auf jede. Neuen. Dir noch alles, alles Gute lg Heike 😘

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