"Warum bist du so gelassen und positiv?" - diese Frage hör ich oft. Das bin ich freilich nicht immer, es ist eine Frage der Perspektive. Letztens habe ich euch schon neben meiner Mamajoylist einige Punkte verraten, nun hole ich eine Expertin dazu. Denn obwohl ich mich schon länger mit den Themen "Mehr Gelassenheit. Mehr Freude." beschäftige, will auch ich noch viel lernen. Mehr Leichtigkeit im Mama-Alltag ist so wichtig. Natürlich funktioniert es nicht immer, aber wenn wir es zunächst manchmal und dann vielleicht immer öfter schaffen, und in unseren Alltag integrieren, ist uns Mamas schon viel geholfen!

Corona hin oder her - mir ist es trotz allem oder vielleicht auch deshalb wichtig, mit meinen Kindern eine relativ schöne (Vor)-Osterzeit oder überhaupt einen schönen Alltag zu verbringen, wir wissen ja nicht, wie lange es dauern wird. Natürlich, es ist nicht einfach neben der nun nächtlichen Arbeit mit vier Kids, die zum Teil unterschiedliche Interessen haben, lernen, üben oder sonst was müssen - aber es funktioniert einigermaßen hier. Die Stimmung ist zumindest noch nicht gekippt.

Die Geduldsprobe oder wie weit kann man eigentlich gehen? Was oder wie viel hält Mama aus? Wann läuft sie verzweifelt in die Besenkammer, lässt einen lauten (sehr, sehr lauten) Brüller los und steckt sich sozusagen als eigene Wiedergutmachung ein riesengroßes Stück Schoko in den Mund und schluckt es ohne zu kauen? (Ich so...) Ja, diese Geduldsproben sind wie das Salz in der Suppe oder die Rechtfertigung für die wohlverdiente vor den Kindern versteckte Schokolade im Mamaleben. Ohne sie könnte es glatt langweilig werden.  

Hach... Ich hätte es mir selbst nicht gedacht, aber so ist es eben mit der Fremd- und der Eigeneinschätzung. Meine Lieblinge haben mir nämlich unlängst einige Punkte aufgezählt, die mich angeblich unerträglich machen. Wahrscheinlich als eine Art der Verarbeitung habe ich diese Kritik in einer Mamakolumne zusammengefasst. Heftig, sag' ich nur. Geht es euch manchmal ähnlich oder stehe ich damit alleine da?