Ach, da denkt man sich, einmal unterwegs ohne die Sonnenscheine. Den Augenringen wird eine Pause gegönnt, genügend Schlaf ist vorprogrammiert. Doch nichts da! Und NEIN, für alle, die sich jetzt vielleicht etwas Böses denken, ich hab mir die Nächte leider nicht in Bars, am Christkindlmarkt oder in diversen Lokalen um die Ohren geschlagen! Trotzdem war Schlaf Mangelware. GRRRR....

Unterwegs ohne Kinder Alleine unterwegs oder unterwegs ohne Kinder. Theoretisch hätte ich letzte Woche in Nürnberg sein sollen, am nächsten Donnerstag in Berlin und Anfang Juni dann in Salzburg. Jeweils nur ein bis zwei Nächte, ziemlich knapp getimt, um keine Zeit zu verlieren. Dennoch alles ohne meine Lieblinge. Wie soll ich es jetzt am besten sagen, früher - also vor den drei Prinzessinnen - war das alles kein Problem. Als ich mal fünf Stunden vor Abflug erfahren habe, dass ich nach London muss, saß ich gedanklich schon mit meinem stylischen Regenmäntelchen im Flugzeug. Spontanität war mein Mittelname. 

Ein Sightseeing-Urlaub mit fünf Kids! Geht das? Ihr fragt euch bestimmt, ob mir die Hitze des einzigartigen Sommers zu Kopfe gestiegen ist und ich jetzt im Herbst komplett wahnsinnig geworden bin, aber es hat einwandfrei funktioniert. Seht selbst. Denn gemeinsam mit meinen Eltern, meinem Bruder inklusive Schwägerin und zwei Kids (12 und 9 Jahre), meinem Göttergatten und meinen drei Goldschätzen waren wir letztens drei Tage in Südtirol und hatten eine wunderbare Zeit. Mehr oder weniger ohne Zwischenfälle, aber das ist dann eine andere Geschichte und selbstverständlich schon bald hier am Blog nachzulesen. Alle weiteren Details, den Urlaub in Bildern sowie einen tollen Hoteltipp etc....

IMG_9939 Kein Entkommen. Mein Baby-Mädi (bald 8 Monate) und ich im Krankenhaus – der Arzt und der Dolmetscher wollen, dass wir die Nacht dort verbringen. Die 2 großen Mädis (beinahe 5 und 3 ½ Jahre) plärren in der Zwischenzeit schon hysterisch bei der Omi, der netten Tante und dem lieben Onkel, die uns dankenswerterweise begleitet haben, im Hotel. Besonders das mittlere Mäuschen will stante pede zu mir – sie schläft lauthals schreiend mit ihrer vom Kinder-Club erhaltenden schwarzen Piraten-Maskerade  auf meinem Bettpolster ein. Und mein Handy-Akku zeigt nur mehr 10 Prozent an – Ladegerät hab ich natürlich keines mit.

IMG_9897 Eigentlich war dieser Urlaub für mich geschichtentechnisch schon abgehakt und ich hab bereits andere Storys für euch vorbereitet. Doch das dicke Ende kommt zum Schluss beziehungsweise 24 Stunden vorm Abflug: Das kann ich euch nicht vorenthalten, diese Geschichte ist wie ein schlechter Film. Und nein, ich habe sie nicht erfunden. Ehrlich nicht.