Keine Ahnung, aber im Hause MamaWahnsinnHochDrei oder auch rundherum verschwinden aus unerklärlichen Gründen Sachen und Dinge, sie sind einfach unauffindbar. Quasi à la Poltergeist, es ist schon gespenstisch und glaubt mir, ich habe alles – JAAAA, WIRKLICH AAAALLLLLEEES – durchsucht, durchforstet und zerlegt und währenddessen wird die gespenstische LOST-Liste immer länger.

Autoschlüssel

Am ach-so-aufregenden ersten Schultag unserer größten Prinzessin halte ich kurz vor der geplanten Abfahrt den besagten Autoschlüssel in der Hand und denke mir: „Den darf ich nicht verlieren!“ Tja, das war eindeutig der falsche Gedanke. Zwei Minuten später war er weg. Und jetzt nicht einfach weg, sondern wirklich weg. Die gesamte Familie bewegte sich in einem Umkreis von fünf Meter, ich durchsuchte alle und alles, jeden Schuh, jede Tasche, jedes Kind. Nichts da, er ist bis heute im Nimmerland verschwunden.

Zum Glück ließ mich mein lieber Mann damals das Haus nicht weiter auf den Kopf stellen, ansonsten wäre unser entzückendes Kind wahrscheinlich gar nie in die Schule gekommen. Aufgrund dieser elendslangen Sucherei mussten wir aber leider auf das Beisein des lieben Göttergatten zwischen Taferlklassler, Schultüten und Co. verzichten. Nicht, dass er nicht gewollt hätte. Doch wir waren schon so knapp dran, dass er uns nur noch vor der Schule rauslassen konnte. Im Anschluss brachte er dann die anderen zwei Mäuse in den Kindergarten beziehungsweise in die Krabbelstube.

Mini Uggs

Man kann zu den Uggs stehen, wie man will, jedenfalls diese kleinen silbernen Stiefelchen sind ein Erbstück von der älteren Schwester. Sie wurden damals von einer ganz lieben Freundin aus Kanada importiert, normalerweise geben wir keine Schuhe oder Stiefel weiter, doch da gibt oder besser gab es eine Ausnahme. Da die große Zuckerpuppe die Uggs höchstens zehnmal anhatte, bekam sie die kleinste Maus. Ja, ihr lest jetzt recht: Bekam  – jetzt geht leider nichts mehr. Ich hab der Maus die besagten Stiefel nach einem Ausflug ausgezogen und genau seit diesem Zeitpunkt finde ich sie nicht mehr. Das ist jetzt mittlerweile mehr als eine Woche her. ÄHHHHHHHHH! Sie sind nirgends.

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Mama’s neue Chino

Vor ein paar Monaten hab ich mir eine coole graue RISSKIO-Hose gekauft, eine simple Chino, sehr sehr bequem. Da sie mir gut gepasst und gefallen hat, habe ich meine liebe Freundin Kathrin gebeten, mir dieses Modell auch in dunkelgrün zu besorgen. Gesagt, getan. Das Mysteriöse: Die Hose hing knappe zwei Wochen in meinem Kasten, danach war sie weg, futschikato oder im Nirvana. Und nein, sie liegt nicht bei meinen Eltern oder sonst wo, die Chino ist einfach unauffindbar.

So, das wären jetzt mal drei wesentliche Dinge, die mir nichts, dir nichts verschwunden sind. Von den Unwesentlichen à la Kappen, einzelne Handschuhe oder Stirnbänder spreche ich erst gar nicht, die gehören fast schon zum täglichen Schwund…

In diesem Sinne: Viel Spaß mit unseren Sachen, lieber Poltergeist.
Kennt ihr die Problematik mit dem Verschwinden? Ist es bei euch auch so?

 

Nachtrag Monate später: Tja, Wochen später sind sie dann aufgetaucht, die Uggs – sie waren im Schuhschrank… Genau richtig für den Frühling halt…. ÄHHHH…. Keine Ahnung, wer sie dorthin gegeben hat. Und die liebe Chino war plötzlich im Kleiderschrank. Die passt zum Glück noch.
Doch der Autoschlüssel ist auch noch knapp ein Jahr später wie vom Erdboden verschluckt.

PS: Details über mich, das Alter meiner Mädis, meinen Mama Blog etc. findet ihr hier.